Namibia - Chef’s Spezial: Hinteres Kaokoveld & van Zyl’s Pass Expedition

17 Tage Expedition mit Zeltübernachtungen

Dies ist die neue Version der Kaokoveld Expedition mit Dieter, der die Region seit vielen Jahren bereist. Die Route hat sich im Vergleich zu den Vorjahren geändert um weitere, neue Strecken kennen zu lernen – aber die Region ist dieselbe geblieben.

„Kaokoland für Fortgeschrittene“ – so könnte man die Safari ganz salopp umschreiben. Lediglich in einigen wenigen Etappenabschnitten (z.B. Hoanib, Horausib, Van Zyls Pass, Marienfluss) gibt es Überschneidungen zu unserer Kaokoveld & Damaraland & Etoscha Nationalpark -Tour, aber das sind solche Strecken, die man sowieso als „Filetstücke“ bezeichnen würde.

Höhepunkte der Namibia-Reise

  • Abenteuer Kaokoland für "Fortgeschrittene"
  • Kleine Serengeti (Damaraland)
  • Ruacana und Epupa Wasserfälle
  • Fahrt über den van Zyl’s Pass, den steilsten Pass Namibias
  • Die abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias
  • Sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden
  • Windhoek, Marienfluss, Hartmannstal

Merkmale der Namibia-Reise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Übernachtungen im Zelt
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05_c_087_1 Namibia Expedition - Offroad unterwegs

Namibia Expedition mit Zeltübernachtungen

Die ausgeschriebene Route ist als grobe Orientierung gedacht und kann während des Safariverlaufes von dem Guide jederzeit abgeändert werden – die Flexibilität erlaubt es uns auch immer neue Routen kennen zu lernen.

Bei dieser Tour wollen wir eines der abgelegensten und ursprünglichsten Gebiete Namibias erkunden. Es ist ein Gebiet das nur mit passender Ausrüstung, zwei bis drei geländetauglichen Fahrzeugen und entsprechendem Wissen befahren werden kann.

Verpflegung, Wasser und Sprit muss in ausreichender Menge mitgeführt werden, denn Einkaufsmöglichkeiten sind selten. Dafür erleben Sie eine sagenhafte Landschaft mit frei umherziehenden Wildherden – ein  „anderes“ Afrika fernab unserer Zivilisation.

Begleitender Selbstfahrer: Selbstfahrer, die uns mit unseren 4x4 Toyota Landcruiser durch die Wildnis begleiten wollen, sind herzlich willkommen.

Sie werden ein unvergessliches „Offroad“ Erlebnis haben!

Legende

Ü = Übernachtung; o.S. = Campen ohne sanitäre Anlagen; S.v. = Sanitäre Anlagen vorhanden; F = Frühstück; M = rustikale Brotzeit; A = Abendessen; ...km = gefahrene Kilometer an diesem Tag

1. Tag: Bis 9.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek.

Wir werden am heutigen Tag bereits nach Norden aufbrechen. Bis 09.00 Uhr Abholung der Gäste am Flughafen. Es geht nach Windhoek für letzte Einkäufe und anschließend weiter zur Otjiwa Lodge.
Ü: Lodge; (M), (200 km)

2. Tag: Richtung Norden

Auf gut ausgebauter Asphaltstraße geht es nach Norden. Nach Kamanjab beginnt die Schotterstraße, welcher wir bis kurz vor den Grootbergpass folgen werden. Dann beginnt die Geländefahrt in eine Region die als „Kleine Serengeti“ bezeichnet wird. Zunächst geht es durch bergiges Gelände bis wir eine weite Hochebene erreichen, welche eine Vielzahl an Wildarten beheimatet. Wir werden an geeigneter Stelle unser Wildnis Camp aufbauen.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 380 km)

3. Tag: Kleine Serengeti

Es geht weiter durch die einmalige Landschaft der „Kleinen Serengeti“. Das Gelände ist sandig und gelegentlich auch felsig. Wir sehen immer wieder Giraffen, Springböcke, Oryx, Bergzebras und eventuell auch Wüstenelefanten. Am frühen Nachmittag suchen wir uns einen geeigneten Platz zum Campieren.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 150 km)

4. Tag: Über bergiges Gelände zu den Ruacana Wasserfällen

Vormittags haben wir eine Allradstrecke zu bewältigen die durch bergiges Gelände führt. Wir werden dann auf eine Asphaltstraße stoßen, die uns direkt zu den Ruacana Wasserfällen führt. Hier schlagen wir unsere Zelte in einem schönen Camp auf.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A); (ca. 220 km)

5. Tag: Zelten unter Palmen

Wir folgen der neu ausgebauten Strecke entlang des Kunene Grenzflusses. Zunächst gelangen wir nach Swartbooisdrift und dann weiter bis zu den Epupa Wasserfällen. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und gibt immer wieder einen tollen Blick auf den langsam dahin fließenden Kunene frei. Am frühen Nachmittag erreichen wir Epupa und schlagen unsere Zelte unter Palmen auf. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine kleine Wanderung zu den Wasserfällen.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 180 km)

6. Tag: Der berühmte Pass...

Es geht nach Süden bis Okongwati. Wir haben wieder eine wilde Strecke vor uns die über Otjitanda nach Otjihende führt. Ab hier beginnt der legendäre Van Zyls Pass. Je nach Tageszeit werden wir heute schon eine Teilstrecke des Passes fahren oder eben oberhalb die Zelte aufschlagen. Unter Offroad-Fans ist der Van Zyl’s Pass eine fast schon ehrfurchtsvoll genannte Fahrstrecke. Da der Fahrspaß sich hauptsächlich auf die Fahrer beschränkt und die Fahrgäste eher durchgerüttelt werden, ist es empfehlenswert die Strecke runter zu wandern, die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen - vor allem viele Actionfotos, Gelegenheiten dazu wird es reichlich geben.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 200 km)

7. Tag: Überwältigende Landschaften im Marienflusstal

Heute bewältigen wir die Reststrecke des Van Zyls Pass und gelangen in das Marienflusstal. Die Landschaft ist überwältigend. Es gibt eine Verbindungsstrecke zwischen Marienflusstal und Hartmannstal, die wir nutzen werden. Der Kontrast zwischen diesen beiden Tälern ist frappierend. Das Marienflusstal macht eher einen lieblichen, vegetationsreichen Eindruck, während das Hartmannstal eher wüstenhaft und karg wirkt.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 180 km)

8. Tag: Hartmannstal oder Richtung Süden

Dieser Tag ist als Puffertag gedacht. Je nachdem wie die bisherige Tour verlaufen ist, bleiben wir heute noch im Hartmannstal oder es geht bereits weiter nach Süden.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A)

9. Tag: Zum Marmorsteinbruch

Parallel zum Skelettküste Nationalpark fahren wir durch Gelände das zunächst wüstenhaft und flach ist. Zuweilen sind Herden von Springböcken, Strauße und Oryx zu sehen. Dann schwenken wir nach Osten ein und die Landschaft wird bergig. Die Strecke wird sehr spannend, denn wir müssen eine Passstrecke überwinden bevor wir unser Camp bei einem alten Marmorsteinbruch erreichen.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 170 km)

10. Tag: Komfort in der Courntry Lodge

Heute werden wir frühzeitig starten. Die Strecke führt zunächst durch die reizvolle Landschaft der Otjiha Flächen. Danach geht es stetig eine Bergstrecke hoch – wir bezwingen den Otjihapass. Auf dem Hochplateau kommen wir an zahlreichen Siedlungen der Owahimba vorbei. Nachmittags erreichen wir Opuwo, wo wir in der Country Lodge den Komfort der Zivilisation genießen. Dies ist für uns auch ein wichtiger Versorgungspunkt um Vorräte und Sprit aufzufrischen.
Ü: Lodge; (F/M), (ca. 200 km)

11. Tag: Vorbei an Himba Siedlungen

Wir verlassen die Zivilisation – es geht wieder in die Wildnis. In diesem Teil des Kaokolandes sind viele Himba Sippen ansässig, darum werden wir immer wieder an Siedlungen vorbei kommen. Oft werden die Rinder- und Ziegenherden auf der Fahrstrecke getrieben, was zu einer umsichtigen Fahrweise veranlasst. Je nach Zustand der Strecke werden wir die Abkürzung durch den Horausib oder die Strecke über Orupembe wählen, um nach Purros zu gelangen. Es wird irgendwo in der Wildnis übernachtet.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 220 km)

12. Tag: Wüstenelefanten, Giraffen und Strauße

Weiter geht es nach Süden durch das Horausib Tal. Die Landschaft ist einmalig schön. Hier haben wir gute Chancen Wüstenelefanten, Giraffen, Oryx, Springböcke und Strauße anzutreffen. Im urigen, schönen Purros Camp schlagen wir unsere Zelte für zwei Nächte auf.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 80 km)

13. Tag: Pirschfahrten

Vormittags und nachmittags unternehmen wir Pirschfahrten in der wildreichen Umgebung von Purros. Die Mittagszeit verbringen wir im Camp.
Ü: Zelt, S.v.; (F/M/A), (ca. 60 km)

14. Tag: Eines der letzten freien Tierparadiese.

Eine spannende Strecke durch Berge und Wüste führt uns in den Hoanib. Dieses Trockenrevier ist nicht nur reich an Wild, sondern auch an Sandpassagen. Große Herden der verschiedenen Antilopenarten sind hier anzutreffen, sowie Giraffen, Leoparden, Spitzmaulnashörner und die seltenen Wüstenelefanten ... es ist eines der letzten freien Tierparadiese. An geeigneter Stelle wird das Camp aufgeschlagen und in der absoluten Wildnis genächtigt.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca. 180 km)

15. Tag: Löwen und Spitzmaulnashörner

Auf abgelegenen Pfaden geht es heute in das Konzessionsgebiet von Palmwag und „Save the Rhino Trust“. In dieser Region ist mit viel Wild, insbesondere mit Wüstenlöwen und Spitzmaulnashörner zu rechnen. Die Landschaft in diesem Gebiet ist unübertrefflich. An geeigneter Stelle werden wir die Zelte für die Nacht aufschlagen.
Ü: Zelt, o.S.; (F/M/A), (ca.150 km)

16. Tag: Tafelberglandschaft

Vormittags sind wir noch im Konzessionsgebiet von Palmwag unterwegs, dann treffen wir auf eine gut ausgebaute Schotterstraße, diese führt uns den Grootbergpass hoch. Auf dem Plateau erreichen wir die Grootberg Lodge mit unglaublichem Ausblick in die Tafelberglandschaft des Damaralandes.
Ü: Lodge, (F/M/A), (ca. 90 km)

17. Tag: Das Abenteuer ist zu Ende...

Das Abenteuer ist zu Ende, die Zivilisation hat uns wieder. Dieser Tag ist als „Rückreisetag“ anzusehen. Ein Rückflug am Abend wäre möglich und wir verabschieden uns bis zum nächsten Mal.
(F/M), (450 km)

Verlängerungsmöglichkeit: Kuzikus

Sie möchten gerne Ihren Aufenthalt verlängern und noch weiter Namibias Natur genießen? Dann bietet sich Kuzikus an. Es ist ein privates, vom Staat Namibia anerkanntes Naturschutzgebiet am Rande der Kalahari.

Doppelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht: 120,00 €
Einzelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht : 135,00 €
Safari-Hauszelt an der Lodge mit Vollpension p.P./ Nacht: 115,00 €
Bushcamp mit Vollpension, (rustikale Hauszelte in der Savanne mit en-suite Bad): 105,00 €

Flughafentransfer Hin- und Rückfahrt (1-2 Personen), p.P.: 190,00 €*
* Ab 3 Nächten 10% Rabatt

Das Familienunternehmen setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt ein. Dabei verbinden sie individuellen Tourismus, Bildung und Wissenschaft direkt mit Natur- und Artenschutzprojekten.

Da wir Ihnen eine exklusive Betreuung und eine entspannte Atmosphäre garantieren möchten, bietet die Lodge insgesamt nur 6 Gästezimmer mit Bad und Vollpension, sowie ein Kalahari Buschcamp mit drei rustikalen, schönen Hauszelten, ca. 1.5 km von der Lodge entfernt, an.

Es werden Ihnen naturnahe und individuelle Pirschfahrten, Kalahari-Exkursionen, Wildniskurse, Wanderungen, Pirschgänge oder Ausritte angeboten, sowie die Möglichkeit, Biologen bei ihrer Feldarbeit zu begleiten.

Gerne gestalten wir für Sie folgende Aktivitäten:
● Kalahari Exkursionen mit den Biologen Dr. Friedrich oder Berend Reinhard
- Kalahari Botanik – Pflanzen und Ihre Ökologie 40,- € p. P
- Ornithologie – Vögel auf Kuzikus 40,- € p. P
- Wildtiermanagement – Ein Einblick in die nachhaltige Wildtiernutzung 100,- € p. P
● Kalahari Game drive (ca. 2 1/2 Std.) 25,- € p. P.
● Kalahari sunset drive, Game drive mit Sundowner am späten Nachmittag (ca. 2 1/2 Std.) 30,- € p. P.
● Rhino tracking (ca 3 Std.) 50.- € p. P.
● Buschmann - Pirschfahrt & Tracking mit Buschmännern bei Sonnenaufgang (ca. 3 Std.) 35,- € p. P.
● Kuzikus Night-Drive - Entdecke die Nachttiere der Kalahari 35,- € p. P.
● Der Ansitz - Ausfahrt zum Ansitzen an einem Wasserloch 25,- € p. P.
● geführte Ausritte in die Kalahari am Vormittag – Reiten für Anfänger & Kinder 30, -€ p. P. / Std.
● geführte Wanderritte für fortgeschrittene Reiter am Vormittag 30.- € p. P. / Std.
● geführter Nachmittagsausritt mit Sundowner in der Savanne (für fortgeschrittene Reiter) 70.- € p. P..
● 2-tägiger Kalahari Ranger Kurs 65,- € p. P / Tag (ab 2 P.)
● Kalahari exklusiv & rustikal – Ausfahrt mit Übernachtung in der Savanne im Zelt 65,- € p. P.
● 1 ½ Tage ursprüngliches Afrikaerlebnis „Reiten, Zelten & Wandern“ 95,- € p. P.
● Tagesrundflug ab Kuzikus zu den Sossusvlei Dünen, 4x4 Fahrt in die Dünen & Lunch auf Anfrage
● Wandern auf ausgeschilderten Wanderwegen kostenlos
● Vorträge & Filme über Kuzikus und über die afrikanische Artenvielfalt kostenlo


Auf Kuzikus ist immer Zeit für...
Tierbeobachtungen: Sie können an der Wasserstelle bei der Lodge ansitzen und in aller Ruhe die Tiere beim Trinken, Suhlen und Äsen beobachten, fotografieren und dokumentieren. Artenlisten und Literatur zur Fauna & Flora liegen in unserer gemütlichen Bibliothek aus. Außerdem ist es jederzeit möglich sich über interessante Beobachtungen mit den Biologen unserer Familie auszutauschen.
Einblicke in Biologische Feldforschungsprojekte (saisonbedingt): Begleiten Sie unsere Wissenschaftler (max. zwei Gäste) für ein paar Stunden zu ihren jeweiligen Projekten und erfahren Sie was biologische Feldforschung in der Praxis bedeutet.
Joggen: Sollten Sie gerne walken oder joggen, so können Sie uns begleiten oder sich bei uns Tipps zu verschiedenen Stecken holen. Täglich dreht jemand aus der Familie seine Runde durch die Savanne.
Eine entspannende Mittagsruhe am Swimmingpool.

(Preise für 2020)

Das Black Rhino Custodian Projekt

Im letzten Jahrhundert ist die Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika um mehr als 99 % gesunken. Gab es Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch geschätzte 400.000 Spitzmaulnashörner in den Savannen Afrikas, waren es 1970 nur noch rund 65´000 und 1994 gar nur noch 2´400 Tiere. Der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung und durch illegales Jagen waren die Hauptgründe für den dramatischen Schwund dieser Megaherbivore.

1994 begann in Namibia ein umfangreiches Schutzprojekt für Spitzmaulnashörner, in dem Gruppen aus den übriggeblieben Nashornpopulationen der Nationalparks auf private Wildschutzgebiete umgesiedelt wurden, um dort einen besseren Schutz vor Wilderei zu gewährleisen. Die Kosten dieses Projektes trugen der Staat und die Eigentümer der Wildschutzgebiete.

Kuzikus Wildlife Reserve, mit seiner innovativen Ausrichtung, setzte sich als eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt ein, indem es staatliche Spitzmaulnashörner für die Pilotphase des Projektes auf dem privaten Schutzgebiet aufnahm. Durch die Verbindung von Tourismus, Bildung und Wissenschaft konnte das Projekt auf Kuzikus ausreichend finanziert und sehr gut betreut werden. Heute spuren Buschmänner regelmäßig die Nashörner für das „Monitoring“ aus und erhalten so ein regelmäßiges Einkommen und wir unterstützen damit zeitgleich deren Fähigkeit des Spurenlesens als Teil ihrer Kultur.

Unsere Gäste auf Kuzikus können die Nashörner in freier Wildbahn beobachten und erlangen dadurch tiefere Einblicke in das Projekt und dessen Problematik. Studenten erforschen mit Professoren an der Optimierung des Schutzprojektes und erlangen dadurch eine Weiterbildung und weitere Erkenntnisse, die wiederum dem Schutzprojekt zu Gute kommen. Auch Ihr Besuch auf Kuzikus unterstützt uns mit diesem einmaligen Naturschutzprojekt.
Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
30.04.2020 16.05.2020 17 Tage noch 6 Plätze frei 2.745,00 EUR 7-12 Termin buchen
11.06.2020 27.06.2020 17 Tage 2.745,00 EUR 7-12 Termin buchen

Einzelbelegung: 155,-€ (Einzelzimmer für 3 Nächte 105.-€, Einzelzelt für 13 Nächte 50,-€)
  • 16 Übernachtungen: 13 x Doppelzelt, 3 x Lodges im Doppelzimmer
  • Verpflegung: 16 x Frühstück, 16 x rustikale Brotzeit, 14 x Abendessen mit Lagerfeuerromantik
  • Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachige örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide
     
  • Nicht inklusive:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung
  • Nicht angegebene Malzeiten und Getränke
  • Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen, weitere Campingausrüstung ist vorhanden

    Bitte beachten Sie: die Zeltübernachtungen sind teilweise auf Camp-Plätzen mit sanitären Anlagen, teilweise Wildcamping ohne sanitäre Anlagen.

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 7 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Impressionen
  • Unser Zeltcamp im Nirgendwo, Namibia Abenteuerreise
  • Zeltcamp in wilder Natur, Namibia Abenteuerreise
  • Wunderbarer Ausblick von unserem Camp aus
  • Wir brechen zu einem neuen Abenteuer auf
  • Idyllisches Aufstehen
  • Über Stock und Stein, Namibia-Expedition
  • Namibia Expedition - Offroad unterwegs
  • Wir sammeln Holz für unser Lagerfeuer
  • Auf Pirschfahrt, Namibia Reisen
  • Am gemütlichen Lagerfeuer
  • Abendessen kochen auf offenem Feuer, Abenteuerreise
  • Gleich können wir unser leckeres Abendessen genießen
Teilnehmerstimmen
Epupa-Wasserfall, Entdeckerreise in Namibia
Oryx, Namibiareise
Purros, Namibia
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03_488
Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56