8 Tage Erlebnisreise für Einsteiger, Hotelreise

  • Nordische Kultstadt Reykjavík
  • Faszination am mächtigen Gletscher Vatnajökull
  • Wandern auf den Westmännerinseln
  • Kontinentalplattendrift in Þingvellir
  • Großer Geysir Stokkur & der berühmte Gullfoss
  • Spektakuläre Wanderungen am Skaftafell & Glymur
  • Schwarze Lavastrände & putzige Papageientaucher
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Island kann süchtig machen!

Die ideale Islandreise für Einsteiger: eine Hotel-Erlebnisreise mit Wandern

Der Südwesten und die Südküste Islands mit ihren Gletschern, Vulkanen & Geysiren bestechen durch ihre Vielfalt an unterschiedlichster Natur. In einer relativ überschaubaren Region bekommst Du einen sehr guten Eindruck über die faszinierende Vielfalt des nordischen Kult-Reiselandes.

Entlang des Golden Circle besuchst Du die großen Sehenswürdigkeiten, wie den Wasser speienden Geysir, den mächtigen Wasserfall Gullfoss und das geschichtsträchtige Þingvellir. Aber nicht nur die großen Highlights liegen auf unserer Reiseroute, sondern auch die unbekannteren Erlebniswürdigkeiten des Landes: ein Tomaten-Gewächshaus, das komplett mit Erdwärme beheizt wird oder der Kerid-Krater, ein bildschöner Mini-Vulkankrater in gelb und rot. Und nicht zu vergessen die Laugarvatn-Fontana, eines der schönsten Wellnessbäder der Insel und sicherlich die bessere Alternative zur Blauen Lagune (fakultativ)!

An der Südküste wartet auch eine Seefahrt auf die Westmännerinseln auf uns. Der Vulkan Eldfell auf der Hauptinsel entstand erst 1973. Mit Glück und zur richtigen Zeit beobachten wir die putzigen Papageientaucher auf den Felsbändern und beim Flug. Der Vatnajökull ist ein mächtiger Gletscher! Mit seinen 7.500 Quadratkilometern ist er 3x so groß wie das Saarland. Auf unserer Wanderung können wir die ganze Dimension zwar kaum erahnen, aber wir sehen die scheinbar unendliche Größe dieses Eiskolosses.

Diese Reise bietet Dir die große Vielfalt der Insel auf eine recht komfortable Weise. Du übernachtest in festen Unterkünften, meist mit eigenem Bad. Die Fahrzeiten sind moderat und erlauben daher, genügend Zeit an den einzelnen Orten zu verbringen, um die Mächtigkeit der Natur auf sich wirken lassen zu können. Du unternimmst 3 längere wunderschöne und abwechslungsreiche Wanderungen mit einfachem bis mittlerem Anspruch.

Reiseverlauf

  • Legende
    Legende: Ü = Übernachtung; F = Frühstück; LP = Lunchpaket; A = Abendessen
  • 1. Tag: Individueller Flug nach Island
    Nach Ankunft am internationalen Flughafen in Keflavik wirst Du abgeholt und zum Gästehaus gebracht. Unser erstes Gästehaus liegt in der Region Keflavik.

    Ü: Hotel Grasteinn Keflavik oder vergl. (F)
  • 2. Tag: Reykjavik Stadtrundgang – Kerid Krater - Laugarvatn
    Am Vormittag lernst Du bei einem Stadtrundgang das malerisch gelegene, faszinierende Reykjavik und dessen Sehenswürdigkeiten kennen. In der Innenstadt kuscheln sich die kleinen Häuschen an die Straßen und es wirkt eher ländlich, doch auch die moderne Architektur, wie das Konzerthaus "Harpa" und die auffällige "Hallgrimskirkja" prägen das Bild der Stadt.

    Nach einem Mittagssnack in einem der schönen Pubs geht es auf die Fahrt zunächst in Richtung Südküste, dann biegen wir ab ins Landesinnere und unser erster Stopp ist der kleine aber feine Kerid Krater. Bei einem bestimmten Lichteinfall sieht der Krater aus, wie gemalt in gelben und roten Schichten, mit giftgrünem Bewuchs und einem stahlblauen Kratersee. Ein kleiner Spaziergang führt uns um den See.

    Wer hätte geahnt, dass auf Island Tomaten prächtig gedeihen? Wir besuchen ein Tomaten-Gewächshaus, das komplett mit Erdwärme beheizt wird. Hier kann ein jeder einen Tomatencocktail, Tomatenbier, Tomatenlimo oder schlicht eine Tomatensuppe probieren. Prädikat: sehr sehens- und probierenswert!

    Ü: Gästehaus Heradsskolinn (geteilte Bäder) oder vgl. (F)
  • 3. Tag: Wanderung am Glymur Wasserfall und zwischen den Kontinentalplatten
    Nach dem ausgiebigen Frühstück sind wir bereit für eine Wanderung am Glymur Wasserfall.
    Nach einer schönen Fahrt durch die Hügel und Wäldchen Islands, entlang von Schafweiden und vorbei an Herden von Islandpferden erreichen wir an einem Meeresfjord die Einfahrt zu einem der höchsten Wasserfälle Islands, dem Glymur. Wir wandern einen steilen Pfad hoch hinauf bis wir uns oberhalb des Wasserfalls wiederfinden und in den tiefen Schlund hinabschauen können. Möwen kreisen wie Flug-Dinosaurier in den grünen Schluchten und die Stimmung ist mystisch. Wenn das Wetter mitspielt haben wir einen faszinierenden Blick nach Westen in die Weite des Atlantiks.

    Auf dem Rückweg besuchen wir das berühmte Þingvellir. Zwischen der eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte wandeln wir und hören dazu die Geschichte des frühen Parlaments Islands, welches hier bereits 930 n.Chr. ins Leben gerufen wurde.

    Ü: Gästehaus Heradsskolinn (geteilte Bäder) oder vgl. (F)
  • 4. Tag: Weitere Höhepunkte am Golden Circle
    Der berühmte Geysir mit dem Namen Strokkur ist heute unser erstes Ziel. Mit seinen mächtigen Fontänen im 15-Minuten-Takt ist er verlässlich und überaus fotogen. Gespannt kannst Du beobachten, wie sich langsam eine Wasserhaube über dem Eruptionskanal bildet, die sich dann explosionsartig in eine 15-35m hohe Fontaine entlädt. Daneben blubbern kleine Quellen aus dem Boden und ein geheimnisvoller Nebel wabert über die Szenerie. Auf einer kleinen Wanderung in der Umgebung sehen wir dem Spektakel auch aus der Vogelperspektive vom benachbarten Hügel aus zu.

    Der Gullfoss (Goldfall) liegt nur ein kurzes Wegstück weiter und wir nehmen uns ausführlich Zeit für den Besuch des grandiosen Wasserfalls, der sich schäumend in eine enge Schlucht stürzt. Hier gab es bereits vor Jahrzehnten die erste Umweltschutzinitiative Islands - auf ungewöhnliche Art und Weise.

    An der Südküste statten wir dem Wasserfall Seljalandfoss ebenfalls noch einen Besuch ab. Dafür die Regenhosen an, denn hinter dem Wasserfall entlang zu gehen, ist ein feucht-fröhliches Vergnügen. Wenn wir noch Zeit haben, spazieren wir noch weiter bis zum kleinen, aber sehr sehenswerten Bruder des Seljalandfoss.

    Ü: Hotel Hellishollar, Hvolsvöllur oder vgl. (F)
  • 5. Tag: Ausflug zu den Westmännerinseln
    Wir nehmen die Fähre ab Landeyjahöfn auf die Insel Heimaey, die einzige bewohnte Insel der Westmänner. Die Fährfahrt dauert ca. 40 Minuten. Schnuckelig kuschelt sich der Hauptort Vestmannaeyjabær in eine Senke, um sich vor dem teils sehr rauen Wetter zu schützen.

    Wir gehen durch die Straßen des Ortes und weiter in Richtung Vulkan Eldfell. Dieser Vulkan entstand plötzlich und aus dem Nichts als sich 1973 fast ohne Vorwarnung vor der Insel Heimaey eine Vulkanspalte öffnete und tonnenweise Lava ins Meer beförderte. Sogar eine neue Insel, die Insel Surtsey entstand während dieses Ausbruchs.

    Unsere Rundwanderung auf der Insel dauert ca. 3 Stunden. Nach einer Einkehr zu Kaffee und Kuchen machen wir uns am Nachmittag wieder auf den Rückweg zum Festland und werden dort von unserem Fahrer wieder abgeholt und ins Hotel gebracht.

    Bitte beachte, dass es aufgrund der Wetterlage möglich ist, dass die Fähren auf die Westmännerinseln nicht fahren. Wir werden ggf. eine Ersatzprogramm für diesen Tag anbieten.

    Ü: Hotel Dyrholaey bei Vik oder vgl. (F)
  • 6. Tag: Wanderung an der Gletscherzunge Skaftafell
    Es bleibt keine Zeit, um durchzuatmen. Ein Höhepunkt jagt den nächsten.
    Entlang der Südküste machen wir uns auf in Richtung Gletscher Vatnajökull. Der Eisriese ist der größte Gletscher Europas außerhalb der arktischen Zone. Auch weitere Gletscher säumen unseren Weg, wie der Myrdalsjökull und der Eyjafjallajökull. Überall entlang der Küste sieht man die großen Geröllfelder, die durch die Ausbrüche der Vulkane entstanden sind. Neben Lava und Geröll werden bei Ausbrüchen unter Gletschern unvorstellbare Wassermassen den Berg hinunter gespült, die bei weitem größere Zerstörungen anrichten als Lava und Geröll. Eindrucksvoll ist das auf einer riesigen Sanderfläche zu sehen, kurz bevor wir in Skaftafell ankommen.

    Auf unserer Wanderung erreichen wir zunächst den Svartifoss, einen zauberhaften Wasserfall mit schwarzen und roten Basaltsäulen. Weiter wandern wir langsam in Richtung des Sattels des Kristinartindar. Und plötzlich sehen wir die mächtige Gletscherzunge des Skaftafell sich den Berg hinunter wälzen und in einen Gletschersee ergießen, ein eindrucksvolles Bild.

    Ü: Hotel Dyrholaey bei Vik oder vgl. (F)
  • 7. Tag: Vogelfelsen, schwarze Strände und noch mehr Wasserfälle
    Heute geht es wieder ein wenig entspannter los. Nach dem Frühstück starten wir noch ein kurzes Stück gen Westen, denn unser erstes Ziel ist der schwarze Strand von Reynisfjarda. Wir gehen ein Stück auf dem weiten schwarzen Strand entlang der häufig mächtigen Brandung. Herrlich ist der Blick über das Meer auf die schwarzen Vulkanstelen im Meer und der Höhepunkt ist eine mächtige Höhle aus schwarzen Basaltsäulen. Häufig ist es hier grau und stürmisch, ein faszinierender, aber unwirtlicher Ort.

    Genau gegenüber befindet sich der Felsen von Dyrholaey. Hier brüten im Frühsommer (bis Juli) Schwärme von Papageientauchern in den Felsnischen. Die putzigen Gesellen mit den großen Schnäbeln und ihren scheinbar unbeholfenen Flugmanövern können ein großer Spaß sein. Aber auch zu anderen Zeiten ist ein Ausflug hierher sehr lohnenswert. Es ist ein munteres Treiben von Seeschwalben, Raubmöwen und anderen Vogelarten. Wir unternehmen eine Wanderung vom Leuchtturm hinunter zum Felsen und hoffen auf tolle Fotomotive.

    Gegen Mittag gehen wir die Rückreise in Richtung Reykjavik/Keflavik an. Mit einem Stopp am mächtigen Skogafoss geht es weiter auf die Halbinsel Reykjanes. Am Schwefelfeld Séltun blubbert, zischt und stinkt es mächtig. Zum Abschluss unserer Reise überqueren wir natürlich noch die Brücke von Midlina, die symbolisch die beiden Kontinentalplatten verbindet.
    Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen ist unsere Reise nun auch schon fast zu Ende. Island ist wunderbar und möglicherweise wirst Du auf den Geschmack gekommen sein und bald wieder kommen. Es lockt noch vieles: der Norden, das Hochland, die Westfjorde. Es gibt so viel zu entdecken auf diesem einmaligen Stück Vulkanfelsen inmitten des Atlantiks.


    Ü: Hotel Grasteinn oder vgl. (F)
  • 8. Tag: Individueller Rückflug
    Heute nimmst Du leider schon Abschied von der Insel der Elfen und Trolle. Transfer zum Flughafen. Bis bald wieder hier auf Island!
  • Allgemeine Hinweise
    Insgesamt legen wir ca. 1200 km zurück, die einen gelungenen Eindruck der Region des Südwestens und der Südküste Islands vermitteln. Wir nutzen Hotels und Gästehäuser mit einfachem bis mittlerem Standard. Mittags verpflegst Du Dich selbst, wir machen regelmäßig Stopps an Supermärkten, so dass Du Dir ein Lunchpaket zusammenstellen kannst. Es gibt aber auch meist eine Einkehrmöglichkeit. Das Abendessen findet in der Regel im Hotel statt. Die Abendessen gehen auf eigene Kosten, inkl. Getränke solltest Du mit ca. 40-50 € pro Abend rechnen.

Deine Reiseleiter

Leistungen

enthaltene Leistungen
  • 5x Übernachtung in Hotels mit eigenem DU/WC
  • 2x Übernachtung im Gästehaus mit geteilten Bädern
  • Frühstück
  • Rundreise laut Reiseausschreibung im Kleinbus (evtl. mit Gepäckanhänger)
  • Flughafentransfer (Sammeltransfer 2x pro Tag, bitte Flugzeiten mit uns abstimmen)
  • Qualifizierte Travel To Life-Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
  • Einzelzimmerzuschlag 495€
  • Flug nach Keflavik (Island) und zurück. Gerne sind wir Dir bei der Flugbuchung behilflich.
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Eintritt Laugarvatn Fontana und ggf. eigene fakultative Ausflüge
  • Trinkgelder

Termine & Preise

Termin
Dauer
Teilnehmerzahl
Info
Preis pro Person
Anfrage
  • 30.06. - 07.07.23
  • 8 Tage
  • 8 - 14
  • 2.145 €
  • 25.08. - 01.09.23
  • 8 Tage
  • 8 - 14
  • 2.095 €
  • 22.09. - 29.09.23
  • 8 Tage
  • 8 - 14
  • 1.995 €

3% Rabatt für Frühbucher: bei Europareisen bis 4 Monate und bei Fernreisen bis 6 Monate vor Reisebeginn (Seminare und Ausbildungen ausgeschlossen).

Die Einberechnung der für Dich anwendbaren Rabatte erfolgt in Deiner Buchungsbestätigung.

Anforderungen

3 Wanderungen von 2 bis 4 Std. Gehzeit und mit max. 250 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Je nach Witterung können die Wege und Pfade schlammig oder rutschig sein.

 

Hinweis:

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.

Teilnehmerstimmen