Aktuelle Hinweise und Informationen zu unseren Reisebedingungen in Zeiten von Corona (SARS-COV2). Hier weiterlesen und informieren!

Namibia/Botswana/Simbabwe - Rundreise durch Buschmannland, Caprivi und Victoriafälle

16 Tage Naturreise mit Übernachtungen in Lodges

Um unseren Lodgegästen die Einmaligkeit einer Region zugänglich zu machen, welche bisher nur unseren Abenteuergästen vorbehalten war, bieten wir diese Safari nun mit festen Unterkünften an.

 Die erste Etappe der Reise führt Dich via dem Hereroland in das entlegene Buschmannland und Du lernst die Lebensweise der Kalahari Buschleute kennen. Ein Tagesausflug führt Dich in den Kaudom Nationalpark, welcher der wildeste und der am wenigsten erschlossene Nationalpark Namibias ist. Dafür sind die Tiererlebnisse einmalig. So gibt es hier die größten Elefantenherden oder auch die letzten intakten Rudel an Hyänenhunden (Wildhunde). 

Höhepunkte Deiner Afrika-Rundreise

  • Komfortable Lodgereise in diese einmalige Region
  • Etoscha Nationalpark
  • Das südliche Buschmannland und Hereroland
  • Traditionelle Buschmanndörfer
  • Faszinierende, teils wenig besuchte Nationalparks Kaudom, Mahango, Caprivi, Babwata mit Pirschfahrten
  • Bootsfahrt auf dem Okavango Fluss
  • Die Victoria Wasserfälle
  • Namibia & Botswana: Die Schönheiten Afrikas mit TRAVEL TO LIFE

Merkmale Deiner Afrika-Rundreise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Begegnungen und Traditionen
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Überfahrt(en) per Boot/Schiff
  • Unterkunft in Gästehäusern / Lodges, urig. Manchmal einfach, immer sauber!
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Rundreise durch Namibia, Botswana, Simbabwe: Naturgenuss mit Lodges

Auf dieser Naturreise lernst Du die Einmaligkeit der drei faszinierenden Reiseländer kennen: Namibia, Botswana und Simbabwe. Du übernachtest während der Reise in Pensionen, Lodges oder auf Gästefarmen. Dabei erlebst Du intensiv die Ursprünglichkeit, die fantastische Tiervielfalt und die zahlreichen landschaftlichen Hochgenüsse aller Länder. Alle haben ihren eigenen Charakter und verwöhnen Dich mit atemberaubenden Landschaften.

Nach Deiner Ankunft in Windhoek und einer Übernachtung reist Du am nächsten Tag gleich weiter in Richtung Norden. Diese erste Etappe der Reise führt Dich über das Herero Stammesgebiet und Du erreichst das entlegene Buschmannland. In einer schlichten Lodge übernachtest Du bei Tsumke und lernst von den Buschleuten, wie sie Pfeil und Bogen herstellen oder ihre Fallen aufbauen. Den Kaudom Nationalpark besuchst Du von hier aus auf einem Tagesausflug. Er liegt an der Grenze zu Botswana und ist der wildeste und der am wenigsten erschlossene Nationalpark Namibias. Dafür sind die Tiererlebnisse, nach Etoscha, einmalig und er ist viel weniger besucht. So gibt es hier Löwen, die größten Elefantenherden oder auch die letzten intakten Rudel an Hyänenhunden (Wildhunde). 

Eine Oase in der Wüste: Okavango Delta

Gemeinsam mit Deinen Mitreisenden erreichst Du Botswana über eine kleine Grenze und übernachtest in einer tollen Lodge direkt am Ufer des Okavango. Du unternimmst eine Bootstour auf dem Okavango bei der Du die vielfältige Vogelwelt, Krokodile, Flusspferde und Elefanten aus unmittelbarer Nähe betrachten kannst. Aber auch das Leben der Menschen am Fluss ist faszinierend. Ein Paradies für passionierte Fotografen.

Caprivi Streifen - Mahango Nationalpark & Kwando Fluss

Nach zwei erlebnisreichen Tagen zieht es Dich wieder zurück nach Namibia. Du fährst mit Deinen Reisegefährten zunächst in den Mahango Nationalpark, ein abwechslungsreiches 25 qkm großes Naturschutzgebiet. Entlang des Flusses rechnest Du Dir die besten Wildtierbeobachtungen aus. Der Mahango gilt als eines der vielfältigsten und faszinierendsten Nationalparks Namibias. Du überquerst den Okavango und gelangst in den Caprivi Nationalpark. Auf einem verschlungenen Pfad gelangst Du in den Busch. Du verlässt hier Dein Fahrzeug und setzt mit einem Boot über auf eine Insel im Kwando. In einer herrlichen Lodge bleibst Du für zwei Nächte. Im Babwata Nationalpark wühlst Ihr Euch entlang des Kwando Flusses durch den tiefen Ufersand. Was Du siehst ist einfach grandios: Flusspferde, Kudus, Elefanten, Letschwe oder Rappenantilpen zum Greifen nahe. Ein Paradies für Wildtierbeobachtungen.

Kasane in Botswana & Victoria Wasserfällen in Simbabwe

Weiter geht es von Namibia wieder über die Grenze nach Botswana und Du erreichst die Stadt Kasane und Ausgangspunkt für Deinen Tagesausflug zu den Victoriafällen. Die beeindruckenden Victoriafälle sind eines der beeindruckendsten Naturschauspiele Simbabwes, die der Fluss Sambesi dem Land schenkt. Wegen ihrer Einzigartigkeit wurden sie zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt.

Du fährst mit Deiner kleinen Reisegruppe wieder zurück nach Namibia. Auf dem "Golden Highway" führt Dich die Route zurück zum Okavango Fluss bevor Du Dich auf den Weg in Richtung Etoscha begibst. In der Nähe des Nationalparks bleibst Du für zwei Nächte in einer urigen Gästefarm. Im Etoscha bewunderst Du die Artenvielfalt und Tierreichtum, der wegen seiner großen Wildherden bekannt ist. Für Wildbeobachtungen sind die Morgen- und Nachmittagsstunden ideal, dazwischen kannst Du die Zeit am Pool verbringen. 

Am vorletzten Tag ist der Waterberg Nationalpark ein schöner Zwischenstopp auf unserem Rückweg nach Windhoek. Übernachtung in Windhoek mit Rückflug am nächsten Tag.

Legende

Ü = Übernachtung; F = Frühstück; M = Outdoor Mittagessen; A = Outdoor Abendessen; ...km = gefahrene Kilometer an diesem Tag

Individuelle Anreise

Anreise nach Windhoek. Der Flug ist nicht in der Reise inkludiert. Gerne unterstützen wir Dich bei der Buchung.

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Abholung vom Flughafen

Du wirst in Windhoek am Flughafen abgeholt. (Sollte Dein Flug nach 12 Uhr ankommen fallen ggf.
Taxikosten an). Bei einer frühen Anreise stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm
zum Brunch. Auf dem Gelände der Wildfarm kommst Du gleich mit dem Leben und der Tierwelt Namibias in
Kontakt: Große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße sind hier zu sehen. Bei einer
Anreise am späten Vormittag bringen wir Dich in einer ca. 40 minütigen Fahrt direkt nach Windhoek.
Nachmittags besuchen wir das gepflegt wirkende Windhoek mit seinem leicht deutsch - kleinstädtischen
Charme. Die Palmen an der Independence Avenue vermitteln Dir jedoch deutlich, dass Du Dich im Urlaub
befindest. Am Abend kommst Du mit Deinen Reisegefährten in einem urigen namibischen Steakhouse ins
Gespräch.
Ü: Hotel-Pension; (F), (50 km)

2. Tag: Wildschutzgebiet Harnas

Auf gut ausgebauter Asphaltstraße fahren wir nach Osten bis Gobabis und dann weiter in den Norden nach Harnas. Du lernst bei einer Führung am späten Nachmittag das dortige Wildschutzprojekte kennen. Die in Harnas ansässige Organisation betreibt ein Tierwaisenhaus und ein medizinisches Zentrum, das missbrauchte und verletzte wilde Tiere aus Namibia aufnimmt. Heute leben auf der Farm in verschiedenen Gehegen und im Schutzgebiet unter anderem Löwen, Geparden, Leoparden, Adler, Meerkatzen, Zebras, Paviane, Afrikanische Wildhunde und Springböcke. Außerdem erfährst Du Interessantes zu den diverse Sozialprojekte, bei denen die benachteiligte San-Bevölkerung unterstützt wird.
Ü: Gästefarm im Schutzgebiet; (F/M), (310 km)

3. Tag: Inmitten des Buschmannlandes

Wir fahren durch das Herero Stammesgebiet. Die Hereros sind ein ehemaliges Hirtenvolk. Auffällig sind die großen Hüte der Frauen und ihre bunte Kleidung. Mit Überqueren des Veterinärzaunes - er dient zur Trennung von verschiedenen Gebieten, um Krankheiten von Nutztieren nicht zu verschleppen - erreichen wir das Buschmannland. In einem traditionellen Buschmanndorf zeigen Dir am Vormittag die Buschleute, wie sie ihre Schmuckstücke aus Straußeneierschalen herstellen, wie sie Pfeile und Bögen anfertigen und wie sie ihre Fallen aufbauen. Bei Tsumkwe, der größten Ortschaft des Buschmannlandes, finden wir eine schlichte Lodge, in der wir für zwei Nächte bleiben.
Ü: Lodge; (F/M/A), (300 km)

4. Tag: Wilder Kaudom Nationalpark

Wir unternehmen einen Tagesausflug in den Kaudom Nationalpark im Buschmannland. Es ist eine absolut wilde Gegend und tiefer Kalaharisand reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften siehst Du Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umherziehen. Außerdem hast Du die Chance intakte Rudel von Hyänenhunden (Wildhund) vor die Kamera zu bekommen. Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Kaudom seinem Ruf als „Elefantenpark“ voll gerecht.
Am Abend in Lodge lässt Du den erlebnisreichen Tag nochmals revue passieren.
Ü: Lodge; (F/M/A), (200 km)

5. Tag: Nach Botswana

Nachdem wir Tsumkwe in östlicher Richtung verlassen, erreichen wir schon bald die Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang und ein reibungsloser Grenzübertritt ist zu erwarten. Der Binnenstaat Botswana wartet mit den schönsten Gebieten für eine Safari-Reise auf Dich. Das Okawangodelta ist eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas.
Auf einer Schotterstraße geht es vorbei an vereinzelt liegenden Siedlungen der Buschleute und später der Twanas. Bei Nokaneng stoßen wir wieder auf eine gute Asphaltstraße, welche parallel zum Okavango nach Norden führt. Außerhalb von Shakawe kehren wir für zwei Nächte in eine Tented Camp ein, das direkt am Ufer des Okavangos liegt. Das Tented Camp bietet gleichzeitig einen gewissen Comfort und das direkte Naturerleben. Nachts hörst Du die Geräuschkulisse Afrikas, während Du gemütlich in Deinem großen Zelt im Bett liegst.
Ü: Tented Camp; (F/M), (370 km)

6. Tag: Bootsfahrt auf dem Okavango

Nach dem Frühstück starten wir zu einer dreistündigen Bootstour auf dem Okavango. Die Vogelwelt im Uferbereich ist von einer überwältigenden Vielfalt. Krokodile sonnen sich auf Sandbänken, Flusspferde reißen ihr riesiges Maul auf und Elefanten baden im erfischenden Wasser. Wir treiben an Siedlungen und Dörfern vorbei und Du bekommst so einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auf den Nachmittag fallen, dann unternimmt man einen herrlichen „Sundowner Cruise“. Der restliche Tag steht Dir zur freien Verfügung. Du wirst die Zeit genießen, am Fluss sitzen und beobachten oder einfach entspannt den Tag mit einem guten Buch vergehen lassen.
Ü: Tented Camp; (F)

7. Tag: Namibia und der Mahango Nationalpark

Nach nur kurzer Fahrt überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango Nationalpark. Wir wählen die Route entlang des Flusses, da wir hier die beste Chance für Wildbeobachtungen haben. Halte Deine Kamera bereit für die Impalas, Kudu, Büffel, Rappenantilopen, Grünmeerkatzen und vieles mehr, die sich sich in Ufernähe tummeln. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel ein ideales Habitat.
Zur Mittagszeit erreichen wir die Popa Fälle. Es handelt sich hier mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, aber sie sind trotzdem ein beeindruckendes Phänomen. Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten wir den Caprivi Nationalpark. Außer ein paar verstreut liegende Eingeborenensiedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando Flusses verlassen wir die Asphaltstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Buschlandschaft, um eine idyllische Lodge am Kwando-Fluss zu erreichen. Wir bleiben hier für zwei Nächte.
Ü: Lodge; (F/M), (300 km)

8. Tag: Überwältigender Kwando Fluss

Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando wird Dich überwältigen. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Auen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu Dir herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Ein schöneres Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es sonst wohl kaum.
Entlang des wühlen wir uns durch den tiefen Ufersand des Babwata Nationalparks. Du meinst die Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala und Elefanten beinahe berühren zu können. Einfach grandios! Diese Region ist mit dem Chobe Nationalpark in Botswana zu vergleichen.
Ü: Lodge; (F), (50 km)

9. Tag: Fahrt nach Kasane

Wir fahren weiter durch den Ostcaprivi nach Katima, der größten Ortschaft der Region und weiter über die Grenze nach Botswana, wo wir im Laufe des Nachmittags Kasane erreichen, der ideale Ausgangspunkt für unseren Tagesausflug zu den Viktoria Fällen am nächsten Tag. Zwei Nächte bleiben wir dort in einer Lodge. Eventuell ist heute noch Zeit für eine Chobe Bootstour (fakultativ).
Ü: Lodge; (F/M), (250 km)

10. Tag: Die Viktoriafälle

Unvergesslich wird für Dich der heutige Tagesausflug zu den gigantischen Victoria Wasserfällen. Donnernd ergießen sie sich in eine lange schmale Schlucht, an der Du im Gischtnebel eintlangwandern kannst. Immer wieder wird es Dich zu den Aussichtspunkten ziehen, damit Du keine der wechselnden Eindrücke verpasst.
Zuvor musst Du jedoch nochmals eine Grenze passieren. Da die Kosten für den Übertritt sich permanent ändern, sind die Visagebühren und Eintrittsgebühren nicht inklusive (ca. 60 U$ oder gleicher Wert in Südafrikanischen Rand). Der Ausflug zu den Victoria Wasserfällen wird von unserer Lodge organisiert, damit die Grenzübergänge zügiger vonstattengehen.
Das Mittagessen empfehlen wir in dem altehrwürdigen Hotel Victoria einzunehmen. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Kasane.
Ü: Lodge; (F), (160 km)

11. Tag: Zurück nach Namibia

Am frühen Morgen kannst Du an einer Chobe Pirschfahrt teilnehmen (fakultativ). Danach fahren wir wieder zurück nach Namibia, zunächst nach Katima und dann weiter zu einem schönen Tented Camp mit „Out of Africa Flair“ am Ufer des Kwando. Am Abend sitzt Du mit einem kühlen Getränk vor Deinem Zelt und genießt den roten Sonnenuntergang.
Ü: Tented Camp; (F/M), (350 km)

12. Tag: Auf dem „Golden Highway“

Auf dem “Golden Highway” geht es zurück zum Okavango Fluss. Die Route führt uns an unzähligen Siedlungen und Dörfern vorbei. Hier erfährst Du hautnah etwas über das Leben der Einheimischen, denn Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Wir besuchen ein Kavangodorf. Die Volksstämme der Kavangos sind für ihre Holzschnitzerarbeiten bekannt und vielleicht findest Du hier noch ein schönes Souvenier.
Ü: Lodge; (F/M), (360 km)

13. Tag: In Richtung Etoscha

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Vor der “roten Grenzlinie“, der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, ist der für Schwarzafrika typische Siedlungscharakter zu sehen. Noch einmal hast Du Zeit am Straßenrand Holzschnitzereien als Mitbringsel zu erstehen. Am Nachmittag erreichen wir eine urige Gästefarm nahe dem Etoscha Nationalpark. Hier bleiben wir für zwei Nächte. Beim Abendessen kannst Du mit Deinen Reisegefährten über die spannenden vergangenen Tage schwärmen.
Ü: Gästefarm; (F/M/A), (390 km)

14. Tag: Etoscha Nationalpark

Das Frühstück wird so früh wie möglich eingenommen, denn wir wollen den Tag ausgiebig für den Etoscha Nationalpark nutzten. Dieser ca. 22.000 km² große Nationalpark ist wegen seiner großen Wildherden bekannt. Die Morgen- und die Nachmittagsstunden sind für Wildbeobachtungen am besten geeignet, da an den Wasserstellen eine Vielzahl von Wild zu erwarten ist. Die Mittagsstunden kannst Du im Pool vom Camp Namutoni plantschen oder Du nutzt die Möglichkeit an der angrenzenden Wasserstelle Tiere zu beobachten. Vor Sonnenuntergang verlassen wir den Etoscha Park und kehren zu unserer Gästelodge zurück.
Ü: Gästefarm; (F/A), (100 km)

15. Tag: Waterberg Nationalpark

Hast Du schon einmal einen 50 Tonnen schweren Meteoriten gesehen? Vermutlich nicht, denn der Hoba Meteoriten in Namibia ist der größte, der je auf der Erde entdeckt wurde. Er schlug vor etwa 80.000 Jahren auf der Erde ein und liegt immer noch in der ursprünglichen Position. Nach einem Abstecher dorthin erreichen wir am frühen Nachmittag die tolle Lodge unterhalb des Waterberg Nationalparks, eine wunderschöne Gegend für Spaziergänge oder eine Pirschfahrt auf das Waterberg Plateau (fakultativ).
Ü: Lodge; (F/A), (350 km)

16. Tag: Rückfahrt nach Windhoek

Ein letztes Mal lässt Du Dir das Frühstück gemeinsam mit Deinen Reisegefährten schmecken, dann geht es via dem Okahandja Holzschnitzermarkt zurück nach Windhoek. Gegen 14.00 Uhr sind wir in der Hauptstadt und bei einem Abflug am Abend wirdst Du zum Flughafen gebracht. Individueller Rückflug mit Ankunft an Tag 17.
(F), (300 km)

Alternativ kannst Du auf einer privaten Farm (Game Lodge) die Reise entspannt ausklingen lassen.

Ankunft in Europa

Ab 18. Tag: Möglichkeit zur Verlängerung auf einer privaten Farm (Game Lodge)


Du möchtest gerne Deinen Aufenthalt verlängern und noch weiter Namibias Natur genießen? Dann bietet sich Kuzikus an. Es ist ein privates, vom Staat Namibia anerkanntes Naturschutzgebiet am Rande der Kalahari. Das Familienunternehmen setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt ein. Dabei verbinden sie individuellen Tourismus, Bildung und Wissenschaft direkt mit Natur- und Artenschutzprojekten. Da wir Dir eine exklusive Betreuung und eine entspannte Atmosphäre garantieren möchten, bietet die Lodge insgesamt nur 6 Gästezimmer mit Bad und Vollpension, sowie ein Kalahari Buschcamp mit drei rustikalen, schönen Hauszelten, ca. 1.5 km von der Lodge entfernt, an.

       

Auf Kuzikus ist immer Zeit für...

  • Tierbeobachtungen: Du kannst an der Wasserstelle bei der Lodge ansitzen und in aller Ruhe die Tiere beim Trinken, Suhlen und Äsen beobachten, fotografieren und dokumentieren. Artenlisten und Literatur zur Fauna & Flora liegen in unserer gemütlichen Bibliothek aus. Außerdem ist es jederzeit möglich sich über interessante Beobachtungen mit den Biologen unserer Familie auszutauschen.
  • Einblicke in Biologische Feldforschungsprojekte (saisonbedingt): Begleite unsere Wissenschaftler (max. zwei Gäste) für ein paar Stunden zu ihren jeweiligen Projekten und erfahre, was biologische Feldforschung in der Praxis bedeutet.
  • Joggen: Solltest Du gerne walken oder joggen, so kannst Du uns begleiten oder Dir bei uns Tipps zu verschiedenen Stecken holen. Täglich dreht jemand aus der Familie seine Runde durch die Savanne.
  • Und immer ist Zeit, für eine entspannende Mittagsruhe am Swimmingpool.

         

Preise für Übernachtung und Verpflegung

Doppelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht: 120 €

Einzelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht : 135 €

Bushcamp mit Vollpension, (rustikale Hauszelte in der Savanne mit en-suite Bad): 105 €

Flughafentransfer Hin- und Rückfahrt (1-2 Personen), p.P.: 190 € (Ab 3 Übernachtungen 10% Reduktion der Transferkosten)

Es werden Dir naturnahe und individuelle Pirschfahrten, Kalahari-Exkursionen, Wildniskurse, Wanderungen, Pirschgänge oder Ausritte angeboten, sowie die Möglichkeit, Biologen bei ihrer Feldarbeit zu begleiten.

Gerne gestalten wir für Dich folgende Aktivitäten:

  • Exkursionen geführt von den studierten Biologen der Gastgeberfamilie: Kalahari Botanik - Pflanzen und ihre Ökologie oder Ornithologie - Vögel auf Kuzikus oder Entomologie: p.P. 40€, Wildtiermanagement - Ein Einblick in die nachhaltige Wildtiernutzung: p.P 100€
  • Kalahari Game drive p.P. (ca. 2,5 Std.): 25€
  • Kalahari sunset drive, Game drive mit Sundowner am späten Nachmittag p.P. (ca. 2,5 Std.): 30€
  • Rhino Tracking p.P. (ca. 3 Std.): 50€     
  • Buschmann Pirschfahrt & Tracking mit Buschmännern bei Sonnenaufgang p.P. (ca. 3 Std.): 35€
  • Kuzikus Night-Drive - Entdecke die Nachttiere der Kalahari: p.P. 35€
  • Der Ansitz - Ausfahrt zum Ansitzen an einem Wasserloch: p.P. 25€
  • Geführte Ausritte für Anfänger & Kinder/ für fortgeschrittene Reiter (p.P./p.Std.): 30€     
  • geführter Nachmittagsausritt mit Sundowner in der Savanne für fortgeschrittene Reiter: 70€ p.P.
  • 2-tägiger Kalahari Ranger Kurs (ab 2 Personen): p.P. 65€
  • Kalahari exklusiv & rustikal – eine Nacht in der Savanne, mit Zelt & purem Afrika Flair (p.P.): 65€
  • 1 ½ Tage ursprüngliches Afrikaerlebnis "Reiten, Zelten & Wandern" (p.P.): 95€
  • Tagesrundflug ab Kuzikus zu den Sossusvlei Dünen, 4x4 Fahrt in die Dünen und Lunch: auf Anfrage
  • Wandern auf ausgeschilderten Wanderwegen: kostenlos    
  • Vorträge und Filme über Kuzikus und die afrikanische Artenvielfalt: kostenlos

Das Black Rhino Custodian Projekt

Im letzten Jahrhundert ist die Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika um mehr als 99 % gesunken. Gab es Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch geschätzte 400.000 Spitzmaulnashörner in den Savannen Afrikas, waren es 1970 nur noch rund 65´000 und 1994 gar nur noch 2´400 Tiere. Der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung und durch illegales Jagen waren die Hauptgründe für den dramatischen Schwund dieser Megaherbivore.

1994 begann in Namibia ein umfangreiches Schutzprojekt für Spitzmaulnashörner, in dem Gruppen aus den übriggeblieben Nashornpopulationen der Nationalparks auf private Wildschutzgebiete umgesiedelt wurden, um dort einen besseren Schutz vor Wilderei zu gewährleisen. Die Kosten dieses Projektes trugen der Staat und die Eigentümer der Wildschutzgebiete.

Kuzikus Wildlife Reserve, mit seiner innovativen Ausrichtung, setzte sich als eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt ein, indem es staatliche Spitzmaulnashörner für die Pilotphase des Projektes auf dem privaten Schutzgebiet aufnahm. Durch die Verbindung von Tourismus, Bildung und Wissenschaft konnte das Projekt auf Kuzikus ausreichend finanziert und sehr gut betreut werden. Heute spuren Buschmänner regelmäßig die Nashörner für das „Monitoring“ aus und erhalten so ein regelmäßiges Einkommen und wir unterstützen damit zeitgleich deren Fähigkeit des Spurenlesens als Teil ihrer Kultur.

Unsere Gäste auf Kuzikus können die Nashörner in freier Wildbahn beobachten und erlangen dadurch tiefere Einblicke in das Projekt und dessen Problematik. Studenten erforschen mit Professoren an der Optimierung des Schutzprojektes und erlangen dadurch eine Weiterbildung und weitere Erkenntnisse, die wiederum dem Schutzprojekt zu Gute kommen. Auch Ihr Besuch auf Kuzikus unterstützt uns mit diesem einmaligen Naturschutzprojekt.
Zeitraum Preis pro Person Teilnehmerzahl
13.05.2021 - 28.05.2021 (16 Tage)
3.995,00 EUR 6-10 Termin buchen
10.06.2021 - 25.06.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
10.07.2021 - 25.07.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
29.07.2021 - 13.08.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
19.08.2021 - 03.09.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
16.09.2021 - 01.10.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
14.10.2021 - 29.10.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
04.11.2021 - 19.11.2021 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
12.05.2022 - 27.05.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
16.06.2022 - 01.07.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
14.07.2022 - 29.07.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
04.08.2022 - 19.08.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
25.08.2022 - 09.09.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
15.09.2022 - 30.09.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
13.10.2022 - 28.10.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen
10.11.2022 - 25.11.2022 (16 Tage)
4.145,00 EUR 6-10 Termin buchen

Einzelzimmerzuschlag: (15 Nächte): 540 €
  • 15 Übern. im Doppelzimmer: 1x Hotel-Pension, 7x Lodges, 4x Tented Camps und 3x Gästefarmen
  • Verpflegung: 16 x Frühstück, 9 x Outdoor Mittagsrast, 5 x Abendessen, ohne Getränke
  • Safari und Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachiger örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide

    Nicht im Preis enthalten:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Dich bei der Flugbuchung!
  • Nicht angegebene Mahlzeiten und Getränke
  • Tagesausflug zu den Victoriafällen inkl. Eintritt und Visum (ca. 60 USD)

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Impressionen
  • Elefantenherde im Aufbruch, Namibia-Reisen
  • Fotoshooting von ganz Nahem
  • Elefantenfamilie durchquert einen Flus
  • Ein unvergesslicher Moment auf Namibia Reise
  • Auch in wilder Natur ganz elegant
  • Pause am Wasser, Namibia Rundreise
  • Elefantenherde auf Wanderung
  • Elefanten aus nächster Nähe erleben
  • Hippo-Mama mit ihrem Kind, Namibia
  • Bitte Lächeln!
  • Krokodil in beruhigender Entfernung, Abenteuerreise
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  • Die Victoriafälle
  • Mit unserem Allradfahrzeug auf Pirschfahrt
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  • Der Bienenfresser - Auch Ornithologen kommen hier voll auf ihre Kosten
  • Grandiose Wildtierbeobachtungen
  • Namibias wunderschöne Tierwelt
  • Ein harmonisches Paar, Namibias Tierwelt
  • Büffel auf Namibia-Reise
Teilnehmerstimmen
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Namibias wunderschöne Tierwelt
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