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Namibia/Botswana/Simbabwe - Abenteuerreise: Buschmannland, Caprivi & Victoriafälle

18 Tage Rundreise mit Zeltübernachtungen

Auf dieser Reise begibst Du Dich in einige der abgelegensten und wildesten Landesteile Namibias und Botswanas. Du schläfst im Zelt und erlebst Namibias Ursprünglichkeit, seine fantastische Tiervielfalt und seine zahlreichen landschaftlichen Hochgenüsse. Der Caprivi Streifen in Namibia ist eine Region mit einem ganz eigenen Charakter und atemberaubender Kontraste. Botswana offenbart sich ursprünglich und mit unvorstellbaren Gegensätzen: Gluthitze in der Wüste, einsame unberührte Landschaften, Wasser im Überfluss am Okawango, die Kalahari Wüste mit ihrem orangeroten Sand... um nur ein paar Höhepunkte des Landes zu nennen. Die Victoriafälle ist eines der beeindruckendsten Naturschauspiele Afrikas, die der Fluss Sambesi dem Land Simbabwe schenkt.

Höhepunkte Deiner Namibia-Rundreise

  • Zelten in wilder Natur mit Lagerfeuerromantik
  • Afrikas Tierwelt hautnah
  • Lernen traditioneller Techniken von den Buschmännern
  • Faszinierende, teils wenig besuchte Nationalparks Kaudom, Mahango, Caprivi, Mamili/Madumo, Babwata mit Pirschfahrten
  • Bootsfahrt auf dem Okavango Fluss
  • Die grandiosen Victoria Wasserfälle
  • Drei Länder in einer Reise

Merkmale Deiner Namibia-Rundreise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Begegnungen und Traditionen
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Überfahrt(en) per Boot/Schiff
  • Unterkunft in Gästehäusern / Lodges, urig. Manchmal einfach, immer sauber!
  • Übernachtungen im Zelt
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Abenteuer Namibia, Botswana & Simbabwe mit Zelt

Rundreise durch Namibia, Botswana und Simbabwe mit Zelt

Khaudum Nationalpark, ein Stück Afrika wie Du es aus Filmen kennst: Unwegsames Gras- und Buschland, der Lebensraum von Zebras, Giraffen, Elefanten, Antilopen, sowie Löwen und Leoparden. Durch das Land der Herero und durch Buschmannland geht es in diese ungezähmte Natur mit tiefem Kalaharisand, endlosen Weiten und grenzenloser Freiheit.

Der Okawango, die Lebensader für Mensch und Tier

Über eine kleine Grenze erreichst Du gemeinsam mit Deinem erfahrenen Reisleiter und Deinen Reisegefährten Botswana und den Okawango Fluss, die Lebensader! Auf einer Bootsfahrt auf dem Okawango bewunderst Du den Tierreichtum, ganz besonders die reichhaltige Vogelwelt und bekommst einen Eindruck der Lebensweise der Menschen am Fluss. Ein Dorado für passionierte Fotografen.

Mahango Nationalpark und Caprivi Streifen: Paradies für Wildtierbeobachtungen

Gen Norden ziehst Du in Richtung Namibia, zunächst in den Mahango Nationalpark und weiter in den Caprivi Streifen. Der rund 400 km lange Streifen kann sich über Wassermangel nicht beklagen. Das Ufer des Okawango ist hier dicht besiedelt, so dass Du auch in das Leben Schwarzafrikas eintauchen kannst. Wegen der hohen Niederschläge in der Regenzeit und der mächtigen Flüsse Zambesi, Kwnado und Okavango zählt sie zur wasserreichsten Region Namibias. Beide Regionen sind ein Paradies für Wildtierbeobachtungen und zählen zu den vielfältigsten und faszinierendsten Naturschutzgebieten Namibias.

Victoria Wasserfälle, Mudumo & Mamili Nationalpark: Ein Stück authentisches Afrika

In Simbabwe besuchst Du die Victoria Wasserfälle und danach den wohl schönsten Nationalpark Namibias, der noch ziemlich unerschlossen und unbekannt ist… den Mudumo und den Mamili. WILD ist das Wort, welches die beiden Nationalparks wohl am besten beschreibt. Es ist ein außergewöhnliches Stück Wildnis, welches darauf wartet, von Dir erkundet zu werden. Wenn Du das Abenteuer vom echten Afrika genießen willst, ist der Mudumu & Mamili Nationalpark genau der richtige Ort für Dich. Sowohl die Flora als auch die Fauna sind mit dem Chobe Nationalpark in Botswana zu vergleichen, denn schließlich werden die beiden Nationalparks lediglich durch den Kwando Fluß getrennt.

Namibia, Botswana, Simbabwe: Faszinierende Reiseländer

Du bereist einige abgelegene und wilde Landesteile in Namibia und Botswana. Eine Reise vollgepackt mit reichhaltigen Erlebnissen, welche Du für immer in Deinem Herzen tragen wirst. Erlebe Namibia und Botswana, und die Viktoriafälle in Simbabwe!

Legende

Ü = Übernachtung; o.S. = Campen ohne sanitäre Anlagen; S.v. = Sanitäre Anlagen vorhanden; F = Frühstück; M = Mittagessen; A = Abendessen; (...km) = gefahrene Kilometer an diesem Tag

Individuelle Anreise

Anreise nach Windhoek. Der Flug ist nicht in der Reise inkludiert. Gerne unterstützen wir Dich bei der Buchung.

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Abholung vom Flughafen

Du wirst in Windhoek am Flughafen abgeholt. (Sollte Dein Flug nach 12 Uhr ankommen fallen ggf. Taxikosten an). Bei einer frühen Anreise stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf dem Gelände der Wildfarm kommst Du gleich mit dem Leben und der Tierwelt Namibias in Kontakt: Große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße sind hier zu sehen. Bei einer Anreise am späten Vormittag bringen wir Dich in einer ca. 40 minütigen Fahrt direkt nach Windhoek.
Nachmittags besuchen wir das gepflegt wirkende Windhoek mit seinem leicht deutsch - kleinstädtischen Charme. Die Palmen an der Independence Avenue vermitteln Dir jedoch deutlich, dass Du Dich im Urlaub befindest. Am Abend kommst Du mit Deinen Reisegefährten in einem urigen namibischen Steakhouse ins Gespräch.
Ü: in einer Pension; (F), (50 km)

2. Tag: Im Land der Hereros

Die Fahrstrecke führt nach Nordosten durch das Gebiet der Hereros, ein Hirtenvolk, das hier hauptsächlich von der Viehzucht lebt und tagelang mit den herden über die Weidepätze zieht. Ziel des heutigen Tages ist es, so weit wie möglich nach Norden zu kommen. Am späten Nachmittag schlagen wir unser Camp irgendwo in der freien Natur auf. Das Gefühl von Abenteur beginnt spätestens, wenn Dir der Duft des auf dem offenen Feuer gekochte Abendessens in die Nase zieht und Dich die Geräuschkulisse Afrikas später in Deinem Kuppelzelt in den Schlaf singt.
Ü: im Zelt, Wildcamping o.S.; (F/M/A), (ca. 380 km)

3. Tag: In Richtung Kalahari und Buschmannland

Morgens geht die Fahrt weiter durch die Ausläufer der Kalahari, offenes und dichtes Buschland wechseln sich ab. Auch in dieser abgelegenen Gegend sind vereinzelte Farmbetriebe zu finden, allerdings fehlt jegliche Infrastruktur. Nahe der Grenze zu Botswana schwenken wir nach Norden. Schlagartig ändert sich der Zustand der Strecke. Die neu gebaute Schotterstraße führt wellenförmig über die für diese Gegend typischen Kalahari-Dünen. Wir verlassen das Hereroland und erreichen das Buschmannland.
Buschmannsippen wohnen in kleinen Ansiedlungen oder in temporär errichteten Hütten. Darum kann es passieren, dass an Plätzen, an denen im letzten Jahr noch Menschen anzutreffen waren, jetzt nur noch eine Lichtung im Busch zu sehen ist. Etwa zur Mittagszeit erreichen wir Tsumkwe, die größte Siedlung des Buschmannlandes. Hier werden die Vorräte ergänzt und das Fahrzeug aufgetankt. Danach setzten wir die Reise nach Norden fort und erreichen am Nachmittag den Khaudum Nationalpark, eines der unberührtesten Wildschutzgebiete Namibias, wo wir im Camp Sikeretti die Zelte aufschlagen.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A); (260 km)

4. Tag: Wilder Khaudum Nationalpark

Von Sikeretti aus starten wir zu Pirsch- und Erkundungsfahrten und Du lernst die Fährten der Tiere zu unterscheiden und das Verhalten des Wildes zu deuten. Der Kaudom Nationalpark im Buschmannland ist eine absolut wilde Gegend, und tiefer Kalaharisand auf der gesamten Strecke reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften bieten Dir die frei umherziehenden Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen perfekte Fotomotive. Unberührte Natur, endlose Weiten, grenzenlose Freiheit, also Abenteuer pur warten auf Dich! Du kommst den Tieren fast zum Greifen nahe und fühlst Dich wie die Entdecker früherer Zeiten. Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Khaudum seinem Ruf als „Elefantenpark“ vollends gerecht.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (100 km)

5. Tag: Über die Grenze

Heute wartet Botoswana auf Dich, das Land mit der niedrigste Korruptionsanfälligkeit der afrikanischen Staaten. Nahe Tsumkwe ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang, was auf eine schnelle Abfertigung hoffen lässt. Weiter geht es zum Okavango, dem 1700 Kilometer langen Fluss, der in Angola entspringt und im abflusslosen, wüstenhaften Landesinneren von Botswana verschwindet. Am Ufer des Flusses finden wir ein schönes Camp, wo wir für zwei Nächte bleiben.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/), (380 km)

6. Tag: Bootsfahrt auf dem Okawango

Der Tag beginnt vielversprechend - vom Mootorboot aus entdeckst Du die Tier- und Pflanzenwelt des Okavango. Das Flussgebiet ist für seine Vogelvielfalt weltweit bekannt. Hippos tauchen prustend aus dem kühlen Nass auf und Krokodiele sonnen sich am Ufer. Die Fahrt geht an Siedlungen und Dörfern vorbei, so dass Du auch einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango bekommst, wie sie ihre Felder bestellen oder mit ihren Mokoros (Einbäume) auf Fischfang gehen. Der restliche Tag steht Dir zur freien Verfügung. Die Pause tut gut, und Du hast Zeit die Eindrücke der letzten Tage ein wenig setztn zu lassen. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auch auf den Nachmittag fallen. Dann genießt Du mit Deinen Reisegefährten eine herrliche „Sundowner Cruise“.
Ü: im Zelt, S.v., (F)

7. Tag: Namibia und der Mahango Nationalpark

Nach nur kurzer Fahrt überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen aber feinen Mahango Nationalpark. Du kannst den gesamten Vormittag im Park die Tiere beobachten, und die Chancen sind gut Büffel, Elefanten, Zebras, Gnus, Impalas, Warzenschweine und Grünmeerkatzen zu beobachten - alles tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel den idealen Lebensraum. Das Camp, wo wir zwei Nächte bleiben werden, liegt wunderschön an einem Fluss, wo Du bei einem kühlen Getränk den roten Sonnenuntergang genießen kannst.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (150 km)

8. Tag: Mahango Nationalpark

Erneut studierst Du das Verhalten der verschiedenen Tiere im Mahango Nationalpark. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wenn Du fischen gehen möchtest, hier wäre die Gelegenheit (fakultativ). Dabei fährst Du mit einem großen Motorboot auf dem Okavango entlang und betrachtest die Flusspferde aus nächster Nähe, bestaunst die vielfältige Vogelwelt und bekommst einen Eindruck von dem Leben der Kavangos am Fluss.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (30 km)

9. Tag: Caprivi Nationalpark

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln Dich aus dem Zelt. Nach dem Abbau unseres Camps zieht es uns weiter zu den Popa Fälle. Hier handelt es sich mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, dennoch wirst Du beeindruckt sein. Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten wir den Caprivi Nationalpark. Außer ein paar verstreut gelegene Siedlungen gibt es im Caprivi, diesem letzten "Zipfel" Namibias, eingerahmt von Angola, Botswana und Sambia, kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando Flusses verlassen wir die Asphaltstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Buschlandschaft, um nach wenigen Kilometern Fahrt das schönste Camp im Babwata Nationalpark zu erreichen. Am Ufer des Kwando Flusses zelten wir und bleiben für zwei Nächte.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (250 km)

10. Tag: Überwältigender Kwando Fluss

Nach dem Aufwachen erwartet Dich eine übewältigender Ausblick auf den Kwando. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu Dir herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Ein schöneres Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es wohl sonst kaum. Entlang des Kwando Flusses wühlen wir uns durch den tiefen Ufersand. Aus nächster Nähe siehst Du Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala, Letschwe, Elefanten...Du fühlst Dich als Teil der Natur und lebst im Rythmus Deiner Umgebung - einfach grandios!
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (50 km)

11. Tag: Fahrt nach Kasane

Wir setzen die Reise bis nach Katima Mulilo fort, wo wir unsere Vorräte ergänzen. Bei Ngoma gelangen wir nach Botswana und über die Transitroute durch den Chobe Nationalpark, wo wir uns auf einem versteckten, sehr schönen Campingplatz am Sambesi Fluss für zwei Nächte einrichten. Bei Sonnenuntergang sitzt Du gemütlich am Feuer und beobachtest, wie die Landschaft in das für Afrika so berühmte goldne Licht getaucht wird.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M), (260 km)

12. Tag: Die Viktoria Fälle

Unvergesslich wird für Dich der heutige Tagesausflug zu den gigantischen Victoria Wasserfällen. Donnernd ergießen sie sich in eine lange schmale Schlucht, an der Du im Gischtnebel eintlangwandern kannst. Immer wieder wird es Dich zu den Aussichtspunkten ziehen, damit Du keine der wechselnden Eindrücke verpasst.
Zuvor musst Du jedoch nochmals eine Grenze passieren. Da die Kosten für den Übertritt sich permanent ändern, sind die Visagebühren und Eintrittsgebühren nicht inklusive (ca. 60 U$ oder gleicher Wert in Südafrikanischen Rand). Die Grenzformalitäten sind oftmals etwas willkürlich. Um unnötige Verzögerungen an der Grenze zu vermeiden werden wir diesen Tagesausflug mit einem lokalen Reiseunternehmen durchführen. Den Nachmittag kannst Du für eine Sambesi Bootsfahrt oder eine Rundflug über die Victoria Wasserfälle nutzen (fakultativ). Am späten Nachmittag sind wir wieder zurück in unserem schönen Camp in Botswana.
Ü: im Zelt, S.v.; (F), (180 km)

13. Tag: Zurück nach Namibia

Heute fahren wir wieder nach Namibia. Du lässt die Landschaft am Westufer des Kwando, dessen Nebenarme oft überquert werden müssen, an Dir vorbeiziehen bis wir den tollen Mamili Nationalpark, oder auch bekannt als Nkasa-Rupara-Nationalpark, erreichen. Der Nationalpark liegt in einem touristisch wenig erschlossenen Feuchtgebiet im Caprivistreifen. Nach Regenfällen ist der Park bis zu 80 Prozent mit Wasser bedeckt. Es gibt eine hohe Dichte an afrikanischen Großtieren. Da im Park kein Camping möglich ist, werden wir unsere Zelte in einem urigen Camp außerhalb des Mamilis aufschlagen. Wir bleiben hier für zwei Nächte.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (100 km)

14. Tag: Zauberhafter Mudumo & Mamili Nationalpark

Ein weiterer abenteuerlicher Tag wartet auf Dich. Heute werden wir Pirschfahrten im Mudumo & Mamili unternehmen. Es existieren keinerlei Straßen und die Fahrspuren weisen viele Tiefsandstellen auf – eine Gegend die nur mit Allradfahrzeugen zu befahren ist. In diesem Nationalpark, der noch ein richtiger Geheimtipp und das Gegenstück zum bekannten Chobe Park in Botswana ist, beobachtest Du Elefanten, Büffel, Hippos, seltene Antilopenarten und viele weitere Tiere.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (50 km)

15. Tag: Auf dem “Golden Highway“

Auf dem “Golden Highway” geht es zurück zum Okavango Fluss. Hier erfährst Du hautnah etwas über das Leben der Einheimischen, denn alles spielt sich unmittelbar an den Ufern des Flusses ab. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Es ist zwar eine lange Fahrstrecke, aber auf der gut ausgebauten Aspahltstrasse werden wir dieses zügig bewältigen. Am späten Nachmittag, kurz vor Rundu, erreichen wir ein schönes Camp mit einmaliger Lage am Fluss. Die untergehende Sonne versinkt im Fluss und von weit her hörst Du die Buschtrommeln.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (450 km)

16. Tag: Nach Grootfontein

Nach dem reichhaltigen Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Vor der “roten Grenzlinie“, der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, siehst Du den für Schwarzafrika typischen Siedlungscharakter und am Straßenrand kannst Du die für den Norden bekannten Holzarbeiten als Mitbringsel erstehen. Kurz vor Grootfontein kehren wir auf dem Zeltplatz einer Gästefarm ein. Am Nachmittag besuchen wir ein Buschmanndorf. Hier lernst Du das traditionelle Leben der Buschleute kennen. Es geht um die speziellen Fähigkeiten, welche dieses Volkes entwickelt hat um in der Wüste zu überleben. Die Buschleute zeigen Dir, wie man mit einem Hoszstöckchen Feuer macht, wie man auf die Jagd geht und Fallen baut.
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (290 km)

17. Tag: Auf dem Rückweg

Am frühen Nachmittag erreichen wir ein schönes Camp auf der Otjiwa Wildfarm. Du kannst hier Pirschfahrten unternehmen (fakultativ) oder auch einfach nur am Schwimmbad entspannen!
Ü: im Zelt, S.v.; (F/M/A), (320 km)

18. Tag: Individuelle Rückreise ab Flughafen Windhoek oder Verlängerung

Auf dem Okahandja Holzmarkt besteht die letzte Möglichkeit für kleine Souvenireinkäufe, bevor wir zur letzten Etappe nach Windhoek aufbrechen. Gegen ca. 14.00 Uhr sind wir in Windhoek und bei einem Abflug am Abend wirst Du zum Flughafen gebracht. Individueller Rückflug.
(F) (240 km).

Alternativ kannst Du auf einer privaten Farm "Game Lodge" die Eindrücke des Urlaubs nachklingen lassen.

Ankunft in Europa

Verlängerungsmöglichkeit auf einer privaten Farm


Du möchtest gerne Deinen Aufenthalt verlängern und noch weiter Namibias Natur genießen? Dann bietet sich Kuzikus an. Es ist ein privates, vom Staat Namibia anerkanntes Naturschutzgebiet am Rande der Kalahari. Das Familienunternehmen setzt sich seit 40 Jahren für die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt ein. Dabei verbinden sie individuellen Tourismus, Bildung und Wissenschaft direkt mit Natur- und Artenschutzprojekten. Da wir Dir eine exklusive Betreuung und eine entspannte Atmosphäre garantieren möchten, bietet die Lodge insgesamt nur 6 Gästezimmer mit Bad und Vollpension, sowie ein Kalahari Buschcamp mit drei rustikalen, schönen Hauszelten, ca. 1.5 km von der Lodge entfernt, an.

       

Auf Kuzikus ist immer Zeit für...

  • Tierbeobachtungen: Du kannst an der Wasserstelle bei der Lodge ansitzen und in aller Ruhe die Tiere beim Trinken, Suhlen und Äsen beobachten, fotografieren und dokumentieren. Artenlisten und Literatur zur Fauna & Flora liegen in unserer gemütlichen Bibliothek aus. Außerdem ist es jederzeit möglich sich über interessante Beobachtungen mit den Biologen unserer Familie auszutauschen.
  • Einblicke in Biologische Feldforschungsprojekte (saisonbedingt): Begleite unsere Wissenschaftler (max. zwei Gäste) für ein paar Stunden zu ihren jeweiligen Projekten und erfahre, was biologische Feldforschung in der Praxis bedeutet.
  • Joggen: Solltest Du gerne walken oder joggen, so kannst Du uns begleiten oder Dir bei uns Tipps zu verschiedenen Stecken holen. Täglich dreht jemand aus der Familie seine Runde durch die Savanne.
  • Und immer ist Zeit, für eine entspannende Mittagsruhe am Swimmingpool.

         

Preise für Übernachtung und Verpflegung

Doppelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht: 120 €

Einzelzimmer mit Vollpension, p.P./ Nacht : 135 €

Bushcamp mit Vollpension, (rustikale Hauszelte in der Savanne mit en-suite Bad): 105 €

Flughafentransfer Hin- und Rückfahrt (1-2 Personen), p.P.: 190 € (Ab 3 Übernachtungen 10% Reduktion der Transferkosten)

Es werden Dir naturnahe und individuelle Pirschfahrten, Kalahari-Exkursionen, Wildniskurse, Wanderungen, Pirschgänge oder Ausritte angeboten, sowie die Möglichkeit, Biologen bei ihrer Feldarbeit zu begleiten.

Gerne gestalten wir für Dich folgende Aktivitäten:

  • Exkursionen geführt von den studierten Biologen der Gastgeberfamilie: Kalahari Botanik - Pflanzen und ihre Ökologie oder Ornithologie - Vögel auf Kuzikus oder Entomologie: p.P. 40€, Wildtiermanagement - Ein Einblick in die nachhaltige Wildtiernutzung: p.P 100€
  • Kalahari Game drive p.P. (ca. 2,5 Std.): 25€
  • Kalahari sunset drive, Game drive mit Sundowner am späten Nachmittag p.P. (ca. 2,5 Std.): 30€
  • Rhino Tracking p.P. (ca. 3 Std.): 50€     
  • Buschmann Pirschfahrt & Tracking mit Buschmännern bei Sonnenaufgang p.P. (ca. 3 Std.): 35€
  • Kuzikus Night-Drive - Entdecke die Nachttiere der Kalahari: p.P. 35€
  • Der Ansitz - Ausfahrt zum Ansitzen an einem Wasserloch: p.P. 25€
  • Geführte Ausritte für Anfänger & Kinder/ für fortgeschrittene Reiter (p.P./p.Std.): 30€     
  • geführter Nachmittagsausritt mit Sundowner in der Savanne für fortgeschrittene Reiter: 70€ p.P.
  • 2-tägiger Kalahari Ranger Kurs (ab 2 Personen): p.P. 65€
  • Kalahari exklusiv & rustikal – eine Nacht in der Savanne, mit Zelt & purem Afrika Flair (p.P.): 65€
  • 1 ½ Tage ursprüngliches Afrikaerlebnis "Reiten, Zelten & Wandern" (p.P.): 95€
  • Tagesrundflug ab Kuzikus zu den Sossusvlei Dünen, 4x4 Fahrt in die Dünen und Lunch: auf Anfrage
  • Wandern auf ausgeschilderten Wanderwegen: kostenlos    
  • Vorträge und Filme über Kuzikus und die afrikanische Artenvielfalt: kostenlos

Das Black Rhino Custodian Projekt


Im letzten Jahrhundert ist die Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika um mehr als 99 % gesunken.

Gab es Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch geschätzte 400.000 Spitzmaulnashörner in den Savannen Afrikas, waren es 1970 nur noch rund 65.000 und 1994 gar nur noch 2.400 Tiere. Der zunehmende Verlust des natürlichen Lebensraumes durch landwirtschaftliche Nutzung und durch illegales Jagen waren die Hauptgründe für den dramatischen Schwund dieser Megaherbivore.

Das Schutzprojekt

1994 begann in Namibia ein umfangreiches Schutzprojekt für Spitzmaulnashörner, in dem Gruppen aus den übriggeblieben Nashornpopulationen der Nationalparks auf private Wildschutzgebiete umgesiedelt wurden, um dort einen besseren Schutz vor Wilderei zu gewährleisen. Die Kosten dieses Projektes trugen der Staat und die Eigentümer der Wildschutzgebiete.

Kuzikus Wildlife Reserve war eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt.

Kuzikus Wildlife Reserve, mit seiner innovativen Ausrichtung, setzte sich als eines der ersten privat deklarierten Schutzgebiete für das Spitzmaulnashornprojekt ein, indem es staatliche Spitzmaulnashörner für die Pilotphase des Projektes auf dem privaten Schutzgebiet aufnahm. Durch die Verbindung von Tourismus, Bildung und Wissenschaft konnte das Projekt auf Kuzikus ausreichend finanziert und sehr gut betreut werden. Heute spuren Buschmänner regelmäßig die Nashörner für das Monitoring aus und erhalten so ein regelmäßiges Einkommen und wir unterstützen damit zeitgleich deren Fähigkeit des Spurenlesens als Teil ihrer Kultur.

Unsere Gäste auf Kuzikus können die Nashörner in freier Wildbahn beobachten und erlangen dadurch tiefere Einblicke in das Projekt und dessen Problematik. Studenten erforschen mit Professoren an der Optimierung des Schutzprojektes und erlangen dadurch eine Weiterbildung und weitere Erkenntnisse, die wiederum dem Schutzprojekt zu Gute kommen. Auch Ihr Besuch auf Kuzikus unterstützt uns mit diesem einmaligen Naturschutzprojekt.

Zeitraum Preis pro Person Teilnehmerzahl
14.09.2021 - 01.10.2021 (18 Tage)
ausgebucht
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
12.10.2021 - 29.10.2021 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
10.05.2022 - 27.05.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
14.06.2022 - 01.07.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
02.08.2022 - 19.08.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
23.08.2022 - 09.09.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
13.09.2022 - 30.09.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen
11.10.2022 - 28.10.2022 (18 Tage)
2.795,00 EUR 6-10 Termin buchen

Einzelbelegung: 85,- € (1 Nacht Einzelzimmer 35,- € + 16 Nächte Einzelzelt 50,- €)
  • 17 Übernachtungen: 16 x 2-Personenzelt, 1 x Doppelzimmer in Pension (Windhoek)
  • Verpflegung: 18 x Frühstück, 14 x Mittagessen, 12 x Abendessen am Lagerfeuer
  • Safari und Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachiger örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide

    Nicht im Preis enthalten:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Dich bei der Flugbuchung
  • Nicht angegebene Mahlzeiten und Getränke
  • Isomatte und Schlafsack sind mitzubringen, weitere Campingausrüstung ist vorhanden
  • Tagesausflug zu den Victoriafällen inkl. Eintritt und Visum (ca. 60 USD)
  • Visum nach Botswana (ca. 30 €)

    Bitte beachte: die Zeltübernachtungen sind teilweise auf Camp-Plätzen mit sanitären Anlagen, teilweise Wildcamping ohne sanitäre Anlagen.

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Die Reise hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Ich hätte jedoch einige Ruhepausen gebraucht, nicht für den Körper, sondern für Seele und Geist, weil die Häufung der Erlebnisse beinahe eine Überforderung war. Manchmal waren die Fahrzeiten auch recht lang. Am Besten gefallen haben mir die vielen Tiere, nicht nur im Etosha-Nationalpark, sondern auch schon vorher während der Reise. Sogar ein Stachelschwein hatten wir am Lagerplatz, und eine Ginsterkatze hat uns besucht sowie Kapfüchse. Die Natur-Camping-Plätze waren zum Teil sehr schön, die Sanitäranlagen (fast) immer in Ordnung und teilweise liebevoll und geschmackvoll gestaltet. Meistens gab es die Möglichkeit, in einen Pool einzutauchen, was bei der Hitze sehr erfrischend war! Womit ich gar nicht gerechnet hätte: In Namibia gibt es auf jedem Campingplatz sehr gutes Grundwasser, kein Abkochen notwendig, einfach so trinkbar!

Von Roswitha aus Nidderau

 

"Ich finde das Angebot von Zeltreisen toll - eine viel unmittelbarere Begegnung mit der Natur! Unbedingt beibehalten!!! Es war sehr angenehmen, dass wir meistens zwei Nächste in einem Camp verbracht haben, so konnte man die Umgebung viel intensiver wahrnehmen.Das auf dem Lagerfeuer gekochte Essen - meistens Game-Meat - war super lecker! Die Ausrüstung war gut gepflegt, so dass man sich immer gut aufgehoben fühlte.

Es war toll, Namibia von einem Namibianer gezeigt zu bekommen, auch wenn manchmal die Sichtweisen sehr einseitig und uns Europäern sehr fremd erschienen. Umso deutlicher wurde der kulturelle Unterschied und die Schwierigkeiten des Zusammenlebens so viel verschiedener Kulturen."

Jessica K. aus Frankfurt


 

Impressionen
  • Hippo auf Besuch in unserem Zeltcamp
  • Kühle Erfrischung
  • Elefantenherde auf Wanderung
  • Begegnung mit den Elefanten beim Morgenkaffee
  • Unser erfahrener Guide auf der Namibia Reise
  • Namibia Safari-Reise
  • Hippo-Mama mit ihrem Kind, Namibia
  • Namibia-Abenteuerreise mit Travel To Life
  • Bitte Lächeln!
  • Namibias Tierwelt mit Travel To Life erleben
  • Die Victoriafälle
  • Eine Tasse Tee unter freiem Himmel genießen
  • Zeltcamp in freier Wildnis, Namibia AbenteuerreiseZeltcamp in freier Wildnis
  • Unser Zeltcamp direkt am Wasser
  • Mit unserem Allradfahrzeug auf Pirschfahrt
  • Namibia-Rundreise mit Safari
  • Kampf oder Spiel?
  • Der Bienenfresser - Auch Ornithologen kommen hier voll auf ihre Kosten
  • Namibias wunderschöne Tierwelt
  • Ein harmonisches Paar, Namibias Tierwelt
  • Zeltplatz unter dem großen Baobab
  • Elefantensilhouetten bei Sonnenuntergang
  • Abendstimmung in Namibia
Teilnehmerstimmen
Wilde Natur
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