Wir sind wieder auf der CMT und freuen uns auf Ihren Besuch! Halle 6 Stand F31

Namibia/Botswana/Sambia - Rundreise durch Buschmannland, Caprivi und Victoriafälle

16 Tage Naturreise mit Übernachtungen in Lodges

Um unseren Lodgegästen die Einmaligkeit einer Region zugänglich zu machen, welche bisher nur unseren Abenteuergästen vorbehalten war, bieten wir diese Safari nun mit festen Unterkünften an.

Die erste Etappe der Reise führt uns via dem Hereroland in das entlegene Buschmannland und wir lernen die Lebensweise der Kalahari Buschleute kennen. Ein Tagesausflug führt uns in den Kaudom Nationalpark, welcher der wildeste und der am wenigsten erschlossene Nationalpark Namibias ist. Dafür sind die Tiererlebnisse einmalig. So gibt es hier die größten Elefantenherden oder auch die letzten intakten Rudel an Hyänenhunden (Wildhunde). 

Höhepunkte der Rundreise

  • Komfortable Lodgereise in diese einmalige Region
  • Etoscha Nationalpark
  • Das südliche Buschmannland und Hereroland
  • Traditionelle Buschmanndörfer
  • Faszinierende, teils wenig besuchte Nationalparks Kaudom, Mahango, Caprivi, Babwata mit Pirschfahrten
  • Bootsfahrt auf dem Okavango Fluss
  • Die Victoria Wasserfälle
  • Namibia & Botswana: Die Schönheiten Afrikas mit TRAVEL TO LIFE

Merkmale der Rundreise

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Schwerpunkt: Wunder der Natur
  • Schwerpunkt: Begegnungen und Traditionen
  • Schwerpunkt: Tierbeobachtung / Safari
  • Überfahrten im Geländefahrzeug
  • Überfahrt(en) per Boot/Schiff
  • Unterkunft in Gästehäusern / Lodges, urig. Manchmal einfach, immer sauber!
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Rundreise durch Namibia, Botswana, Sambia: Naturgenuss mit Lodges

Auf dieser Naturreise lernen wir die Einmaligkeit der drei faszinierenden Reiseländer kennen: Namibia, Botswana und Sambia. Wir übernachten während der Reise in Pensionen, Lodges oder auf Gästefarmen. Dabei erleben wir intensiv die Ursprünglichkeit, die fantastische Tiervielfalt und die zahlreichen landschaftlichen Hochgenüsse aller Länder. Alle haben ihren eigenen Charakter und verwöhnen uns mit atemberaubenden Landschaften.

Nach unserer Ankunft in Windhoek und einer Übernachtung reisen wir am nächsten Tag gleich weiter in Richtung Norden. Diese erste Etappe der Reise führt uns über das Herero Stammesgebiet und wir erreichen das entlegene Buschmannland. In einer schlichten Lodge übernachten wir bei Tsumke und lernen von den Buschleuten, wie sie Pfeil und Bogen herstellen oder ihre Fallen aufbauen. Den Kaudom Nationalpark besuchen wir von hier aus auf einem Tagesausflug. Er liegt an der Grenze zu Botswana und ist der wildeste und der am wenigsten erschlossene Nationalpark Namibias. Dafür sind die Tiererlebnisse, nach Etoscha, einmalig und er ist viel weniger besucht. So gibt es hier Löwen, die größten Elefantenherden oder auch die letzten intakten Rudel an Hyänenhunden (Wildhunde). 

Eine Oase in der Wüste: Okavango Delta

Wir erreichen Botswana über eine abgelegene Grenze und übernachten in einer tollen Lodge direkt am Ufer des Okavango. Wir unternehmen eine Bootstour auf dem Okavango bei der wir die vielfältige Vogelwelt, Krokodile, Flusspferde und Elefanten aus unmittelbarer Nähe betrachten. Ein Paradies für passionierte Fotografen. Das Okavango Delta ist das größte Binnendelta der Welt und mit einer Fläche von rund 17 000 qkm ein funktionierendes Ökosystem. Zustande kommt dieses einzigartige Naturparadies Mitten in der Wüste Kalahari durch den aus dem Hochland Angolas fließenden Okavango, der hier auf die Wüste trifft. Eine Oase in der Kalahari und wohl auch einer der aufregendsten Orte der Erde.

Caprivi Streifen - Mahango Nationalpark & Kwando Fluss

Nach 2 erlebnisreichen Tagen zieht es uns wieder zurück nach Namibia. Wir fahren zunächst in den Mahango Nationalpark, ein abwechslungsreiches 25 qkm großes Naturschutzgebiet. Entlang des Flusses rechnen wir die besten Wildtierbeobachtungen aus. Der Mahango gilt als eines der vielfältigsten und faszinierendsten Nationalparks Namibias.  Wir überqueren den Okavango und gelangen in den Caprivi Nationalpark. Auf einem verschlungenen Pfad gelangen wir in den Busch. Wir verlassen hier unsere Fahrzeuge und setzen mit einem Boot über auf eine Insel im Kwando. In einer herrlichen Lodge bleiben wir für 2 Nächte. Im Babwata Nationalpark wühlen wir uns entlang des Kwando Flusses durch den tiefen Ufersand. Was wir sehen ist einfach grandios: Flusspferde, Kudu, Elefanten, Letschwe oder Rappenantilpen zum Greifen nahe und ein Paradies für Wildtierbeobachtungen.

Kasane in Botswana & Victoria Wasserfällen in Sambia

Weiter geht es von Namibia wieder über die Grenze nach Botswana und erreichen die Stadt Kasane und Ausgangspunkt für unseren Tagesausflug zu den Victoriafällen. Die beeindruckenden Victoriafälle sind eines der beeindruckendsten Naturschauspiele Sambias, die der Fluss Sambesi dem Land schenkt. Wegen ihrer Einzigartigkeit wurden Sie zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt.

Wir fahren wieder zurück nach Namibia. Auf dem "Golden Highway" führt uns die Route zurück zum Okavango Fluss bevor wir uns auf den Weg in Richtung Etoscha begeben. In der Nähe des Nationalparks bleiben wir für zwei Nächte in einer urigen Gästefarm. Im Etoscha bewundern wir die Artenvielfalt und Tierreichtum, der wegen seiner großen Wildherden bekannt ist. Für Wildbeobachtungen sind die Morgen- und Nachmittagsstunden ideal, dazwischen verbringen wir die Zeit am Pool. 

Am vorletzten Tag ist der Waterberg Nationalpark ein schöner Zwischenstopp auf unserem Rückweg nach Windhoek. Übernachtung in Windhoek mit Rückflug am nächsten Tag.

Legende

Ü = Übernachtung; F = Frühstück; M = Outdoor Mittagessen; A = Outdoor Abendessen; ...km = gefahrene Kilometer an diesem Tag

1. Tag: Ankunft in Windhoek, Abholung vom Flughafen.

Individuelle Anreise nach Windhoek, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung, bitte fragen Sie bei uns an. Flüge ab 800,- €. Bis 12.00 Uhr Abholung vom Flughafen Windhoek. Bei früher Anreise mit Air Namibia stoppen wir auf dem Weg nach Windhoek erst auf einer Wildfarm zum Brunch. Auf diesem Gelände sind große Herden von Springböcken, Gnus, Blessböcken und Strauße zu sehen. Bei Ankunft am Vormittag mit anderen Fluggesellschaften fahren wir gleich weiter nach Windhoek. Nachmittags lernen wir die Hauptstadt näher kennen. Am Abend kehren wir in ein uriges, namibisches Steakhouse ein. Danach sinken wir in der netten Pension in die Federn.
Ü: Hotel-Pension; (F), (50 km)

2. Tag: In Richtung Norden.

Auf gut ausgebauter Asphaltstraße fahren wir nach Osten. Am frühen Nachmittag kehren wir bei einer Gästefarm in der Nähe von Gobabis ein und treffen dort auf die ersten Buschmänner.
Ü: Gästefarm; (F/M/A), (230 km)

3. Tag: Inmitten des Buschmannlandes.

Wir fahren durch das Herero Stammesgebiet und mit Überqueren des Veterinärzaunes erreichen wir das Buschmannland. Vormittags besuchen wir ein traditionelles Buschmanndorf, wo uns gezeigt wird wie Buschleute ihre Schmuckstücke aus Straußeneierschalen herstellen, wie sie Pfeile und Bögen anfertigen und wie sie ihre Fallen aufbauen. Bei Tsumkwe, der größten Ortschaft des Buschmannlandes, finden wir eine schlichte Lodge, in der wir für zwei Nächte bleiben.
Ü: Lodge; (F/M/A), (300 km)

4. Tag: Wilder Kaudom Nationalpark.

Wir unternehmen einen Tagesausflug in den Kaudom Nationalpark. Dieser Park im Buschmannland ist eine absolut wilde Gegend und tiefer Kalaharisand reduziert die Durchschnittsgeschwindigkeit auf wenige Kilometer pro Stunde. In den weiten Gras- und Buschlandschaften ziehen Gnus, Zebras, Giraffen, Kuhantilopen, Roanantilopen, Rappenantilopen, Elefanten, Leoparden und manchmal auch Löwen frei umher. Außerdem findet man hier auch intakte Rudel von Hyänenhunden (Wildhund). Gerade in der zweiten Jahreshälfte wird der Kaudom seinem Ruf als „Elefantenpark“ voll gerecht. Nach dem erlebnisreichen Tag sind wir am Abend wieder zurück in unserer Lodge.
Ü: Lodge; (F/M/A), (200 km)

5. Tag: Nach Botswana.

Nachdem wir Tsumkwe in östlicher Richtung verlassen, erreichen wir schon bald die Landesgrenze nach Botswana. Es ist ein kleiner, wenig genutzter Grenzübergang und ein reibungsloser Grenzübertritt ist zu erwarten. Auf einer Schotterstraße geht es vorbei an vereinzelt liegenden Siedlungen der Buschleute und später der Twanas. Bei Nokaneng stoßen wir wieder auf eine gute Asphaltstraße, welche parallel zum Okavango nach Norden führt. Außerhalb von Shakawe kehren wir für zwei Nächte in eine Tented Camp ein, das direkt am Ufer des Okavangos liegt.
Ü: Tented Camp; (F/M), (370 km)

6. Tag: Bootsfahrt auf dem Okavango.

Nach dem Frühstück starten wir zu einer dreistündigen Bootstour auf dem Okavango. Die Vogelwelt im Uferbereich ist von einer überwältigenden Vielfalt, außerdem sind Flusspferde, Krokodile und Elefanten vom Boot aus zum Greifen nah. Wir treiben an Siedlungen und Dörfern vorbei und bekommen so einen Eindruck von der Lebensweise der Menschen am Okavango. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Je nach Verfügbarkeit der Boote kann die Bootstour auf den Nachmittag fallen, dann unternimmt man einen herrlichen „Sundowner Cruise“.
Ü: Tented Camp; (F)

7. Tag: Namibia und der Mahango Nationalpark.

Nach nur kurzer Fahrt überqueren wir wieder die Grenze zu Namibia und betreten den kleinen, aber feinen Mahango Nationalpark. Wir wählen die Route entlang des Flusses, da wir hier die beste Chance für Wildbeobachtungen haben. Impala, Kudu, Büffel, Rappenantilopen, Grünmeerkatzen und vieles mehr tummelt sich in Ufernähe. In den Sümpfen finden diverse Wasservögel ein ideales Habitat. Zur Mittagszeit erreichen wir die Popa Fälle. Es handelt sich hier mehr um Stromschnellen als um Wasserfälle, aber sie sind trotzdem ein beeindruckendes Phänomen. Mit der Überquerung des Okavango Flusses bei Bagani betreten wir den Caprivi Nationalpark. Außer ein paar verstreut liegende Eingeborenensiedlungen gibt es im Caprivi kaum Infrastruktur. Kurz vor Erreichen des Kwando Flusses verlassen wir die Asphaltstraße und schlagen uns auf einem verschlungenen Pfad in die Büsche, um am Ufer des Kwando das Fahrzeug zu verlassen und per Boot eine idyllische Lodge auf einer Insel im Kwando zu erreichen. Wir bleiben hier für zwei Nächte.
Ü: Lodge; (F/M), (300 km)

8. Tag: Überwältigender Kwando Fluss.

Die Aussicht auf die Flussebenen des Kwando ist überwältigend. Im Morgengrauen liegt ein Nebelschleier über den Flussauen, das Grunzen der Flusspferde schallt zu uns herüber und in den Baumwipfeln turnen die Grünmeerkatzen. Ein schöneres Frühstück inmitten eines so paradiesischen Panoramas gibt es sonst wohl kaum. Entlang des Kwando Flusses wühlen wir uns durch den tiefen Ufersand des Babwata Nationalparks. Zum Greifen nahe sehen wir Flusspferde, Rappenantilopen, Kudu, Impala, Letschwe, Elefanten... einfach grandios! Diese Region ist mit dem Chobe Nationalpark in Botswana zu vergleichen.
Ü: Lodge; (F), (50 km)

9. Tag: Fahrt nach Kasane.

Wir fahren weiter durch den Ostcaprivi nach Katima, der größten Ortschaft der Region, weiter über die Grenze nach Botswana, wo wir im Laufe des Nachmittags Kasane erreichen und für zwei Nächte in einer Lodge bleiben. Abends besuchen wir ein nettes Restaurant.
Ü: Lodge; (F/M), (250 km)

10. Tag: Die Viktoriafälle.

Der Tagesausflug zu den Victoria Wasserfällen wird von der Lodge aus organisiert, damit die Grenzübergänge zügiger vonstattengehen. Da die Kosten für den Grenzübertritt sich permanent ändern, sind die Visagebühren und Eintrittsgebühren nicht inklusive (ca. 60 U$ oder gleicher Wert in Südafrikanischen Rand). Das Mittagessen empfehlen wir in dem altehrwürdigen Hotel Victoria einzunehmen. Am Nachmittag geht es dann wieder zurück nach Kasane.
Ü: Lodge; (F), (160 km)

11. Tag: Zurück nach Namibia.

Wir fahren wieder zurück nach Namibia, zunächst nach Katima und dann weiter zu einem schönen Tented Camp mit „Out of Africa Flair“ am Ufer des Kwando.
Ü: Tented Camp; (F/M), (350 km)

12. Tag: Auf dem „Golden Highway“.

Auf der einzigen Straße durch den Caprivi, dem “Golden Highway”, geht es zurück zum Okavango Fluss. Nach Überquerung der Okavangobrücke führt die Route an unzähligen Siedlungen und Dörfern vorbei. Alt und Jung, Ziegen, Kühe, Hühner, Hunde - alles versammelt sich auf dieser Straße. Am späten Nachmittag erreichen wir eine Lodge mit einmaliger Lage am Fluss.
Ü: Lodge; (F/M), (360 km)

13. Tag: In Richtung Etoscha.

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Grootfontein. Vor der “roten Grenzlinie“, der damaligen Pufferzone während des Grenzkrieges, ist der für Schwarzafrika typische Siedlungscharakter zu sehen. Sie haben Zeit am Straßenrand Holzschnitzereien als Mitbringsel zu erstehen. Am Nachmittag erreichen wir eine urige Gästefarm nahe dem Etoscha Nationalpark. Hier bleiben wir für zwei Nächte.
Ü: Gästefarm; (F/M/A), (390 km)

14. Tag: Etoscha Nationalpark.

Das Frühstück wird so früh wie möglich eingenommen, denn wir wollen den Tag ausgiebig für den Etoscha Nationalpark nutzten. Dieser ca. 22.000 km² große Nationalpark ist wegen seiner großen Wildherden bekannt. Die Morgen- und die Nachmittagsstunden sind für Wildbeobachtungen am besten geeignet, da an den Wasserstellen eine Vielzahl von Wild zu erwarten ist. Die Mittagsstunden verbringen wir am Pool vom Camp Namutoni, es gibt aber auch die Möglichkeit an der angrenzenden Wasserstelle Tiere zu beobachten. Vor Sonnenuntergang verlassen wir den Etoscha Park und kehren zu unserer Gästelodge zurück.
Ü: Gästefarm; (F/A), (100 km)

15. Tag: Waterberg Nationalpark.

Via dem Hoba Meteoriten, erreichen wir am frühen Nachmittag eine tolle Lodge unterhalb des Waterberg Nationalparks und können wunderschöne Spaziergänge oder eine Pirschfahrt auf das Waterberg Plateau (fakultativ) unternehmen.
Ü: Lodge; (F/A), (350 km)

16. Tag: Rückfahrt nach Windhoek.

Nach unserem letzten gemeinsamen Frühstück geht es via dem Okahandja Holzschnitzermarkt, auf dem Sie noch weitere Mitbringsel erstehen können, zurück nach Windhoek. Ankunft ca.14.00 Uhr und ein Rückflug am Abend wäre möglich.
(F), (300 km)
Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
09.05.2019 24.05.2019 16 Tage ausgebucht 3.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
06.06.2019 21.06.2019 16 Tage garantiert 3.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
13.07.2019 28.07.2019 16 Tage 3.645,00 EUR 6-10 Termin buchen
01.08.2019 16.08.2019 16 Tage 3.695,00 EUR 6-10 Termin buchen
22.08.2019 06.09.2019 16 Tage garantiert 3.695,00 EUR 6-10 Termin buchen
12.09.2019 27.09.2019 16 Tage garantiert 3.695,00 EUR 6-10 Termin buchen
03.10.2019 18.10.2019 16 Tage 3.695,00 EUR 6-10 Termin buchen
31.10.2019 15.11.2019 16 Tage 3.695,00 EUR 6-10 Termin buchen

Einzelzimmerzuschlag (15 Nächte): 535,- €
  • 15 Übern. im Doppelzimmer: 1x Hotel-Pension, 7x Lodges, 4x Tented Camps und 3x Gästefarmen
  • Verpflegung: 16 x Frühstück, 9 x Outdoor Mittagsrast, 6 x Abendessen, ohne Getränke
  • Safari und Rundreiseprogramm wie beschrieben im Allradfahrzeug mit Aufstelldach
  • Qualifizierter deutschsprachiger örtlicher Reiseleiter /Fahrer Guide

    Nicht inklusive:
  • Internationaler Flug nach Windhoek und zurück, gerne unterstützen wir Sie bei der Flugbuchung!
  • Nicht angegebene Malzeiten und Getränke
  • Visum nach Zimbabwe für den Ausflug zu den Victoriafällen inkl. Eintritt (ca. 60 USD)
  • Visum nach Botswana (30 Euro)

    Diese Reise ist nicht barrierefrei.
    Bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

 

Namibia - Das Feuer in meinem Herzen

Als ich anfing über eine Reise nach Afrika nachzudenken fiel mir nicht viel dazu ein. Ich war schon mal in Afrika unterwegs und dachte ich hätte viel gesehen aber die Idee nach Namibia zu reisen kam mir nicht auf. So wie es das Schiksal will, schalte ich eines Abends den Fernseher ein und schaue eine Dokumentation über das Leben in der Wüste Namibias. Warum ich an diesem Abend nichts weiteres tat, als mich mit diesem Land zu beschäftigen, weiß ich bis heute nicht. Es scheint, als habe Namibia schon alleine durch die TV-Dokumentation eine Magie versprüht, welche tief in mich hineinzog.

Schnell überflog ich die Angebote im Internet und entschied mich mit Travel and Personality zu reisen. Ich hatte gerade eh eine Auszeit von meinem durchgeplanten Leben nötig, da kam mir diese Reise gerade gelegen. Also...auf zu neuen Ufern!

Die lange Anreise über Südafrika wurde überbrückt mit 3 Filmen, 6 Bier und 3 Mahlzeiten an Bord der Maschine in Richtung Glück. Hundemüde schleppte ich mich in die Unterkunft für eine Pause. Ich hatte kein Gefühl, keine Ankunft gespürt, keine Emotionen in mir. Ich wusste kaum wo ich war aber der Rausch nach Abenteuer hielt mich wach.

Nach einer Auszeit lernten wir Reisenden uns alle kennen und sprachen über unsere Vorstellungen von Namibia. Die meisten wollen Wildtiere sehen, andere die uralten Volksstämme kennenlernen, nur ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Vielleicht suchte ich mein persönliches Namibia abseits von dem, was mir mit Glück sowieso sehen werden? Ich erzählte, dass ich nur eine Dokumentation gesehen und ein bisschen im Atlas geblättert habe, sonst eher nichts. Ich möchte diese Reise von 0 auf erleben, keine Ideen oder Vorstellungen mitbringen. Einfach ein Land mit den  unschuldigen Augen eines Kindes entdecken, um so ein Erlebnis zu bekommen, welches in unserer modernen Welt sehr oft vorab wegnommen wird, eben durch zu viele Informationen aus den Medien.

Über den Waterberg-Plateau Wildtierpark mit schönen Eindrücken geht es in Richtung Etosha Nationalpark in welchem wir 2 Nächte unser Camp aufschlagen. Am Abend gehen wir auf Pirsch und beobachten an einem Wasserloch die Vielfalt der Wildtiere. Hier kommen die Tierfreunde auf ihre Kosten. Die lebende Erde zu beobachten hat schon etwas unausweichliches an sich. Man ist gebannt von der Schönheit, von der Freiheit.

Als wir dann bei den Epupa Wasserfällen ankamen und etwas freie Zeit hatten, konnte ich mich zurückziehen und das erste Mal wirklich das Land beobachten. Nach einer Freiluftdusche setzte ich mich neben die 40m Fälle und verfiel dem Sog des mächtigsten Elementes der Erde. Ich dachte über die Knappheit dieser Ressource nach, fragte ich, ob mein persönlicher Umgang damit rechtens ist. So wie hier in Namibia scheint es kein größeres Gut zu geben, als Wasser zum Leben.

Am nächsten Tag konnten wir optional den Stamm der Himba besuchen. Ich war sofort dabei. Die Himba sind ein Hirtenvolk und ziehen als Halbnomaden durchs Land. Rinder und Ziegen sind ihr Reichtum. Sie wohnen in einfachen Lehmhütten, haben ihre Weidegründe als einzigen Alltag und haben meist nur eine Flüssigkeit – gronnene Milch. Auch wenn ein Stammesmann mehrere Frauen hat und auch wenn die Frau den Alltag bestimmt mit allen Aufgaben die ihr auferlegt wird, so findet sich immer Zeit für Freundlichkeit und ein Lächeln. Wir lernten etwas über das Überleben in einer Landschaft die seit millionen von Jahren von Winden heimgesucht wird, die nur durch Erosion existiert, nur von der Form der Sanddünen bestimmt wird. Ein unwirtlicher Ort. Doch auch der Mensch findet hier sein Auskommen. Wir entdeckten ein Leben abseits aller Materie, weit weg von Strom, Geld und Wettbewerb. Wer sollte in einer Ebene wie dieser schon auf die Idee kommen und sich um die Bildung der Welt streiten? Wer hier einfach überleben kann ist klar im Vorteil. Auf unserer Weiterfahrt durch die Kaoko-Ebene fragte ich mich, warum man bei den ärmsten Völkern der Welt immer die größte Freundlichkeit erleben kann. Wahrscheinlich haben wir durch unsere falschen Ideale unser reines Herz verloren....

Die Wüstenebene erstreckt sich vor uns. Die Landschaft wurde immer unendlicher und plötzlich blieb der Jeep stehen.

Fussspuren so groß wie Medizinbälle finden sich im Sand. Ein Gruppe Wüstenelefanten war hier. Diese mächtigen Tiere wandern mehr als 70km von Wasserstelle zu Futterstelle und haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst. Schade, dass wir diese majestätischen Tiere nicht erblicken konnten. Doch auf die Enttäuschung am Tage folte die Belohung des Abends. Ein Gruppe Elefanten kreuzte unser Camp und bestaunte interessiert uns Neuankömmlinge. Niemand sprach, niemand bewegte sich, alle waren erstarrt vor dem Puls des Lebens in nächster Nähe.

Fast jeden Tag reisten wir 250km durch das Land. Manche versuchten sich am Geändewagenfahren, andere feierten ihren Urlaub. Grund genug mehr für mich den Ursprung des Landes in meinen Ideen zu finden. So weit mein Auge reicht besteht dieses Land aus Sand und Geröll. Die Namib zieht sich 2000km durch das Land und ist die älteste Wüste der Erde. Sie ist eine weite, raue Ebene mit vielen Gesichtern. Hier fühlte ich Unendlichkeit, hier fühlte ich das Verschwinden jeglichen Lebens am Zahn der Zeit. Es schien als endet hier alles und wir selbst werden uns eines Tages auflösen, so wie die Sandkörner. Ich weiß nicht warum Wüsten eine solche Anziehungskraft auf mich haben und mich ständig in tiefgründige Gedanken schweifen lassen aber nur so, denke ich, finde ich den Sinn meines Lebens. Es gibt nur ein Leben – lebt es!

Über den versteinerten Wald bei Twyfelfontein ging unsere Reise weiter bis nach Spitzkoppe, dem Matterhorn Namibias. Inzwischen verstehen wir uns als Gruppe richtig gut! 1728m hoch ragt der Berg hinauf und gab uns den letzten Rest. Hier wurde nicht nur der Film 10.000BC gedreht, nein auch Malereien finden sich an den Felswänden und sind Zeugnis einer früheren Reichhaltigkeit an Nahrung und Tieren. Noch heute wachsen an den Hängen Butterbäume, Balsambäume und Wüstenkohlrabi. Eine Oase wie es scheint. Und genau hier schlugen wir nochmals unser Camp auf. Wir sind inzwischen 15 Tage unterwegs gewesen und nirgendwo sonst habe ich mehr an die Herkunft aller Existenz gedacht, als in Afrika. Dieser Kontinent verändert mich mit jedem Besuch. Ich entspanne vollkommen, lasse den Alltag fern von mir, konzentriere mich auf den Moment und lasse nichts anderes zu, als das Hier und Jetzt. Wir saßen zusammen unter dem Sternenhimmel, vor einem wärmenden Feuer, aßen von Mutter Erde und fühlten uns unschuldig und klein in den Erlebnissen, welche wir hier teilten. Von Spitzkoppe geht es nach Swakopmund "klein Europa". In der kleinen Küstenstadt ließen wir am Strand nochmals die Seele baumeln, dachten an die Erlebnisse, an die gemeinsame Zeit. Ich ging surfen und ließ mich von den Wellen tragen. Wieder rief ich die Bilder der Wüsten in mein Gedächtnis während mich der magische Wasserteppich in Richtung Strand trieb.

Es scheint als sei das größte Problem der Menschheit sich das Leben einfach zu machen, denn es ist so einfach es sich schwer zu machen. In Ländern wie Namibia finden wir Antworten..Nach meinem Surfritt stand ich noch eine Zeit lang am Strand und mir fielen die Worte aus einem Song wieder ein, welche gut zu dieser Reise passten: "Am Strand stehend, schreib ich meinen Namen in den Sand, die salzige Luft in den Lungen wäscht mir meinen Verstand, ich liebe mein Leben mein Feuer ist längst nicht ausgebrannt, warte auf Wellen, es endet wie alles begann."

(Textquelle: Spax – Song/Neuseeland)

Nach diesen Tagen, nach diesen Wochen waren wir wieder zurück in Windhoek. Bald sollte unser Flug zurück in das alte, gewohnte Leben gehen. Ich denke jeder von uns hat etwas persönliches mit nach Hause genommen, sein Namibia. Für mich ist es der Beweis, dass alles einzigartig ist und das es verdammt gut ist, dass wir dies hier eleben durften. Es ist eine einmalige Reise in ein Land der unendlichen Schönheit, ein Land des Lichts und Schattens, doch diese beiden Extreme sind hier vereint. Nur wer durch Wüsten geht kann zu sich selbst finden, sich öffnen, sich kennenlernen. Wir taten dies als Gruppe und für uns selbst. Wir wissen, dass wir leben. Wir wissen, dass wir Namibia lieben! Es ist ein Land aus grenzenloser Weite und ungezähmter Natur!

Es gibt nur ein Leben! Lebt es!

 

    

                                                                                     
                   


                    

                                                                  

Impressionen
  • Elefantenherde im Aufbruch, Namibia-Reisen
  • Fotoshooting von ganz Nahem
  • Elefantenfamilie durchquert einen Flus
  • Ein unvergesslicher Moment auf Namibia Reise
  • Auch in wilder Natur ganz elegant
  • Pause am Wasser, Namibia Rundreise
  • Elefantenherde auf Wanderung
  • Elefanten aus nächster Nähe erleben
  • Hippo-Mama mit ihrem Kind, Namibia
  • Bitte Lächeln!
  • Krokodil in beruhigender Entfernung, Abenteuerreise
  • Namibias Tierwelt mit Travel To Life erleben
  • Die Victoriafälle, Namibia
  • Mit unserem Allradfahrzeug auf Pirschfahrt
  • Namibia-Rundreise mit Safari
  • Erfrischendes Bad, Namibias Tierwelt
  • Der Bienenfresser - Auch Ornithologen kommen hier voll auf ihre Kosten
  • Grandiose Wildtierbeobachtungen
  • Namibias wunderschöne Tierwelt
  • Ein harmonisches Paar, Namibias Tierwelt
  • Büffel auf Namibia-Reise
Teilnehmerstimmen
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Namibias wunderschöne Tierwelt
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Wir beraten Sie gerne! 0711-75 86 777 0511 - 35 39 32 56