Namibia/Botswana/Sambia - Rundreise durch Buschmannland, Caprivi und Victoriafälle

20 Tage Abenteuerreise mit Zeltübernachtungen

Eine Reise in abgelegene und wilde Landesteile Namibias und Botswanas. Der Kaudom Nationalpark von herber Schönheit ist ein Stück Afrika wie aus einem Film, unwegsam und mit einem unglaublichen Tierreichtum. Durch das Land der Herero und durch Buschmannland geht es in abgelegene Gebiete, hier spüren wir bereits die nahe Kalahari. Von Einheimischen erfahren wir von speziellen Fähigkeiten, die es benötigt, um in der Wüste überleben zu können.

Höhepunkte der Rundreise

  • Zelten in wilder Natur mit Lagerfeuerromantik
  • Das südliche Buschmannland und Hereroland
  • Traditionelle Buschmanndörfer
  • Faszinierende, teils wenig besuchte Nationalparks Kaudom, Mahango, Caprivi, Mamili/Madumo, Babwata mit Pirschfahrten
  • Bootsfahrt auf dem Okavango Fluss
  • Die Victoria Wasserfälle
  • Wildes Afrika mit TRAVEL TO LIFE entdecken

Merkmale der Rundreise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Begegnungen und Traditionen
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Überfahrt(en) per Boot/Schiff
  • Unterkunft in Gästehäusern / Lodges, urig. Manchmal einfach, immer sauber!
  • Übernachtungen im Zelt
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Abenteuer Namibia, Botswana & Sambia mit Zelt

Rundreise durch Namibia, Botswana, Sambia mit Zelt

Wir bereisen diese faszinierenden Reiseländer und begeben uns in einige der abgelegensten und wildesten Landesteile Namibia und Botswanas. Wir schlafen in Zelten und erleben Namibias Ursprünglichkeit, seine fantastische Tiervielfalt und seine zahlreichen landschaftlichen Hochgenüsse. Namibia ist ein Reiseland mit einem ganz eigenen Charakter und atemberaubender Kontraste.

Botswana offenbart sich ebenfalls kontrastreich, ursprünglich und mit unvorstellbaren Gegensätzen: Gluthitze in der Wüste, einsame unberührte Landschaften, Wasser im Überfluss, die Kalahari Wüste mit ihrem orangeroten Sand, das wasserreiche und einzigartige Naturwunder Okavango Delta, die einmaligen und weltweit größten Makgadikgadi Salzpfannen, der Chobe Nationalpark und der Moremi Game Reserve. Im südlichen Afrika beschützt Botswana als eines der letzten Juwele mit seinen Nationalparks und Schutzgebieten den einmaligen Naturreichtum. 

Die beeindruckenden Victoriafälle ist eines der beeindruckendsten Naturschauspiele Sambias, die der Fluss Sambesi dem Land schenkt. Sie wurden wegen ihrer Einzigartigkeit zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt.

Okawango Delta: Eine Oase in der Wüste

Über eine abgelegene Grenze erreichen wir Botswana und den Okawango Fluss, die Lebensader! Auf einer Bootsfahrt auf dem Okawango bewundern wir den Tierreichtum, und ganz besonders die reichhaltige Vogelwelt. Ein Dorado für passionierte Fotografen. Das Okavango Delta ist mit einer Fläche von rund 17 000 qkm ein funktionierendes Ökosystem. 

Mitten in der Wüste Kalahari liegt das größte Binnendelta der Welt, in der eine unglaubliche Tiervielfalt seine Heimat hat. Zustande kommt dieses einzigartige Naturparadies durch die Verbindung des aus dem Hochland Angolas fließenden Okavango, der in Botswana auf die Wüste Kalahari trifft. Eine Oase in der Wüste und sicher auch einer der aufregendsten Orte der Erde.

Mahango Nationalpark und Caprivi Streifen: Paradies für Wildtierbeobachtungen

Gen Norden ziehen wir wieder zurück in Richtung Namibia, zunächst in den Mahango Nationalpark und weiter in den Caprivi Streifen. Der rund 400 km lange Streifen kann sich über Wassermangel nicht beklagen. Das Ufer des Okawango ist hier dicht besiedelt, so dass wir hier auch in das Leben Schwarzafrikas eintauchen können. Wegen der hohen Niederschläge in der Regenzeit und der mächtigen Flüsse Zambesi, Kwnado und Okavango zählt sie zur wasserreichsten Region Namibias. Beide Regionen sind ein Paradies für Wildtierbeobachtungen und zählen zu den vielfältigsten und faszinierendsten Naturschutzgebieten Namibias.

Victoria Wasserfälle & Mamili Nationalpark: Ein Stück authentisches Afrika

In Sambia besuchen wir die Victoria Wasserfälle und danach den wohl schönsten Nationalpark Namibias, der noch ziemlich unerschlossen und unbekannt ist… den Mamili. Wild ist das einzige Wort, welches den Mamili Nationalpark am besten beschreibt. Es ist ein außergewöhnliches Stück Wildnis, welches darauf wartet, von uns erkundet zu werden. Für alle, die das Abenteuer vom echten Afrika genießen wollen, ist der Mamili Nationalpark genau der richtige Ort zu sein. Sowohl die Flora als auch die Fauna sind mit dem Chobe Nationalpark in Botswana zu vergleichen, denn schließlich werden die beiden Nationalparks lediglich durch den Kwando Fluß getrennt.  Zurück geht es dann wieder nach Windhoek, wo die Reise endet.

Namibia, Botswana, Sambia: Faszinierende Reiseländer
Begleitender Selbstfahrer: Selbstfahrer, die uns mit dem 4x4 Toyota Pick up durch die Wildnis begleiten wollen, sind herzlich willkommen. Sie werden ein unvergessliches "Offroad" Erlebnis haben!

Legende

Ü = Übernachtung; o.S. = Campen ohne sanitäre Anlagen; S.v. = Sanitäre Anlagen vorhanden; F = Frühstück; M = Mittagessen; A = Abendessen; (...km) = gefahrene Kilometer an diesem Tag

1. Tag: Individuelle Anreise

Anreise nach Windhoek. Der Flug ist nicht in der Reise inkludiert. Gerne unterstützen wir Sie bei der Buchung.

2. Tag: Ankunft in Windhoek, Abholung vom Flughafen

Individuelle Anreise nach Windhoek, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung, bitte fragen Sie bei uns an. Flüge ab 800,- €. Bis 12.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek. Bei früher Anreise stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf dem Gelände der Wildfarm kommen wir gleich mit dem Leben und der Tierwelt Namibias in Kontakt: Große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße sind hier schon zu sehen. Bei späterer Anreise fahren wir direkt nach Windhoek. Nachmittags besuchen wir das gepflegt wirkende Windhoek mit seinem leicht deutsch - kleinstädtischen Charme. Abends kehren wir in ein uriges, namibisches Steakhouse ein und sinken danach in die Federn.
Ü: in einer Pension; (F), (50 km)

3. Tag: Im Land der Hereros

Die Strecke führt erst nach Osten bis Omitara. Von da aus geht die Fahrt nördlich nach Otjinene, der letzten Ortschaft vor Erreichen des Buschmannlandes. Die Hereros leben hier hauptsächlich von der Viehzucht und ziehen tagelang mit den Herden über die Weideplätze. Am späten Nachmittag schlagen wir unser Camp irgendwo in der freien Natur auf. Ziel des heutigen Tages ist es, so weit wie möglich nach Norden zu kommen.
Ü: im Zelt, Wildcamping o.S.; (F/M/A), (ca. 380 km)

4. Tag: In Richtung Kalahari und Buschmannland

Weiter geht die Fahrt durch die Ausläufer der Kalahari, offenes und dichtes Buschland wechseln sich ab. Wir folgen einer Omuramba (ehemaliger Flusslauf). Auch in dieser abgelegenen Gegend sind vereinzelte Farmbetriebe zu finden, allerdings fehlt jegliche Infrastruktur. Nahe der Grenze zu Botswana schwenken wir nach Norden. Schlagartig ändert sich der Zustand der Strecke. Die neu gebaute Schotterstraße führt wellenförmig über die für diese Gegend typischen Kalahari-Dünen. Wir verlassen das Hereroland und erreichen das Buschmannland.
Buschmannsippen wohnen in kleinen Ansiedlungen oder in temporär errichteten Hütten. Darum kann es passieren, dass an Plätzen, an denen im letzten Jahr noch Menschen anzutreffen waren, jetzt nur noch eine Lichtung im Busch zu sehen ist. Etwa zur Mittagszeit erreichen wir Tsumkwe, die größte Siedlung des Buschmannlandes. Hier werden die Vorräte ergänzt und das Fahrzeug aufgetankt. Danach setzten wir die Reise nach Norden fort und erreichen am Nachmittag den Kaudom Nationalpark wo wir im Camp Sikeretti die Zelte aufschlagen.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A); (260 km)

5. Tag: Wilder Kaudom Nationalpark

Der Kaudom Nationalpark im Buschmannland ist eine absolut wilde Gegend und tiefer Kalaharisand auf der gesamten Strecke reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften ziehen Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umher. Unberührte Natur, endlose Weiten, grenzenlose Freiheit, also Abenteuer pur!!! Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Kaudom seinem Ruf als „Elefantenpark“ vollends gerecht. Von Sikeretti aus starten wir zu Pirsch- und Erkundungsfahrten und lernen die Fährten der Tiere zu unterscheiden und das Verhalten des Wildes zu deuten.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (100 km)

6. Tag: Über die Grenze

Es geht zurück nach nach Tsumkwe. Von hier aus sind es nur noch wenige Kilometer zur Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang, was auf eine schnelle Abfertigung hoffen lässt. Auf der Botswanaseite ist die Schotterstraße etwas ruppig, aber bald schon erreichen wir eine Asphaltstrecke der wir nach Norden folgen. Weiter geht es zum Okavango und am Ufer des Flusses finden wir ein schönes Camp, wo wir für zwei Nächte bleiben.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/), (380 km)

7. Tag: Bootsfahrt auf dem Okawango

Der Tag beginnt vielversprechend - mit einem Motorboot fahren wir auf dem Okavango dahin, um die Tier- und Pflanzenwelt vom Fluss aus kennen zu lernen. Das Okavangogebiet ist für seine Vogelvielfalt weltweit bekannt, außerdem sind auch Hippos und Krokodile im Flussbereich zu finden. Die Fahrt geht an Siedlungen und Dörfern vorbei, so dass man auch einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango bekommt, wie sie ihre Felder bestellen oder mit ihren Mokoros (Einbäume) auf Fischfang gehen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auch auf den Nachmittag fallen, dann unternimmt man einen herrlichen „Sundowner Cruise“.
Ü: im Zelt, S.v., (F)

8. Tag: Namibia und der Mahango Nationalpark

Nach nur kurzer Fahrt überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango Nationalpark. Büffel, Elefanten, Zebras, Gnus, Impalas, Warzenschweine, Grünmeerkatzen - alles tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel den idealen Lebensraum. Wir verbringen den gesamten Vormittag im Nationalpark. Wir verbringen den gesamten Vormittag im Nationalpark und übernachten für zwei Nächte auf einem wunderschönen Campingplatz mit Lage genau am Fluss.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (150 km)

9. Tag: Mahango Nationalpark

Besuch des Mahango Nationalpark mit vielen Tierbeobachtungen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung - wer fischen gehen möchte, hätte hier die Möglichkeit dazu (fakultativ). Dabei fährt man mit einem großen Motorboot auf dem Okavango entlang und kann die Flusspferde aus nächster Nähe betrachten, die vielfältige Vogelwelt beobachten und bekommt einen Eindruck von dem Leben der Kavangos am Fluss
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (30 km)

10. Tag: Caprivi Nationalpark

Am Vormittag erreichen wir die Popa Fälle. Hier handelt es sich mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, dennoch sind sie überaus beeindruckend. Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten wir den Caprivi Nationalpark. Außer ein paar verstreut gelegene Siedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando Flusses verlassen wir die Asphaltstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Büsche, um nach wenigen Kilometern Fahrt das schönste Camp im Babwata Nationalpark zu erreichen. Am Ufer des Kwando Flusses zelten wir und bleiben für zwei Nächte.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (250 km)

11. Tag: Überwältigender Kwando Fluss

Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando Flusses ist überwältigend. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu uns herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Ein schöneres Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es wohl sonst kaum. Entlang des Kwando Flusses wühlen wir uns durch den tiefen Ufersand. Zum Greifen nahe sehen wir Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala, Letschwe, Elefanten... einfach grandios!
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (50 km)

12. Tag: Fahrt nach Kasane

Wir setzen die Reise bis nach Katima Mulilo fort, wo wir unsere Vorräte ergänzen. Bei Ngoma gelangen wir nach Botswana und über die Transitroute durch den Chobe Nationalpark, wo wir uns kurz außerhalb von Kasane auf einem versteckten, sehr schönen Campingplatz am Sambesi Fluss für zwei Nächte einrichten.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M), (260 km)

13. Tag: Die Viktoria Fälle

Heute ist ein Tagesausflug zu den gigantischen Victoria Wasserfällen geplant. Da die Kosten für den Grenzübertritt sich permanent ändern, sind die Visagebühren und Eintrittsgebühren nicht inklusive (ca. 60 U$ oder gleicher Wert in Südafrikanischen Rand). Die Grenzformalitäten sind oftmals etwas willkürlich. Um unnötige Verzögerungen an der Grenze zu vermeiden werden wir diesen Tagesausflug mit einem lokalen Reiseunternehmen durchführen. Vormittags besichtigen wir die Wasserfälle und der Nachmittag steht zur freien Verfügung, z.B. für eine Sambesi Bootsfahrt oder eine Rundflug über die Victoria Wasserfälle (fakultativ). Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück in unserem schönen Camp.
Ü: im Zelt, S.v.; (F), (180 km)

14. Tag: Zurück nach Namibia

Wir fahren wieder zurück nach Namibia und halten uns an das Westufer des Kwando, um den Mamili Nationalpark zu erreichen. Bei Sangwali verlassen wir die offizielle Schotterstraße gen Süden zum Mamili. Um diesen tollen Nationalpark zu erreichen, müssen wir noch öfters Nebenarme des Kwandos überqueren. Da im Park kein Camping möglich ist, werden wir unsere Zelte in einem urigen Camp außerhalb des Mamilis aufschlagen. Wir bleiben hier für zwei Nächte.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (100 km)

15. Tag: Zauberhafter Mamili Nationalpark

Heute werden wir Pirschfahrten im Mamili unternehmen. Dieser Nationalpark ist noch ein richtiger Geheimtipp und das Gegenstück zum bekannten Chobe Park in Botswana. Umrahmt vom Kwando/Lynianti und von zahlreichen Nebenarmen durchkreuzt, bietet er einen idealen Lebensraum für Elefanten, Büffel, Hippos, Letschwe und viele weitere Tiere. Im Mamili existieren keinerlei Straßen und die Fahrspuren weisen viele Tiefsandstellen auf – eine Gegend die nur mit Allradfahrzeugen zu befahren ist.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (50 km)

16. Tag: Auf dem “Golden Highway“

Auf dem “Golden Highway” geht es zurück zum Okavango Fluss. Das Leben spielt sich hier unmittelbar an den Ufern des Flusses ab. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Am späten Nachmittag, kurz vor Rundu, erreichen wir ein schönes Camp mit einmaliger Lage am Fluss. Die untergehende Sonne versinkt im Fluss und von weit her hört man die Buschtrommeln. Es ist zwar eine lange Fahrstrecke, aber auf gut ausgebauter Asphaltstraße werden wir diese zügig bewältigen.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (450 km)

17. Tag: Nach Grootfontein

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Vor der “roten Grenzlinie“, der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, ist der für Schwarzafrika typische Siedlungscharakter zu sehen. Am Straßenrand gibt es die für den Norden bekannten Holzarbeiten als Mitbringsel zu erstehen. Kurz vor Grootfontein kehren wir auf dem Zeltplatz einer Gästefarm ein. Am Nachmittag besuchen wir ein Buschmanndorf. Hier lernen wir das traditionelle Leben der Buschleute kennen. Es geht um die speziellen Fähigkeiten, welche dieses Volkes entwickelt hat um in der Wüste zu überleben.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (290 km)

18. Tag: Auf dem Rückweg

Am frühen Nachmittag erreichen wir ein schönes Camp auf der Otjiwa Wildfarm. Man kann hier Pirschfahrten (fakultativ) unternehmen oder auch einfach nur am Schwimmbad entspannen!
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (320 km)

19. Tag: Individuelle Rückreise ab Flughafen Windhoek oder eine Verlängerung auf einer privaten Game Lodge!

Auf dem Okahandja Holzmarkt besteht die letzte Möglichkeit für kleine Souvenireinkäufe, bevor wir zur letzten Etappe nach Windhoek aufbrechen. Gegen ca. 14.00 Uhr sind wir in Windhoek und bei einem Abflug am Abend werden Sie zum Flughafen gebracht. Alternativ können Sie auf einer privaten Lodge "Game Lodge" die Eindrücke des Urlaubs noch etwas nachklingen lassen.
(F) (240 km)

20.Tag: Ankunft zurück oder Verlängerung vor Ort

Verlängerungsmöglichkeit: Kuzikus

Sie möchten gerne Ihren Aufenthalt verlängern und noch weiter Namibias Natur genießen? Dann bietet sich Kuzikus an. Es ist ein privates, vom Staat Namibia anerkanntes Naturschutzgebiet am Rande der Kalahari.

Doppelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht: 121 €
Einzelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht : 136 €
Bushcamp mit Vollpension, (rustikale Hauszelte in der Savanne mit en-suite Bad): 96 €

Flughafentransfer Hin- und Rückfahrt (1-2 Personen), p.P.: 190 €
(Ab 3 Übernachtungen 10% Reduktion der Transferkosten)

Das Familienunternehmen setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt ein. Dabei verbinden sie individuellen Tourismus, Bildung und Wissenschaft direkt mit Natur- und Artenschutzprojekten.

Da wir Ihnen eine exklusive Betreuung und eine entspannte Atmosphäre garantieren möchten, bietet die Lodge insgesamt nur 6 Gästezimmer mit Bad und Vollpension, sowie ein Kalahari Buschcamp mit drei rustikalen, schönen Hauszelten, ca. 1.5 km von der Lodge entfernt, an.

Es werden Ihnen naturnahe und individuelle Pirschfahrten, Kalahari-Exkursionen, Wildniskurse, Wanderungen, Pirschgänge oder Ausritte angeboten, sowie die Möglichkeit, Biologen bei ihrer Feldarbeit zu begleiten.

Gerne gestalten wir für Sie folgende Aktivitäten:
• Exkursionen geführt von den studierten Biologen der Gastgeberfamilie (ca. 3 Std.: Kalahari Botanik - Pflanzen und ihre Ökologie oder Ornithologie - Vögel auf Kuzikus oder Entomologie - Ein Einblick in die Insektenwelt): p.P. bis 3 Teilnehmer 40€ / ab 4 Personen 35€
• Kalahari Game drive p.P. (ca. 2 Std.): 25€
• Kalahari sunset drive, Game drive mit Sundowner am späten Nachmittag p.P. (ca. 2 Std.): 30€
• Rhino Tracking p.P. (ca. 3 Std.): 50€
• Buschmann Pirschfahrt & Tracking mit Buschmännern bei Sonnenaufgang p.P. (ca. 3 Std.): 35€
• Kuzikus Night-Drive - Entdecke die Nachttiere der Kalahari: p.P. 35€
• Geführte Ausritte in die Kalahari - für Anfänger & Kinder (p.P./p.Std.): 30€
• Geführte "Wanderritte" für fortgeschrittene Reiter (p.P./p.Std., vorbehaltlich Verfügbarkeit der Pferde): 30€
• 3-tägige Kalahari Exkursion p.P., pro Tag ab 2 Teilnehmer: 65€
• Kalahari exklusiv & rustikal – eine Nacht in der Savanne, mit Zelt & purem Afrika Flair (p.P.): 65€
• 1 ½ Tage ursprüngliches Afrikaerlebnis "Reiten, Zelten & Wandern" (p.P.): 95€
• Tagesrundflüge ab Kuzikus nach Sossusvlei, Swakopmund oder Etoscha: auf Anfrage
• Wandern auf ausgeschilderten Wanderwegen: kostenlos
• Vorträge und Filme über Kuzikus und die afrikanische Artenvielfalt: kostenlos

Auf Kuzikus ist immer Zeit für...
Tierbeobachtungen: Sie können an der Wasserstelle bei der Lodge ansitzen und in aller Ruhe die Tiere beim Trinken, Suhlen und Äsen beobachten, fotografieren und dokumentieren. Artenlisten und Literatur zur Fauna & Flora liegen in unserer gemütlichen Bibliothek aus. Außerdem ist es jederzeit möglich sich über interessante Beobachtungen mit den Biologen unserer Familie auszutauschen.
Einblicke in Biologische Feldforschungsprojekte (saisonbedingt): Begleiten Sie unsere Wissenschaftler (max. zwei Gäste) für ein paar Stunden zu ihren jeweiligen Projekten und erfahren Sie was biologische Feldforschung in der Praxis bedeutet.
Joggen: Sollten Sie gerne walken oder joggen, so können Sie uns begleiten oder sich bei uns Tipps zu verschiedenen Stecken holen. Täglich dreht jemand aus der Familie seine Runde durch die Savanne.
Eine entspannende Mittagsruhe am Swimmingpool.

(Preise für 2019)

Das Black Rhino Custodian Projekt

Im letzten Jahrhundert ist die Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika um mehr als 99 % gesunken. Gab es Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch geschätzte 400.000 Spitzmaulnashörner in den Savannen Afrikas, waren es 1970 nur noch rund 65´000 und 1994 gar nur noch 2´400 Tiere. Der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung und durch illegales Jagen waren die Hauptgründe für den dramatischen Schwund dieser Megaherbivore.

1994 begann in Namibia ein umfangreiches Schutzprojekt für Spitzmaulnashörner, in dem Gruppen aus den übriggeblieben Nashornpopulationen der Nationalparks auf private Wildschutzgebiete umgesiedelt wurden, um dort einen besseren Schutz vor Wilderei zu gewährleisen. Die Kosten dieses Projektes trugen der Staat und die Eigentümer der Wildschutzgebiete.

Kuzikus Wildlife Reserve, mit seiner innovativen Ausrichtung, setzte sich als eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt ein, indem es staatliche Spitzmaulnashörner für die Pilotphase des Projektes auf dem privaten Schutzgebiet aufnahm. Durch die Verbindung von Tourismus, Bildung und Wissenschaft konnte das Projekt auf Kuzikus ausreichend finanziert und sehr gut betreut werden. Heute spuren Buschmänner regelmäßig die Nashörner für das „Monitoring“ aus und erhalten so ein regelmäßiges Einkommen und wir unterstützen damit zeitgleich deren Fähigkeit des Spurenlesens als Teil ihrer Kultur.

Unsere Gäste auf Kuzikus können die Nashörner in freier Wildbahn beobachten und erlangen dadurch tiefere Einblicke in das Projekt und dessen Problematik. Studenten erforschen mit Professoren an der Optimierung des Schutzprojektes und erlangen dadurch eine Weiterbildung und weitere Erkenntnisse, die wiederum dem Schutzprojekt zu Gute kommen. Auch Ihr Besuch auf Kuzikus unterstützt uns mit diesem einmaligen Naturschutzprojekt.
Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
03.06.2019 22.06.2019 20 Tage ausgebucht 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
08.07.2019 27.07.2019 20 Tage ausgebucht 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
29.07.2019 17.08.2019 20 Tage 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
19.08.2019 07.09.2019 20 Tage 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
09.09.2019 28.09.2019 20 Tage 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
07.10.2019 26.10.2019 20 Tage 2.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
08.06.2020 27.06.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen
06.07.2020 25.07.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen
03.08.2020 22.08.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen
24.08.2020 12.09.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen
14.09.2020 03.10.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen
12.10.2020 31.10.2020 20 Tage 2.745,00 EUR 6-10 Termin buchen

Einzelbelegung 2019: 82,- € (1 Nacht Einzelzimmer 32,- € + 16 Nächte Einzelzelt 50,- €), Einzelbelegung 2020: 85,-€
  • 17 Übernachtungen im Doppelzelt/-zimmer: 16 x 2-Personenzelt, 1 x Pension (Windhoek)
  • Verpflegung: 18 x Frühstück, 14 x Mittagessen, 12 x Abendessen am Lagerfeuer
  • Safari und Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachiger örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide

    Nicht inklusive:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung
  • Nicht angegebene Malzeiten und Getränke
  • Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen, weitere Campingausrüstung ist vorhanden
  • Tagesausflug zu den Victoriafällen inkl. Eintritt (ca. 60 USD)

    Bitte beachten Sie: die Zeltübernachtungen sind teilweise auf Camp-Plätzen mit sanitären Anlagen, teilweise Wildcamping ohne sanitäre Anlagen.

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei Nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Die Reise hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ich hätte jedoch einige Ruhepausen gebraucht, nicht für den Körper, sondern für Seele und Geist, weil die Häufung der Erlebnisse beinahe eine Überforderung war. Manchmal waren die Fahrzeiten auch recht lang. Am Besten gefallen haben mir die vielen Tiere, nicht nur im Etosha-Nationalpark, sondern auch schon vorher während der Reise. Sogar ein Stachelschwein hatten wir am Lagerplatz, und eine Ginsterkatze hat uns besucht sowie Kapfüchse. Die Natur-Camping-Plätze waren zum Teil sehr schön, die Sanitäranlagen (fast) immer in Ordnung und teilweise liebevoll und geschmackvoll gestaltet. Meistens gab es die Möglichkeit, in einen Pool einzutauchen, was bei der Hitze sehr erfrischend war! Womit ich gar nicht gerechnet hätte: In Namibia gibt es auf jedem Campingplatz sehr gutes Grundwasser, kein Abkochen notwendig, einfach so trinkbar!

Von Roswitha aus Nidderau

 

"Ich finde das Angebot von Zeltreisen toll - eine viel unmittelbarere Begegnung mit der Natur! Unbedingt beibehalten!!! Es war sehr angenehmen, dass wir meistens zwei Nächste in einem Camp verbracht haben, so konnte man die Umgebung viel intensiver wahrnehmen.Das auf dem Lagerfeuer gekochte Essen - meistens Game-Meat - war super lecker! Die Ausrüstung war gut gepflegt, so dass man sich immer gut aufgehoben fühlte.

Es war toll, Namibia von einem Namibianer gezeigt zu bekommen, auch wenn manchmal die Sichtweisen sehr einseitig und uns Europäern sehr fremd erschienen. Umso deutlicher wurde der kulturelle Unterschied und die Schwierigkeiten des Zusammenlebens so viel verschiedener Kulturen."

Jessica K. aus Frankfurt


 

Impressionen
  • Hippo auf Besuch in unserem Zeltcamp
  • Fotoshooting von ganz Nahem
  • Kühle Erfrischung
  • Elefantenfamilie durchquert einen Fluss
  • Ein unvergesslicher Moment auf der Namibia Reise
  • Elefantensilhouetten bei Sonnenuntergang
  • Elefantenherde auf Wanderung
  • Begegnung mit den Elefanten beim Morgenkaffee
  • Unser erfahrener Guide auf der Namibia Reise
  • Elefanten aus nächster Nähe erleben
  • Namibia Safari-Reise
  • Hippo-Mama mit ihrem Kind, Namibia
  • Namibia-Abenteuerreise mit Travel To Life
  • Bitte Lächeln!
  • Krokodil in beruhigender Entfernung, Abenteuerreise
  • Namibias Tierwelt mit Travel To Life erleben
  • Die Victoriafälle, Namibia
  • Eine Tasse Tee unter freiem Himmel genießen
  • Zeltcamp in freier Wildnis, Namibia AbenteuerreiseZeltcamp in freier Wildnis
  • Unser Zeltcamp direkt am Wasser
  • Mit unserem Allradfahrzeug auf Pirschfahrt
  • Namibia-Rundreise mit Safari
  • Kampf oder Spiel?
  • Der Bienenfresser - Auch Ornithologen kommen hier voll auf ihre Kosten
  • Namibias wunderschöne Tierwelt
  • Ein harmonisches Paar, Namibias Tierwelt
  • Die beeindruckenden Victoriafälle, Namibia
  • Zeltplatz unter dem großen Baobab
  • Abendstimmung in Namibia
Teilnehmerstimmen
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