Wir sind wieder auf der CMT und freuen uns auf Ihren Besuch! Halle 6 Stand F31

Namibia - Kaokoveld, Damaraland & Etoscha

14 Tage Abenteuerreise mit Zeltübernachtungen

Wie der Name schon sagt, werden in erster Linie die noch relativ unerschlossenen Gebiete Kaokoveld und Damaraland bereist. Diese Gebiete können nur mit passender Ausrüstung, einem bzw. zwei geländetauglichen Fahrzeug(en) und entsprechendem ’Know How’ befahren werden. Verpflegung, Wasser, Sprit muss in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn die Einkaufsmöglichkeiten sind selten. Wir sind gut organisiert und ausgerüstet. Dadurch haben wir die Möglichkeit einzigartige Naturschauspiele (Wüstenelefanten, Spitzmaulnashörner) zu erleben und mit den wenigen, noch traditionell lebenden Ovahimba Stämmen in Kontakt zu kommen. Gegen Ende unserer Reise werden wir noch einen Abstecher in den Etoscha Nationalpark machen.

Höhepunkte der Namibia-Reise

  • Unerschlossenes Kaokoland und Damaraland
  • Der Etoscha Nationalpark
  • Einzigartige Natur mit Wüstenelephanten und Spitzmaulnashörnern
  • Traditionelle Ovahimba Dörfer
  • Das kleine Paradis an den Epupa Wasserfällen
  • Windhoek, Verbrannter Berg, Spitzkoppe
  • Namibia Reise für Entdecker & Abenteurer mit TRAVEL TO LIFE

Merkmale der Namibia-Reise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Begegnungen und Traditionen
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Übernachtungen im Zelt
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Namibia Namibia Reise für Entdecker

Naturerlebnis, landschaftliche Hochgenüsse, Tiervielfalt

Unsere Namibia Reise voller Abenteuer, führt uns durch das Kaokoland, Damaraland und in den Etoscha Nationalpark. Wir starten in Windhoek, der 400 000 Einwohner zählenden Hauptstadt Namibias, die malerisch auf 1.650 m in einem Talkessel liegt. Von hier fahren wir weiter in die Namib Wüste zur Spitzkoppe, die wegen ihrer spitzen Form auch das "Matterhorn Namibias" genannt wird. Wir erkunden die Gegend und schauen uns die örtlichen Felszeichnungen an.

Damaraland: Wildnis, felsige Berge & khakifarbene Täler

Das Damaraland ist von einer rauen Schönheit, nahezu unberührt und dünn besiedelt. Wir besuchen die eindrucksvollen Felszeichnungen bei Twyfelfontein, die zu Recht UNESCO Weltkulturerbe sind und an die ersten Einwohner erinnern. Aber auch seltene Tiere wie das Hartmann Bergzebra, das Spitzmaulnashorn und Wüstenelefanten sind in diesem Gebiet, welches vulkanischen Ursprungs ist, anzutreffen. Für die Nacht finden in der Nähe des Ongongo ein ideales Plätzchen zum Übernachten und Baden. 

Ab Sesfontein starten wir dann auf unserer Namibia Reise dann so richtig ins Abenteuer. Ab hier bewegen wir uns in den kommenden Tagen mit unseren Fahrzeugen nur noch auf Offroad-Strecken. Im Flussbett des Ganamub fahren wir so lange, bis wir auf den Hoanib stoßen, wo wir unsere Zelte für die Nacht aufbauen. In den frühen Morgenstunden reisen wir weiter. Beste Gelegenheit für Tierbeobachtungen und ideales Licht zum Fotografieren. In einem wildromantischen Buschcamp richten wir es uns für die nächsten 2 Nächte ein. Von hier aus unternehmen wir auf der Suche nach Wüstenelefanten und Wüstenlöwen eine Pirschfahrt. 

Kaokoland: Epupa Fälle, Kunene Fluss, die Himbas

Das faszinierende Kaokoland ist mit seinen nahezu unberührten Landschaftsforen, bizarren Felsformationen, karger Vegetation, weiten Steppen und kargen Sandwüsten ein einsames Gebiet. Am Kunene Fluss schlagen wir auf einem sehr schönen Campingplatz unsere Zelte für 2 Nächte auf. Aus dem Hochland Angolas kommend, schlängelt sich der Kunene durch die karge Landschaft des Kaokolands. An seinem Ufer wachsen Jackalberry-Bäumen, Makalani Palmen Sycamorefeigen und viele seltene Vögel haben ihre Heimat am Fluss.

Wir besuchen ein Himba Dorf und erhalten interessante Einblicke in die Lebensweise der Himbas. Seit Jahrhunderten lebt das halbnomadische Hirtenvolk in dieser rauen Gegend. Voller Stolz führen sie die Lebensweise und Kultur so weiter, wie es ihre Vorfahren bereits getan haben. Eine kurze Wanderung führt uns auf einen Berg, von wo aus wir die einmalig schönen Epupa Wasserfälle in ihrer ganzen Breite sehen können. Sie bilden die natürliche Grenze zwischen Angola und Namibia. 50 m donnert das Wasser des Kunene in die Tiefe und die aufsteigenden Wasserwolken zaubern fantastische Regenbogenspiele. Für zwei Nächte bleiben wie an diesem traumhaft schönem Plätzchen.

Etoscha Nationalpark: üppige Tiervielfalt – beeindruckende Landschaft

Der Etoscha gehört mit seinen knapp 23.000 qkm Fläche zu den beeindruckenden und wichtigsten Naturschutzgebieten Namibias. Angefangen von den BIG Five der afrikanischen Tierwelt bis hin zu Zebras, zahlreichen Antilopenarten und verschiedenen Arten an Säugetieren bietet der Etoscha Nationalpark eine unglaubliche Vielfalt an Tieren. Unweit von Okaukuejo befindet sich unser Camp für die nächste Nacht. Hier wird die Wasserstelle von Scheinwerfern beleuchtet und die Tiere erscheinen jeden Abend in großer Zahl und lassen sich in aller Ruhe beobachten und fotografieren. Unsere Namibia Reise geht langsam zu Ende. Wir fahren durch den Westen des Etoscha Nationalparks und unterstützen mit unserem Besuch ein Geparden/Leoparden Projekt.

Die Fahrstrecken sind moderat und die Tour wird durch kleinere, 1 bis 3-stündige Wanderungen, aufgelockert. So haben auch Fotografen ausreichend Zeit und Gelegenheit für schöne Aufnahmen.

Legende

Ü = Übernachtung; o.S. = Campen ohne sanitäre Anlagen; S.v. = Sanitäre Anlagen vorhanden; F = Frühstück; M = rustikale Brotzeit; A = Abendessen; ...km = gefahrene Kilometer an diesem Tag

1. Tag: Bis 12.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek

Bei früher Anreise mit Air Namibia stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf diesem Gelände sind große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße zu sehen. Bei Ankunft am Vormittag mit anderen Fluggesellschaften fahren wir gleich weiter nach Windhoek. Nachmittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen. Am Abend kehren wir in ein uriges, namibisches Steakhouse ein. Danach sinken wir in der netten Pension in die Federn.
Ü: Pension; (F), (50 km)

2. Tag: Spitzkoppe

Unser Tagesziel ist die Spitzkoppe, das „Matterhorn von Namibia“. Wir wollen auf einer ca. einstündigen Wanderung die örtlichen Felszeichnungen anschauen und die Gegend erkunden. Dabei erzählen wir Ihnen etwas über das richtige Verhalten im. Übernachtet wird irgendwo am Fuße der Spitzkoppe.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (280 km)

3. Tag: Gen Norden in die Wüste

Nach einer ca. zweistündigen Fahrt treffen wir in Uis, einer kleinen Minenortschaft, ein. Wir tanken das Fahrzeug auf und fahren anschließend am Brandberg vorbei. Die Landschaft ist hügelig und vorherrschend sind die roten, runden Granitkuppen. Am Nachmittag erreichen wir ein uriges Camp im Huab Tal. Von hier aus kann man Wanderungen entlang des Aba-Huab Flussbettes unternehmen oder eine der umliegenden Granitkuppen erklimmen. Mit etwas Glück beobachten wir auch unsere ersten Wüstenelefanten.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (220 km)

4. Tag: Von Twyfelfontein zum Ongongo Wasserfall

Vormittags besuchen wir die Felszeichnungen von Twyfelfontein (UNESCO Weltkulturerbe). Nur wenige Kilometer entfernt finden wir auch die „Orgelpfeifen“ und den „Verbrannten Berg“. Wir treffen immer wieder auf frei umherziehende Herden von Springböcken, Oryx und Bergzebras, aber auch Giraffen sind keine Seltenheit. Am Nachmittag verlassen wir die Schotterstraße und arbeiten uns bis zum Ongongo Wasserfall vor. Das Auffangbecken des Ongongo Falles ist ein ideales Plätzchen zum Baden (Badehose/-anzug nicht vergessen!). Da es hier so schön ist, bleiben wir für die Nacht.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (230 km)

5. Tag: Ab in die Wildnis

Schon bald erreichen wir Sesfontein mit der vorerst letzten Möglichkeit Wasser, Sprit und Lebensmittel zu besorgen. Bei Sesfontein endet das, was man hierzulande im Allgemeinen als Straße bezeichnet und für die nächsten Tage gibt es nur noch Offroadstrecken. Wir werden im Flussbett des Ganamub so lange nach Südwesten fahren, bis wir auf den Hoanib stoßen. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen und in der absoluten Wildnis genächtigt. Die parallel zum Hoanib verlaufende Hügelkette bietet uns eine ausgezeichnete Chance den Flusslauf zu Fuß zu erkunden, ohne von dem Wild bemerkt zu werden, denn hier gibt es genug Deckung vor Elefanten, Nashörnern und anderen Tieren.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (150 km)

6. Tag: Reichhaltige Wildtierwelt am Hoarusib River

Wir folgen noch ein Stück weiter dem Hoanib Flusslauf, denn in den frühen Morgenstunden hat man nicht nur die beste Gelegenheit Tiere zu beobachten, sondern auch das ideale Fotolicht. Die Route führt durch eine flache Wüstengegend. Am Nachmittag erreichen wir den Hoarusib. Hier gibt es stellenweise ganzjährig fließendes Wasser, entsprechend reich ist die Tierwelt. Was einen aber schier überwältigt ist die einmalige Landschaft. Am Nachmittag erreichen wir ein wildromantisches Buschcamp (Purros), wo wir uns für zwei Nächte einrichten.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (110 km)

7. Tag: Auf der Suche nach Wüstenelefanten und Wüstenlöwen

Vormittags unternehmen wir eine Pirschfahrt durch den Hoarusib und begeben uns auf die Suche nach Wüstenelefanten und Wüstenlöwen. Zur Mittagsstunde sind wir wieder zurück im Camp (S.v.). Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (80 km)

8. Tag: Über Sesfontein nach Opuwo

Es geht über holprige Allradpisten. Dabei kommen wir an bewohnten und auch unbewohnten Eingeborenensiedlungen vorbei. Trotz des wüstenhaften Habitat sind immer wieder Oryxantilopen oder Springböcke zu sehen. Strauße liefern sich gelegentlich Wettrennen mit unserem Fahrzeug. Zur Mittagszeit treffen wir in Sesfontein ein, wo wir unsere Vorräte auffrischen. Gegen Abend erreichen wir ein schönes Camp (mit Schwimmbad) bei Opuwo.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (250 km)

9. Tag: Kunene Fluss und Epupa Wasserfälle

In Opuwo erleben Sie einen Schmelztiegel der verschiedenen Völker. Da wir heute noch die Epupa Fälle erreichen wollen, geht die Fahrt bald weiter. Immer öfter kommen wir an den Dörfern des Ovahimba Volkes vorbei. Am Kunene Fluss und seinem einmaligen Wasserfall finden wir einen sehr schönen Campingplatz. Mit lautem Getöse donnern die Fluten des Kunene 50m in die Tiefe. In die aufstäubenden Wasserwolken zaubert die Sonne ganz fantastische Regenbogenspiele. An diesem traumhaften Plätzchen bleiben wir für zwei Nächte.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (180 km)

10. Tag: Bei den Himbas

Vormittags lernen wir die Gegend besser kennen. Wir besuchen ein ca. 8 km entferntes Himbadorf und erhalten interessante Einblicke in die Lebensweise dieses Nomadenvolkes. Am Nachmittag unternehmen wir eine ca. einstündige Wanderung auf einen Berg, von dem aus man die Wasserfälle in ihrer ganzen Breite sehen kann.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (20 km)

11. Tag: Fahrt zum Etoscha Nationalpark

Entlang des Kunene folgen wir der neu gebauten Straße nach Osten bis Swarbooysdrift und dann weiter bis zu den Ruacana Wasserfällen. Heute wollen wir bis auf Höhe des Etoscha Nationalparks gelangen. Das schöne Camp liegt so nahe am Park, dass nachts das Konzert der Hyänen, Schakale und Löwen unüberhörbar ist.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (360 km)

12. Tag: Etoscha Nationalpark

Wir gelangen durch das westliche Otjivasondu Tor in den Etoscha Nationalpark. Manche Tierarten (z.B. Bergzebra) sind nur in dieser Region des Parks zu finden. Unweit von Okaukuejo befindet sich unser Camp für die nächste Nacht (S.v.). Hier wird die Wasserstelle von Scheinwerfern beleuchtet und die Tiere erscheinen jeden Abend in großer Zahl und lassen sich in aller Ruhe beobachten und fotografieren.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (200 km)

13. Tag: Gepardenprojekt auf Okonjima

Wir verlassen den Nationalpark um das Gepardenprojekt auf Okonjima zu besuchen. Am frühen Nachmittag erreichen wir die AfriCat Stiftung und schlagen dort unsere Zelte für die Nacht auf. Nachmittags besuchen wir die Geparden-/Leoparden Auffangstation, erfahren Informatives zu der Raubkatzenhaltung und erleben die Großkatzen aus nächster Nähe.
Ü: Zelt; (F/M/A), (250 km).

14. Tag: Zurück nach Windhoek

Auf dem Okahandja Holzmarkt haben Sie noch eine gute Gelegenheit schöne Souvenirs zu erhandeln. Wir sind ca. gegen 14.00 Uhr in Windhoek und ein Rückflug am Abend wäre möglich.
(F), (250 km)
Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
13.04.2019 26.04.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
11.05.2019 24.05.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
06.07.2019 19.07.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
03.08.2019 16.08.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
14.09.2019 27.09.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
12.10.2019 25.10.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
09.11.2019 22.11.2019 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen
04.04.2020 17.04.2020 14 Tage 2.295,00 EUR 6-10 Termin buchen

Zuschlag Einzelbelegung: 82,-€ (1 Nacht Einzelzimmer 32,- €; 12 Nächte Einzelzelt 50,- €),
  • 13 Übernachtungen: 12 x 2-Personenzelt, 1 x Pension im Doppelzimmer (Windhoek)
  • Verpflegung: 14 x Frühstück, 11 x rustikale Brotzeit, 12 x Abendessen am Lagerfeuer
  • Safari und Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachige örtlicher Reiseleiter /Fahrer

    Nicht inklusive:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück
  • Nicht angegebene Malzeiten und Getränke
  • Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen, weitere Campingausrüstung ist vorhanden

    Bitte beachten Sie: Zeltübernachtungen sind teilweise auf Camp-Plätzen mit sanitären Anlagen, teilweise Wildcamping ohne sanitäre Anlagen.

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

 

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Impressionen
  • Begegnung mit einem Dickhäuter
  • Fotos aus nächster Nähe, Namibia-Reise
  • Süße Elefantenfamilie in Namibia
  • Ein wunderschöne Aussicht
  • Wanderung in Namibias beeindruckender Natur
  • Berauschende Namibia-Reise
  • Ein einmaliger Moment!
  • Reisegruppe genießt die Aussicht
Teilnehmerstimmen
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Epupa-Wasserfall, Entdeckerreise in Namibia
Oryx, Namibiareise
Purros, Namibia
Epupa-Falls_Namibia-Banner
Das Waterberg Plateau, Namibia
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Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56