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Namibia - Chef’s Spezial: Hinteres Kaokoveld & van Zyl’s Pass Expedition

17 Tage Expedition mit Zeltübernachtungen

Dies ist die neue Version der Kaokoveld Expedition mit Dieter, der die Region seit vielen Jahren bereist. Die Route hat sich im Vergleich zu den Vorjahren geändert um weitere, neue Strecken kennen zu lernen – aber die Region ist dieselbe geblieben.

„Kaokoland für Fortgeschrittene“ – so könnte man die Safari ganz salopp umschreiben. Lediglich in einigen wenigen Etappenabschnitten (z.B. Hoanib, Horausib, Van Zyls Pass, Marienfluss) gibt es Überschneidungen zu unserer Kaokoveld & Damaraland & Etoscha Nationalpark -Tour, aber das sind solche Strecken, die man sowieso als „Filetstücke“ bezeichnen würde.

Höhepunkte Deiner Namibia-Reise

  • Abenteuer Kaokoland für "Fortgeschrittene"
  • Kleine Serengeti (Damaraland)
  • Ruacana und Epupa Wasserfälle
  • Fahrt über den van Zyl’s Pass, den steilsten Pass Namibias
  • Die abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias
  • Sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden
  • Windhoek, Marienfluss, Hartmannstal

Merkmale Deiner Namibia-Reise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Übernachtungen im Zelt
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Namibia Expedition - Offroad unterwegs

Namibia Expedition mit Zeltübernachtungen

Die ausgeschriebene Route ist als grobe Orientierung gedacht und kann während des Safariverlaufes von dem Guide jederzeit abgeändert werden – die Flexibilität erlaubt es uns auch immer neue Routen kennen zu lernen.

Bei dieser Tour wirst Du eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias erkunden. Es ist ein Gebiet das nur mit passender Ausrüstung, zwei bis drei geländetauglichen Fahrzeugen und entsprechendem Wissen befahren werden kann.

Verpflegung, Wasser und Sprit muss in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn Einkaufsmöglichkeiten sind selten. Dafür erlebst Du eine sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden – ein  „anderes“ Afrika fernab unserer Zivilisation.

Begleitender Selbstfahrer: Wenn Du als Selbstfahrer uns mit unseren 4x4 Toyota Landcruiser durch die Wildnis begleiten willst, bist Du herzlich willkommen. Du wirst ein unvergessliches „Offroad“ Erlebnis haben!

Legende

Ü = Übernachtung; o.S. = Campen ohne sanitäre Anlagen; S.v. = Sanitäre Anlagen vorhanden; F = Frühstück; M = rustikale Brotzeit; A = Abendessen; ...km = gefahrene Kilometer an diesem Tag

Individuelle Anreise

Individuelle Anreise nach Windhoek. Der Flug ist nicht in der Reise inkludiert. Gerne unterstützen wir Dich bei der Flugbuchung.

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Fahrt nach Norden

Du kommst am frühen Morgen in Windhoek an und wirst bis 09:00 Uhr am Flughafen abgeholt. In Windhoek machen wir ein paar Einkäufe, dann geht es gleich los Richtung Norden zur Otjiwa Lodge. Auf dem Gelände der Lodge leben 25 Wildarten. Spätestens jetzt beginnt das Afrikafeeling!
Ü: Lodge; (M), (200 km)

2. Tag: Tafelberge und Hochebene

Auf gut ausgebauter Asphaltstraße geht es immer weiter nach Norden bis wir bei Kamanjab der Schotterstraße bis kurz vor den Grootbergpass folgen. Die beeindruckende Landschaft der Tafelberge wartet hier auf Dich. Dann beginnt die Geländefahrt in eine Region die als „Kleine Serengeti“ bezeichnet wird. Zunächst geht es durch bergiges Gelände bis wir eine weite Hochebene erreichen, welche eine Vielzahl an Wildarten beheimatet. Wir werden an geeigneter Stelle unser Wildniscamp aufbauen. Gemeinsam mit Deinem Reiseleiter und Deinen Mitreisenden bereitest Du das Essen vor und am Lagerfeuer tauscht Ihr Geschichten von früheren Abenteuern aus.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 380 km)

3. Tag: Die kleine Serengeti

In der einmaligen Landschaft der "Kleinen Serengeti" beobachtest Du Griaffen, Springböcke, Oryx, Bergzebras und mit ein wenig Safari-Glück auch Wüstenelefanten. Das Gelände ist sandig und gelegentlich auch felsig. Ein wunderbares Afrika-Abentuer, welches Du an diesem Tag erlebst! Am frühen Nachmittag suchen wir uns einen geeigneten Platz zum Campieren. Der Duft von Gegrilltem steigt Dir in die Nase und Du genießt den Abend umgeben von entspannender Natur.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 150 km)

4. Tag: Über bergiges Gelände zu den Ruacana Wasserfällen

Vormittags haben wir eine Allradstrecke zu bewältigen die durch bergiges Gelände führt. Wir werden dann auf eine Asphaltstraße stoßen, die uns direkt zu den Ruacana Wasserfällen führt. Das Wasser fällt hier 107 m tief in eine breite Schlucht. Nach der Regenzeit wird Dir ein beeindruckendes Schauspiel geboten. In der Nähe schlagen wir unsere Zelte in einem schönen Camp auf.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A); (ca. 220 km)

5. Tag: Die schäumenden Epupa Wasserfälle und zelten unter Palmen

Wir folgen der neu ausgebauten Strecke entlang des Kunene Grenzflusses. Er trennt Namibia von Angola. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und Du bekommst immer wieder einen tollen Blick auf den langsam dahin fließenden Fluss mit seinen roten Felsen und sandigen Ufern. Zunächst gelangen wir nach Swartbooisdrift und von dort geht es weiter, bis wir die schäumenden Epupa Wasserfälle erreichen. Wir schlagen unsere Zelte unter Palmen auf und unternehmen am späten Nachmittag eine kleine Wanderung zu den Epupa Fällen. Das Wasser ergießt sich durch enge Felsspalten hinab und hinterlässt ausgewaschene Steinformationen. Am grünen Ufer stehen zahlreiche exotische anmutende Baobab-Bäume. Wunderbare Fotomotive warten auf Dich! Vielleicht entdeckst Du auch die gut getarnten Geckos, welche sich an den warmen Felsen sonnen.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 180 km)

6. Tag: Der berühmte Van Zyls Pass

Wir haben wieder eine wilde Strecke vor uns, die über Otjitanda nach Otjihende führt. Ab hier beginnt der legendäre Van Zyls Pass. Er gilt als der anspruchsvollste Pass für den Fahrzeugverkehr in Namibia. Je nach Tageszeit werden wir heute schon eine Teilstrecke des Passes fahren oder eben oberhalb die Zelte aufschlagen. Unter Offroad-Fans ist der Van Zyl’s Pass eine fast schon ehrfurchtsvoll genannte Fahrstrecke. Da der Fahrspaß sich hauptsächlich auf die Fahrer beschränkt und die Fahrgäste eher durchgerüttelt werden, ist es empfehlenswert die Strecke runter zu wandern, die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen - vor allem viele Actionfotos. Gelegenheiten dazu wird es für Dich reichlich geben.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 200 km)

7. Tag: Kontrastreiche Landschaft im Marienflusstal und Hartmannstal

Heute bewältigen wir die Reststrecke des Van Zyls Pass und gelangen in das Marienflusstal. Die Landschaft ist überwältigend. Rätselhafte Feenkreise zieren die Landschaft und regen Dich und Deine Mitabenteurer an, zu disskutieren, wie diese kreisförmigen Kahlstellen inmitten von Gasflächen entstanden sein könnten. Es gibt eine Verbindungsstrecke zwischen Marienflusstal und Hartmannstal, die wir nutzen werden. Der Kontrast zwischen diesen beiden Tälern wird Dich erstaunen. Das erste Tal macht einen lieblichen, vegetationsreichen Eindruck, während das Hartmannstal wüstenhaft und karg wirkt. Viel Sand und rote nackte Felsen erwarten Dich. Nur wenige Pflanzen scheinen hier zu überleben. Die Tiere, die hier heimisch sind, haben sich gut getarnt. Er erfordert schon Dein scharfen Blick, um Leben zu entdecken.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 180 km)

8. Tag: Hartmannstal oder Richtung Süden

Dieser Tag ist als Puffertag gedacht. Je nachdem wie die bisherige Tour verlaufen ist, bleiben wir heute noch im Hartmannstal oder es geht bereits weiter nach Süden. Interessant bleibt es auf jedne Fall, denn immer wieder kannst Du Neues entdecken und die grandiose Gegend in Dir aufnehmen. Abends im Zelt lauscht Du dann der Melodie der wilden Landschaft.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A)

9. Tag: Zum Marmorsteinbruch

Parallel zum Skelettküste Nationalpark fahren wir durch Gelände das zunächst wüstenhaft und flach ist. Zuweilen siehst Du Herden von Springböcken, Strauße und Oryx. Dann schwenken wir nach Osten ein und die Landschaft wird bergig. Der Weg wird sehr spannend, denn wir müssen eine Passstrecke überwinden bevor wir unser Camp bei einem alten Marmorsteinbruch erreichen.
Am Abend brutzelt wieder das Essen auf dem Feuer und Du entspannst Dich von der holprigen Fahrt.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 170 km)

10. Tag: Komfort in der Courntry Lodge

Heute werden wir frühzeitig starten. Die Strecke führt zunächst durch die reizvolle Landschaft der Otjiha Flächen. Danach geht es stetig eine Bergstrecke hoch – wir bezwingen den Otjihapass. Auf dem Hochplateau kommen wir an zahlreichen Siedlungen der Owahimba vorbei. Sie sind als "rote Nomaden" Namibias bekannt. Ihren Wohlstand definieren sie ausschließlich über die Anzahl der Rinder, die von der Familie besessen wird. Besonders beachten solltest Du die Frisuren und der Schmuck der Ovahimba. Sie haben große traditionelle Bedeutung und die Haartracht verrät den Ovahimba viel über Alter und sozialen Status.

Nachmittags erreichen wir Opuwo, wo Du in der Country Lodge den Komfort der Zivilisation genießt. Am Pool entspannst Du mit einem kühlen Drink und genießt den grandiosen Blick in die Ferne oder Du gönnst Dir eine Massage im Spa (fakultativ).
Ü: Lodge; (F/M), (ca. 200 km)

11. Tag: Vorbei an Himba Siedlungen

Wir verlassen die Zivilisation – es geht wieder in die Wildnis. In diesem Teil des Kaokolandes sind viele Himba Sippen ansässig, darum werden wir immer wieder an Siedlungen vorbei kommen. Oft werden die Rinder- und Ziegenherden auf der Fahrstrecke getrieben, was zu einer umsichtigen Fahrweise veranlasst. Je nach Zustand der Strecke werden wir die Abkürzung durch den Horausib oder die Strecke über Orupembe wählen, um nach Purros zu gelangen. Irgendwo in der Wildnis campen wir, wo Dich die Geräusche der Natur in den Schlaf singen.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 220 km)

12. Tag: Wüstenelefanten, Giraffen und Strauße

Weiter geht es nach Süden durch das Horausib Tal. Die Landschaft ist einmalig schön. Hier hast Du gute Chancen Wüstenelefanten, Giraffen, Oryx, Springböcke und Strauße anzutreffen. Im urigen, schönen Purros Camp schlagen wir unsere Zelte für zwei Nächte auf, denn es ist ein guter Ausgangspunkt, um wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu betrachten.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 80 km)

13. Tag: Pirschfahrten

Vormittags und nachmittags unternehmen wir Pirschfahrten in der wildreichen Umgebung von Purros. Du beobachtest Giraffenherden, die sich ihr Frühstück in den Baumkronen suchen und Elefanten, die mit ihrem praktischen Rüssel das Grün der Umgebung abpflücken. Die Mittagszeit verbringen wir im Camp.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 60 km)

14. Tag: Eines der letzten freien Tierparadiese

Eine spannende Strecke durch Berge und Wüste führt uns in den Hoanib. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten kannst Du hier antreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen. Nach einer leckern Mahlzeit und netten Gesprächen am Feuer, nächtigst Du in der absoluten Wildnis, so wie es sich für ein Abenteuer gehört.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 180 km)

15. Tag: Löwen und Spitzmaulnashörner

Auf abgelegenen Pfaden geht es heute in das Konzessionsgebiet von Palmwag und „Save the Rhino Trust“. Palmwag ist ein riesiges Schutzgebiet mit 550.000 ha großer Fläche. Du findest Dich in einer unendlichen, surreal anmutenden Basaltlandschaft wieder. Wüstenlöwen, die sich an dieses Lebensumfeld mit relativ geringen Niederschlag und hohe Verdunstung angepasst haben, kannst Du hier ebenso antreffen wie das vom Aussteben bedrohte Spitzmaulnashorn.

An geeigneter Stelle werden wir die Zelte für die Nacht aufschlagen.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca.150 km)

16. Tag: Tafelberglandschaft

Vormittags sind wir noch im Konzessionsgebiet von Palmwag unterwegs, dann treffen wir auf eine gut ausgebaute Schotterstraße, diese führt uns den Grootbergpass hoch und dann weiter nach Kamanjab. Tagesziel ist eine einfache Gästefarm mit einem Geparden Projekt in der Nähe von Kamanjab, wo Du das schnellste Landtier der Welt hautnah erleben kannst.
Ü: Lodge, (F/M/A), (ca. 150 km)

17. Tag: Das Abenteuer ist zu Ende...

Das Abenteuer ist zu Ende, die Zivilisation hat uns wieder. Es geht zurück Richtung Windhoek und am Abend wäre Dein Rückflug möglich oder Du verlängerst auf einer privaten Farm (Game Lode) und lässt die Reise entspannt ausklingen...
(F), (450 km)

Individueller Heimflug.

Ankunft in Europa

Ab 18. Tag: Verlängerungsmöglichkeit auf einer privaten Farm (Game Lodge)


Du möchtest gerne Deinen Aufenthalt verlängern und noch weiter Namibias Natur genießen? Dann bietet sich Kuzikus an. Es ist ein privates, vom Staat Namibia anerkanntes Naturschutzgebiet am Rande der Kalahari. Das Familienunternehmen setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt ein. Dabei verbinden sie individuellen Tourismus, Bildung und Wissenschaft direkt mit Natur- und Artenschutzprojekten. Da wir Dir eine exklusive Betreuung und eine entspannte Atmosphäre garantieren möchten, bietet die Lodge insgesamt nur 6 Gästezimmer mit Bad und Vollpension, sowie ein Kalahari Buschcamp mit drei rustikalen, schönen Hauszelten, ca. 1.5 km von der Lodge entfernt, an.

       

Auf Kuzikus ist immer Zeit für...

  • Tierbeobachtungen: Du kannst an der Wasserstelle bei der Lodge ansitzen und in aller Ruhe die Tiere beim Trinken, Suhlen und Äsen beobachten, fotografieren und dokumentieren. Artenlisten und Literatur zur Fauna & Flora liegen in unserer gemütlichen Bibliothek aus. Außerdem ist es jederzeit möglich sich über interessante Beobachtungen mit den Biologen unserer Familie auszutauschen.
  • Einblicke in Biologische Feldforschungsprojekte (saisonbedingt): Begleite unsere Wissenschaftler (max. zwei Gäste) für ein paar Stunden zu ihren jeweiligen Projekten und erfahre, was biologische Feldforschung in der Praxis bedeutet.
  • Joggen: Solltest Du gerne walken oder joggen, so kannst Du uns begleiten oder Dir bei uns Tipps zu verschiedenen Stecken holen. Täglich dreht jemand aus der Familie seine Runde durch die Savanne.
  • Und immer ist Zeit, für eine entspannende Mittagsruhe am Swimmingpool.

         

Preise für Übernachtung und Verpflegung

Doppelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht: 120 €

Einzelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht : 135 €

Bushcamp mit Vollpension, (rustikale Hauszelte in der Savanne mit en-suite Bad): 105 €

Flughafentransfer Hin- und Rückfahrt (1-2 Personen), p.P.: 190 € (Ab 3 Übernachtungen 10% Reduktion der Transferkosten)

Es werden Dir naturnahe und individuelle Pirschfahrten, Kalahari-Exkursionen, Wildniskurse, Wanderungen, Pirschgänge oder Ausritte angeboten, sowie die Möglichkeit, Biologen bei ihrer Feldarbeit zu begleiten.

Gerne gestalten wir für Dich folgende Aktivitäten:

  • Exkursionen geführt von den studierten Biologen der Gastgeberfamilie: Kalahari Botanik - Pflanzen und ihre Ökologie oder Ornithologie - Vögel auf Kuzikus oder Entomologie: p.P. 40€, Wildtiermanagement - Ein Einblick in die nachhaltige Wildtiernutzung: p.P 100€
  • Kalahari Game drive p.P. (ca. 2,5 Std.): 25€
  • Kalahari sunset drive, Game drive mit Sundowner am späten Nachmittag p.P. (ca. 2,5 Std.): 30€
  • Rhino Tracking p.P. (ca. 3 Std.): 50€     
  • Buschmann Pirschfahrt & Tracking mit Buschmännern bei Sonnenaufgang p.P. (ca. 3 Std.): 35€
  • Kuzikus Night-Drive - Entdecke die Nachttiere der Kalahari: p.P. 35€
  • Der Ansitz - Ausfahrt zum Ansitzen an einem Wasserloch: p.P. 25€
  • Geführte Ausritte für Anfänger & Kinder/ für fortgeschrittene Reiter (p.P./p.Std.): 30€     
  • geführter Nachmittagsausritt mit Sundowner in der Savanne für fortgeschrittene Reiter: 70€ p.P.
  • 2-tägiger Kalahari Ranger Kurs (ab 2 Personen): p.P. 65€
  • Kalahari exklusiv & rustikal – eine Nacht in der Savanne, mit Zelt & purem Afrika Flair (p.P.): 65€
  • 1 ½ Tage ursprüngliches Afrikaerlebnis "Reiten, Zelten & Wandern" (p.P.): 95€
  • Tagesrundflug ab Kuzikus zu den Sossusvlei Dünen, 4x4 Fahrt in die Dünen und Lunch: auf Anfrage
  • Wandern auf ausgeschilderten Wanderwegen: kostenlos    
  • Vorträge und Filme über Kuzikus und die afrikanische Artenvielfalt: kostenlos

Das Black Rhino Custodian Projekt

Im letzten Jahrhundert ist die Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika um mehr als 99 % gesunken. Gab es Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch geschätzte 400.000 Spitzmaulnashörner in den Savannen Afrikas, waren es 1970 nur noch rund 65´000 und 1994 gar nur noch 2´400 Tiere. Der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung und durch illegales Jagen waren die Hauptgründe für den dramatischen Schwund dieser Megaherbivore.

1994 begann in Namibia ein umfangreiches Schutzprojekt für Spitzmaulnashörner, in dem Gruppen aus den übriggeblieben Nashornpopulationen der Nationalparks auf private Wildschutzgebiete umgesiedelt wurden, um dort einen besseren Schutz vor Wilderei zu gewährleisen. Die Kosten dieses Projektes trugen der Staat und die Eigentümer der Wildschutzgebiete.

Kuzikus Wildlife Reserve, mit seiner innovativen Ausrichtung, setzte sich als eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt ein, indem es staatliche Spitzmaulnashörner für die Pilotphase des Projektes auf dem privaten Schutzgebiet aufnahm. Durch die Verbindung von Tourismus, Bildung und Wissenschaft konnte das Projekt auf Kuzikus ausreichend finanziert und sehr gut betreut werden. Heute spuren Buschmänner regelmäßig die Nashörner für das „Monitoring“ aus und erhalten so ein regelmäßiges Einkommen und wir unterstützen damit zeitgleich deren Fähigkeit des Spurenlesens als Teil ihrer Kultur.

Unsere Gäste auf Kuzikus können die Nashörner in freier Wildbahn beobachten und erlangen dadurch tiefere Einblicke in das Projekt und dessen Problematik. Studenten erforschen mit Professoren an der Optimierung des Schutzprojektes und erlangen dadurch eine Weiterbildung und weitere Erkenntnisse, die wiederum dem Schutzprojekt zu Gute kommen. Auch Ihr Besuch auf Kuzikus unterstützt uns mit diesem einmaligen Naturschutzprojekt.

Selbstfahrer 4x4

Möchtest Du uns auf unseren Abenteuertouren als Fahrer unseres Gepäckwagens begleiten?

Damit steuerst Du das Begleitfahrzeug – einen 4x4 Toyota Landcruiser Doppelkabiner !

Vorneweg fährt das Basisfahrzeug und Du transportieren mit Deinem Wagen unsere Vorräte, die Ausrüstung und das Gepäck. Das Begleitfahrzeug und der Fahrer sind somit in das Gesamtkonzept der Safari integriert.

Als Selbstfahrer musst Du in Namibia mindestens 25 Jahre alt sein und einen internationalen Führerschein oder EU-Führerschein besitzen. Um sich an die Sandpisten, den Linksverkehr und „Deinen“ Wagen zu gewöhnen, sollten wir uns am Tage des Tourenbeginns zu einer Fahrzeugeinweisung in Windhoek treffen. Damit geht dann auch bereits Dein Abenteuer los. Wir bevorzugen Personen die bereits Offroad Erfahrungen haben.

Als Fahrer und Beifahrer bist Du durch unsere Versicherung im Schadensfall geschützt. Das von Dir gesteuerte Fahrzeug ist, wie alle unsere Safarifahrzeuge, mit einer „Full Comprehensive Insurance“, vergleichbar mit einer Vollkaskoversicherung in Deutschland, versichert.

Da Du als eigenständiger Verkehrsteilnehmer für Dein Fahrverhalten selber verantwortlich sind, bitten wir Dich hier vor Ort um das Unterzeichnen eines Haftungsausschluss (Form of Indemnity).
Zeitraum Preis pro Person Teilnehmerzahl
21.04.2022 - 07.05.2022 (17 Tage)
2.795,00 EUR 7-12 Termin buchen
16.06.2022 - 02.07.2022 (17 Tage)
2.795,00 EUR 7-12 Termin buchen

Einzelbelegung: 155,-€ (Einzelzimmer für 3 Nächte 105.-€, Einzelzelt für 13 Nächte 50,-€)
  • 16 Übernachtungen: 13 x Doppelzelt, 3 x Lodges im Doppelzimmer
  • Verpflegung: 16 x Frühstück, 16 x rustikale Brotzeit, 14 x Abendessen mit Lagerfeuerromantik
  • Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachige örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide

    Nicht im Preis enthalten:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Dich bei der Flugbuchung
  • Nicht angegebene Mahlzeiten und Getränke
  • Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen, weitere Campingausrüstung ist vorhanden

    Bitte beachte: die Zeltübernachtungen sind teilweise auf Campplätzen mit sanitären Anlagen, teilweise Wildcamping ohne sanitäre Anlagen.

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 7 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Impressionen
  • Unser Zeltcamp im Nirgendwo, Namibia Abenteuerreise
  • Zeltcamp in wilder Natur, Namibia Abenteuerreise
  • Wunderbarer Ausblick von unserem Camp aus
  • Wir brechen zu einem neuen Abenteuer auf
  • Idyllisches Aufstehen
  • Über Stock und Stein, Namibia-Expedition
  • Namibia Expedition - Offroad unterwegs
  • Wir sammeln Holz für unser Lagerfeuer
  • Auf Pirschfahrt, Namibia Reisen
  • Am gemütlichen Lagerfeuer
  • Abendessen kochen auf offenem Feuer, Abenteuerreise
  • Gleich können wir unser leckeres Abendessen genießen
Teilnehmerstimmen
Epupa-Wasserfall, Entdeckerreise in Namibia
Oryx, Namibiareise
Purros, Namibia