Madagaskar - Reise: Fremde Welten, erhabene Momente

18 Tage Spezialreise von Westen nach Osten

Eine außergewöhnliche Reise mit allen großen Highlights der Insel, Flussfahrt auf dem Tsiribihina und einfachen Wanderungen für alle, die nicht die üblichen Wege gehen wollen! Bewegende Begegnungen mit Angehörigen verschiedener Volksgruppen werden uns auf Madagaskar begeistern. Wir erleben unterschiedlichste Landschaftsräume, Staunen auch über die weniger bekannten Superlative des Landes. Viele Sehens- oder vielmehr "Erlebenswürdigkeiten" spielen sich nicht immer sichtbar für das oberflächlich sehende Auge ab, sondern offenbaren sich besonders denjenigen Reisenden, die ein tiefer gehendes Interesse an den Gesamtzusammenhängen dieser Erde haben.

Höhepunkte der Madagaskar-Reise

  • Unentdeckter Westen: Flussfahrt auf dem Tsiribihina
  • Karst-Formationen der Tsingy du Bemaraha
  • Die berühmte Baobab-Allee
  • Regenwaldzone der Ostküste
  • Pirateninsel St. Marie
  • Madagaskar entdecken mit TRAVEL TO LIFE

Merkmale der Madagaskar-Reise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Vielfalt der Kultur
  • ...auch mal am Strand erholen & Zeit für sich haben
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Kleinbus
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Überfahrt(en) per Boot/Schiff
  • Die Hotels sind landestypisch, sie haben das Besondere Etwas
  • Unterkunft in Gästehäusern / Lodges, urig. Manchmal einfach, immer sauber!
  • Übernachtungen im Zelt
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Baobab-Allee bei Morondava Baobab-Allee bei Morondava auf Madagaskar

Madagaskar: Eine einmalige Reise von Westen nach Osten

Jenseits der Kontinente, da wo der Pfeffer wächst, ist eine Insel, die eine ungewöhnliche Flora und Fauna birgt, wie sie nirgendwo sonst existiert – eine Schatztruhe der Welt!

Diese Spezialreise nach Madagaskar erschließt Ihnen mehrere fantastische Regionen: zunächst den relativ selten besuchten Westen durch eine mehrtägige Flussfahrt auf dem Tsiribihina, der anschließenden Erkundung der Tsingy von Bemaraha und der BaobabRegion Morondava. Dann erforschen wir die Regenwaldzone der Ostküste im Bereich des Nationalparks von Perinet und der Flussund Seenlandschaft der Pangalanes. Als lohnenden Abschluss und sicher ein weiterer Höhepunkt erleben wir dann auf der Pirateninsel von Sainte Marie. Traumstrand, Traumsand, Trauminsel!

Das sagenhafte Land des Pfeffers, des Zimt, des Muskat, wo die Menschen in Einfachheit mit Ochsen vor den Karren ihre Felder pfl ügen, Reis anbauen und ihre Wäsche im nächsten Flusslauf waschen. Eine Bevölkerung, die zu den liebenswürdigsten Bewohnern dieser Erde gehört. Wer dies alles sehen, wer dies alles fühlen will, wer Madagaskar entdecken will, der muss mitkommen.

Legende

Ü = Übernachtung; F = Frühstück; M = Mittagessen; A = Abendessen

1. Tag: Abflug ab Deutschland.

Abflug ab Deutschland über Paris / La Réunion nach Antananarivo. Nachtflug.

2. Tag: Antananarivo

Morgens Landung in Antananarivo, kurz Tana. Nachdem wir uns im Hotel etwas erholt und frisch gemacht haben, brechen wir auf zum Stadtrundgang bzw. -fahrt. Mit dem Bus und zu Fuß erkunden wir diese ungewöhnliche, durch Kolonialstil und der eigenen Hochlandstilistik geprägte, etwas morbide Hauptstadt. Die Lage auf 12 Hügeln mit den vielen Reisfeldern inmitten der Stadt sowie eine herrliche Aussicht vom ehemaligen Königinnenpalast, dem Rova, lässt bei uns die große Lust auf das madagassische Erlebnis entstehen. Für diejenigen, die Tana schon kennen, bieten sich natürlich vielerlei Cafés, Märkte, Altstadtgässchen und Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung auf eigene Faust an.
Ü: Hotel Gregoire o. vgl.; (F/A)

3. Tag: Antananarivo – Antsirabe – Miandrivazo

Gleich frühmorgens verlassen wir Tana und begeben uns durch das Hochland nach Süden in Richtung Antsirabe. Auf einer lustigen Rikschafahrt, dem Hauptverkehrsmittel der Madagassen, kann die Stadt erkundet werden. Danach geht es weiter auf einer der wenigen Asphaltstraßen des Landes nach Miandrivazo. Schon hier verlassen wir die wenigen etwas gängigeren touristischen Hauptachsen.
Ü: Hotel Princesse du Tsiribihina o.vgl.; (F/A)

4. Tag: Miandrivazo – Flussfahrt – Tsiribihina

Von Miandrivazo aus reisen wir an die Gestaden des Tsiribihina und schiffen uns auf unserem Boot ein, das uns langsam durch die relativ unberührten Gebiete des madagassischen Westens führen wird. Die Ufer sind bewachsen von einer außergewöhnlichen Flora, die Menschen, die hier wohnen, blicken neugierig auf die vorbeifahrenden Vazahas, die Weißen. Wir spüren, dass es nicht sehr häufig vorkommt, dass Weiße hierhin gelangen, trotzdem stoßen wir überall auf unglaublich freundliche Menschen. Auch verschiedene Lemurenarten sind hier zu Hause.
Geschlafen wird in Zelten an ausgesuchten Stellen an Land, an Bord des geräumigen auf 14 Personen ausgelegten Holzbootes kann man sich ausreichend bewegen, und so gleichen diese Tage spannenden und zugleich erholsamen Schiffstagen wie zu Zeiten der Entdecker.
Ü: Zelt; (F/M/A)

5. Tag: Flussfahrt Tsiribihina

Noch bis gegen Mittag dauert unsere Fahrt mit dem Motorboot. In Belo-sur-Tsiribihina erreichen wir unseren Ausstiegspunkt und nach einem Picknick werden wir in Richtung Bekopaka aufbrechen.
Ü: Olympe de Bemaraha o. vgl.; (F/M/A)

6. Tag: Bekopaka/Tsingy du Bemaraha

Von hier aus erschließen wir den Nationalpark der Tsingy du Bemaraha, einem bizarren labyrinthartigen Kalksteinmassiv, das durch besondere geomorphologische Prozesse einer unwirklichen Landschaft gleicht und aus kleinen Canyons, Höhlen, Schluchten und spitzkantigen und somit nahezu unpassierbaren Windschliffskulpturen besteht. Auf einer in der Länge variierbaren Wanderung (zw. 2 und 4 Std.) nähern wir uns diesem landschaftlichen Superlativ.
Ü: Olympe de Bemaraha o. vgl.; (F/M/A)

7. Tag: Bekopaka/Tsingy du Bemaraha – Baobab-Allee – Morondava

Wir können uns kaum von dieser unglaublichen Szenerie lösen, doch reisen wir nun weiter durch den Trockenwald in Richtung Südwesten. Hier "zelebrieren" wir den Sonnenuntergang bei der berühmten Baobab-Allee und lassen uns wieder einmal von ganz anderen Facetten der Insel verzaubern. Ankunft in Morondava und zwei Übernachtungen im Hotel.
Ü: Hotel Cap Kimony o. vgl.; (F/A)

8. Tag: Morondava – Antananarivo

Flug nach Tana. Die Hauptstadt ist bekannt für stimmungsvolle Live-Musik und kulinarische Highlights. Je nach Flugplan haben wir hier die Gelegenheit, die Sommerresidenz der madagassischen Königinnen in Ambohimanga zu besuchen (fakultativ, nur bei frühem Flug möglich).
Ü: Hotel Gregoire o. vgl.; (F/A)

9. Tag: Antananarivo – Perinet – Andasibe

Morgens Fahrt durch das idyllische Hochland in den Nationalpark von Perinet, bekannt für die größte Lemurenart Madagaskars, den Indri. Aber auch zahlreiche andere Tier -und Pflanzenarten sind hier zu finden. Abendliche Pirsch.
Ü: Feon’ny Ala Lodge o.vgl.; (F/A)

10. Tag: Perinet/Andasibe – Buschhaus / Pangalanes

Morgendliche Erkundung des Lebensraums der Indris. Ihre marsianisch klingenden Kommunikationsrufe sind legendär und scheinen nicht von dieser Welt, mit etwas Glück erleben wir diese extrem seltene Tierart hautnah auf unserer morgendlichen Pirsch. Dann zieht es uns weiter an die Gestaden der Pangalanes, einer Seen- und Flusslandschaft im Osten. Hier wartet das Motorboot auf uns, das uns in knapp 45 Minuten zum berühmten "Buschhaus" bringt. Ausgiebige Erkundungstouren zu Fuß im tropischen Regenwald und den Biosphären der Umgebung. (Übernachtung im Buschhaus selbst oder im dazugehörigen Annex "Palmarium" gegenüber, direkt bei den Lemuren).
Ü: Palmarium Lodge; (F/A)

11.Tag: Buschhaus Pangalanes

Erkundungen in herrlichster Natur.
Ü: Palmarium Lodge; (F/A)

12. Tag: Buschhaus/Pangalanes – Tamatave

Morgendlicher Rundgang mit Pirsch zu weiteren Lemurenarten. Dann verlassen wir am Mittag das Buschhaus bzw. Palmarium per Boot und fahren auf dem Canal de Pangalanes durch eine märchenhafte Flusslandschaft. Es geht vorbei an den Dörfern der Betsimisaraka, die ihre Lebensgewohnheiten dem Fluss angepasst haben. Abends Ankunft in Tamatave.
Ü: Hotel Anjara; (F/A)

13. Tag: Tamatave – St. Marie

Wir machen uns auf zum nächsten Höhepunkt unserer Reise: Über die Küstenstraße nach Norden bis in die Höhe der Insel St. Marie, von dort setzen wir in ca. 1 Stunde per Boot über auf die ehemalige Pirateninsel Nosy Boraha (St. Marie) und nähern uns auf eine idyllische Weise dieser Insel. Früher war dies eher ein wackliges Unterfangen auf wahren "Seelenverkäufern", heutzutage mit modernen Booten vollkommen problemlos möglich.
Hier verbringen wir 3 Tage mit Erholen am Traumstrand, mit Lösen von Geheimnissen der Insel, dem Suchen nach Walen, mit Wandern von Dorf zu Dorf, dem Radeln über dieses berauschende Eiland und mit dem Suchen nach den Gräbern der Piraten (alle Ausflüge fakultativ). Manche Einwohner St. Maries sollen noch blaue Augen und blondes Haar haben, ob sie noch von den Seeräubern abstammen? Wir werden es ergründen...
Ü: Hotel Soanambo **** o.vgl.; (F/A)

14. - 15. Tag: St. Marie.

Abenteuer und Entspannung auf St. Marie/Ile aux Nattes. Die Insel Ile aux Nattes liegt ca. 100 Meter von St. Marie im äußersten Süden und kann mit Pirogen in 10 Minuten erreicht werden. (fakultativ). Baden, Schnorcheln, Entdecken, Relaxen.
Ü: 2x Hotel Soanambo **** o.vgl.; (F/A)

16. Tag: St. Marie – Antananarivo

Wir werden uns heute wohl trennen müssen von diesem lieb gewonnenen Inseltraum und steigen ins Flugzeug in Richtung Tana.
Ü: Hotel Gregoire o.vgl.; (F/A)

17. Tag: Antananarivo – Nachtflug über La Réunion und Paris nach Deutschland.

Wer will, kann heute noch reichlich Einkäufe tätigen oder eigene Erkundungen unternehmen. Am Abend werden wir den großen Flieger nach Hause nehmen. Der Abschied tut weh, aber es hilft nichts. Nachtflug über La Réunion und Paris nach Deutschland.
(F)

18. Tag: Ankunft in Deutschland.

Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
22.09.2019 09.10.2019 18 Tage 4.550,00 EUR 6-12 Termin buchen
20.10.2019 06.11.2019 18 Tage 4.550,00 EUR 6-12 Termin buchen

Einzelzimmer-/-zeltzuschlag: 350,- €
  • Flug (Economy) von Deutschland nach Antananarivo und zurück (verschiedene dt. Abflughäfen möglich. Schweiz und Österreich ggf. Aufpreis)
  • 2 Inlandsflüge laut Programm
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer/ -zelt: 12x landestypisches Mittelklassehotel, 2x einfache Lodge (Pangalanes), 1x 2-Personen-Zelt im Naturcamp
  • 15x Frühstück, 2x Mittag, 15x Abendessen
  • Rundreise wie beschrieben im Kleinbus, Geländewagen und Boot
  • Qualifizierte deutschsprachige, madagassische Travel To Life-Reiseleitung (2. bis 13. Tag)

    Nicht inklusive:
  • Visum (ca. 30€)

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Was verbindet uns mit Madagaskar?

Eines vorweg: diese Insel macht süchtig! Wir lieben dieses Land mit seinen unglaublich liebenswerten und warmherzigen Bewohnern, seinen phantastischen Landschaften und mystischen Atmosphären, die allseits lebendige traditionelle Lebensart sowie die Mischung aus Ursprünglichkeit und Moderne. Schließlich begeistert uns nach wie vor die endemische Natur mit seiner unglaublichen Artenvielfalt stets aus Neue.
 
Auslöser für unsere bis heute intensive Beziehung zu Madagaskar war, dass sich Travel To Life-Geschäftsführer Andreas Damson mit ethnologischen Studien über die legendenumwobenen Jäger und Sammler der Mikea im Südwesten des Landes wissenschaftlich befasst hat. Seine erste Madagaskar-Reise führte ihn und seine Reisegefährten auf einer selbst organisierten Forschungs-Expedition im Jahre 1989 zunächst ca. 140 Kilometer zu Fuß und mit einem Ochsenwagen quer durch die Dornsavanne Südwest-Madagaskars zwischen Ejeda und der Küste auf der Suche nach den Mikea, um deren Existenz überhaupt erst einmal festzustellen. Bis dahin war es noch keinem Ethnologen gelungen, Angehörige dieser Volksgruppe anzutreffen. Diese Expedition war jedoch insofern nicht von Erfolg gekrönt, da in dieser Region die Mikea nur noch in den mündlichen Überlieferungen der ansässigen Mahafaly erwähnt wurden, sie suchten also an der falschen Stelle. Nach einer weiteren Etappe, bei der Andreas dann ganz alleine mithilfe von Vezo-Fischern 170 Kilometer entlang der Küste nördlich von Tulear in Segel-Auslegereinbäumen und einer weiteren Tagesreise quer durch die Wildnis im Ochsenwagen gereist ist, traf er dann schließlich auf die Mikea, bei der er dann einige Zeit verbrachte. Die Mikea wurden dann zum Gegenstand seiner Magisterarbeit im Fach Ethnologie (Völkerkunde). Bis heute ist Andreas jedoch nie wieder zu den Mikea gereist, um sie nicht weiter den irritierenden Kontakten zur „Außenwelt“ auszuliefern, denn es zeichnete sich ab, dass sie früher oder später ihre traditionellen Lebensformen ablegen würden.
 
Weitere Madagaskar Reisen und auch Reiseleitungen brachten Andreas dann regelmäßig auf seine Lieblingsinsel, so lebte er dann u.a. auch ein halbes Jahr als alleiniger Stellvertreter und „länderkundlicher Reiseleiter“ für die TUI vor Ort, wo er jedoch einen ganz eigenen Stil, nämlich einen nachhaltigen und sinnvollen Tourismus praktizierte, wovon die Kollegen in der TUI-Zentrale nichts ahnten, und den die Reisegäste zwar überraschend, aber tief bewegend empfanden. Eine weitere Madagaskar Reise führte ihn mit einer Reisegruppe im Jahr 2001 zur Totalen Sonnenfinsternis ins Isalo-Gebirge. Die allererste Travel To Life-Reise überhaupt organisierten wir dann natürlich genau in dieses Land im Jahr 2006, die Andreas selbst leitete. Seitdem erfahren immer wieder interessierte Reisegäste, was Madagaskar auch jenseits von Lemuren und Orchideen zu bieten hat. Eine Schulung von 26 deutschsprachigen madagassischen ReiseleiterInnen führte Andreas dann im Jahre 2012 auf Einladung des madagassischen Reiseleiter-Verbands in Antananarivo durch, wo er dann die Kollegen kennen- und schätzen lernte, die bis heute unsere Reisen kompetent und sympathisch leiten.
 
Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie wir unsere Leidenschaft für Madagaskar auch unseren Reisegästen vermitteln möchten:
 
Auf allen unseren Madagaskar Reisen sind wir in kleinen Gruppen zwischen 6 und 12 Personen unterwegs. Dies ist in einem sensiblen Land wie Madagaskar auch angebracht, schließlich möchten wir nicht „überfallartig“ auftreten, sondern behutsam reisen und möglichst wenig Aufsehen erregen. Dies macht uns zu willkommenen Besuchern und ermöglicht uns, auch spontan und flexibel auf Gelegenheiten zu reagieren, die sich während der Reise ergeben. Dies können Einladungen zu Festen oder das Beiwohnen von Zeremonien sein, aber auch schlicht ein spontaner zusätzlicher „Schlenker“ auf unserer Route, wenn sich dies anbietet. Kleine Gruppen bedeuten aber auch wenig Verzögerungen und Wartezeiten, dafür mehr Zeit für das reine Reiseerlebnis. Wir legen Wert auf sozial- und umweltverträgliches Reisen sowie auf ein bewusstes und intensives Erleben des Landes. Als Mitglied im Forumandersreisen e.V. erfüllen wir einen strengen Kriterienkatalog hinsichtlich der Nachhaltigkeit unserer Reiseform. Wir ziehen authentische Begegnungen mit Menschen dem bloßen Konsumieren von dargebotener Folklore vor. Wir möchten erfahren, wie das Land wirklich ist und suchen es jenseits der touristischen Fassade. Dies bedeutet zwar auch, dass wir nicht immer nur romantische und pittoreske Eindrücke erhalten, auf jeden Fall aber wertvolle und bereichernde.
Auf unseren Madagaskar Reisen versuchen wir, möglichst viele Erkundungen zu Fuß zu unternehmen, bzw. viel zu wandern, denn dabei erschließt sich das Land am allerbesten. Bei unseren ausgedehnten Erkundungsgängen in den Nationalparks und den Wanderungen in der herrlichen Landschaft nehmen wir uns viel Zeit für die kleinen Wunder in Natur und Kultur, die da am Wegesrand liegen. Wir machen genügend Pausen, damit Zeit für Innehalten und auch Fotografieren bleibt. Die Wanderungen selbst nicht sonderlich anstrengend, erfordern auch keine Schwindelfreiheit, jedoch verlaufen diese meist in unwegsamem, unebenem Gelände mit teilweise Höhenanstiegen bis zu 300 Höhenmetern. Es sind also keine sportlichen Höchstleistungen, die wir erbringen wollen, von daher genügt eine durchschnittliche Grundkondition, etwas Wandererfahrung und Freude an der Bewegung in der Natur. Die Wanderungen variieren zwischen einer und vier Stunden. Sie führen uns in phantastische Natur- und Bergregionen, wo keine Straßen hinführen, denn hier spielt sich das wahre Naturwunder Madagaskars ab. Auch verlassen wir dabei die gängigen Touristenrouten und sehen Dinge, die man sonst nicht sieht. Genauere Infos zu Anforderungen und Gehzeiten erfahren Sie im Detailprogramm der jeweiligen Reise. Unsere Reiseleiter sind auch geschulte Wanderführer und stets darauf bedacht, allen Teilnehmern im Vorfeld der Touren genügend Informationen zu geben, so dass auch ggf. Alternativen gefunden werden können.

Unterbringung: Bei der Auswahl unserer Hotels und sonstigen Übernachtungsstätten legen wir Wert auf das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis, natürlich Sauberkeit und ein sympathisches Ambiente. Dabei richten wir uns weniger nach der landläufigen Meinung über „die besten Hotels am Platz“, sondern nach unserem eigenen Ermessen, denn oftmals sind die kleineren, familiengeführten Häuser viel angenehmer als die anonymen 4 oder 5 Sterne-Hotels, die sich weltweit gleichen und in Madagaskar oftmals doch nicht den erwarteten Standard bieten. Unsere Übernachtungen finden also sowohl in guten Mittelklassehotels (landesübliche Kategorie) als auch in einfacheren Bungalows / Lodges, manchmal, wo es überhaupt keine Alternativen gibt, auch in sehr einfachen Häusern sowie – auf unserer Reise „Fremde Welten – erhabene Momente“ - in Zelten statt. Für die Zeltübernachtungen benötigen Sie einen eigenen Schlafsack, die Zelte und auch Schaumstoffmatten werden von uns gestellt. Die Zeltübernachtungen erfolgen meist in der freien Natur, somit sind an diesen Tagen keine sanitären Einrichtungen vorhanden, jedoch macht diese Naturerfahrung eventuelle Entbehrungen diesbezüglich wieder mehr als wett. In manchen Camps sind wiederum einfache sanitäre Anlagen vorhanden. Natürlich führen wir stets genügend Trink- und Waschwasser mit uns.
 
Ein Visum ist für Madagaskar erforderlich, jedoch erhältlich bei der Einreise am Flughafen (ca. 35,- Euro). Impfungen sind nicht zwingend vorgeschrieben sofern Sie nicht aus einem Infektionsgebiet von Cholera oder Gelbfieber einreisen. Dringend empfohlen ist eine Malaria-Prophylaxe sowie ggf. eine Impfung gegen Hepatitis A und B (weitere Infos allgemeiner Art erhalten Sie mit Ihrer Reisebestätigung).
 
Unsere sympathischen und kompetenten Reiseleiter sind, wie erwähnt, allesamt deutschsprachige Madagassen. Sie wissen genau, was unsere Gäste erwarten, denn sie wurden von uns selbst vor Ort geschult und hatten aber auch davor schon reichlich Erfahrung. Sie haben meist Germanistik studiert, viele von ihnen waren auch bereits einmal in Deutschland. Von daher kennen sie unsere Denkweise erstaunlich gut und können somit bestens zwischen den Kulturen vermitteln. Mit vielen von ihnen verbindet uns eine jahrelange Freundschaft, ihnen vertrauen wir ohne Bedenken die kompetente und begeisternde Führung unserer Gruppen an.

Änderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie, dass bei unseren Reisen nach Madagaskar der Programmverlauf je nach Wetterlage und sonstigen Einflüssen, auf die wir keinen Einfluss haben (z.B. Unpassierbarkeit der Straßen), etwas variabel sein muss. Diese Änderungen würden dann jedoch immer im Interesse der Gruppe und des Reiseerlebnisses geschehen. Wir halten uns natürlich nach bestem Wissen und Gewissen an die Ausschreibung, sodass Sie sich auf die vorgenommenen Besichtigungspunkte weitestgehend verlassen können.
 
Über Madagaskar allgemein – was uns wichtig ist:
 
Madagaskar ist kein Land, in dem die Pyramiden stehen oder sich spektakulär die Victoria-Fälle in die Tiefe stürzen. Beim Gerangel um die „neuen 7 Weltwunder“ hat sich Madagaskar leise bedeckt gehalten. Denn hier liegt das Spektakuläre im Speziellen, das die Liebhaber von „stillen Wundern“ eher in Ekstase versetzen als Abhaker von Sehenswürdigkeiten. Hier fasziniert, dass das Land durch seine Unerschlossenheit noch vieles zu entdecken lässt.

Natürlich werden Sie auf unseren Madgaskar Reisen die bekannten Highlights der Insel erleben. An den possierlichen Lemuren, bunten Chamäleons und seltenen Schmetterlingen sowie an den skurrilen Baobabs, Fächerpalmen und endemischen Sukkulenten werden Sie sich kaum satt sehen können. Allerdings gibt es hier auch jede Menge weniger bekannte, aber umso faszinierendere „Erlebenswürdigkeiten“: Reisterrassen wie auf Bali, verträumte Lehmdörfer am scheinbaren Ende der Welt, weiße Palmenstrände wie in der Südsee, eine hervorragende Küche, subtile Weinsorten, eine sowohl filigrane als auch temperamentvolle Musikkultur, eine spannende Besiedelungsgeschichte, die historisch und völkerkundlich gesehen den gesamten afroasiatischen Kulturraum mit einbezieht. Dazu eine einerseits sehr traditionell verwurzelte Bevölkerung, die jedoch genau wie wir im „Hier und Jetzt“ lebt, nur eben anders. Dieses „Anderssein“ möchten wir Ihnen erklären, dazu gehören Themen wie religiöse Vorstellungen, der Alltag, auch die Frage, ob Madagassen „arm“ sind oder einfach nur in einer völlig anderen Welt mit anderen Maßstäben leben, der Bezug zum Rest der Welt und viele mehr.

Wenn Sie Madagaskar wirklich verstehen und eine herrliche Reise erleben möchten, empfehlen wir Ihnen, sich offen auf das Land einzulassen. Reisen Sie nicht mit unserer mitteleuropäischen Vorstellung von den Dingen an. Seien Sie aufgeschlossen für neue Standpunkte. Wir sind in einem Land der so genannten Dritten Welt unterwegs, manches funktioniert hier eben nicht, wie wir uns dies manchmal gerne wünschten. Dafür faszinieren dann wieder die Menschen, die mit Schwierigkeiten sehr viel gelassener umgehen wie wir. Die Ankunft in der Hauptstadt Antananarivo (kurz: Tana) mag für manche erst einmal ein kleiner Kulturschock sein, aber sehr schnell zeigt sich, wie sehr sich dieses Land von vielen anderen afrikanischen Ländern unterscheidet. Hier leben etliche Volksgruppen mit vollkommen verschiedener Tradition und auch Hautfarbe extrem friedfertig miteinander. Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise extrem gering, die politische Stabilität ist gegeben. Wenn man nicht gerade zu Mitternacht alleine zu Fuß in den ärmeren Vierteln der Hauptstadt unterwegs ist, hat man nirgendwo das Gefühl der Unsicherheit. Viel zu liebenswürdig begegnen einem die Menschen, und ihre erstaunliche Lebensfreude steckt uns schnell an.
Wer Perfektion, deutsche Pünktlichkeit und schwäbischen Ordnungssinn erwartet, wird schnell Schiffbruch erleiden. Mit positiven Gedanken und einer wohlwollenden Einstellung Ihrerseits jedoch wird Madagaskar Sie nicht enttäuschen, im Gegenteil: Sie erhalten unmittelbar alle positiven „vibrations“ zurück und können so – wie wir selbst auch – mit einem immerwährenden Lächeln die Reise genießen. Dann wird Sie Madagaskar auch für immer in seinen Bann ziehen.

Tonga Soa! – Willkommen in Madagaskar!

"Es war eine geniale Madagaskar-Reise mit phantastischen Leuten, danke!"

N., Ebmatingen, Schweiz


"Es war eine wunderschöne Reise, so wie ich es mir vorgestellt hatte. Habe sogar noch mehr gesehen, als erwartet. Würde sofort wieder fahren..."

Margarita P., Linz, Österreich


"Mario hat sich als kompetenter Reiseleiter erwiesen, mit kenntnisreichen Ausführungen, immer nett und gut gelaunt. Weiter so!!"

Hans-Jürgen S., Freiburg


"Die Reise war ein echtes Erlebnis. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl konnten wir flexibel die Abläufe mitbestimmen... Danke!"

Alexandra G., Stuttgart

 

Impressionen
  • Lemur in Madagaskar, Erlebnisreisen
  • Viehzüchter unterwegs, Madagaskar
  • Kinder am Flussufer
  • Familie in madagassische Dorf
  • Einkaufen am Straßenrand, Madagaskar Erlebnisreise
  • Auf der Insel St. Marie, Madagaskarreisen
  • Entspannung am madagassische Traumstrand
  • Auf den Pangalanes
  • Bei den Tsingy du Bemaraha
  • Abenteuerliche Fahrt durch den Westen Madagaskars
  • Auf dem Floß ein Stück flußaufwärts
Teilnehmerstimmen
Weites Land, Madagaskar Spezialreise
Schlange im Grünen, Madagaskar Erlebnisreise
Madagaskar Spezialreise
Flussüberfahrt, Madagaskar Erlebnisreisen
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