Tadschikistan - Schätze auf dem Dach der Welt

16 Tage Erlebnis-Wanderrundreise mit Mara Scherer

Es wäre viel zu schade gewesen, dieses grandiose Land nach unserer Experimentalreise im Sommer 2017 nicht in unser Programm aufzunehmen. Zu beeindruckend dieses majestätische Bergland im Pamir mit Blick auf den afghanischen Hindukusch und viel zu liebenswürdig die Menschen dort, die uns winkend und lachend begrüßten, wo immer wir hinkamen – Tadschikistan, was ein Traumland! Und so schwor sich Reiseleiterin Mara, hierher zurückzukehren.

Wunderschöne Naturlandschaften mit schneebedeckten Gipfeln, Hochebenen mit kristallklaren Gletscherseen und Flüssen, tiefe Täler und wüstenartige Landschaften kennzeichnen dieses kleine Land. Auf vier Wanderungen zwischen 2 und 5 Stunden Gehzeit bei maximal 300 Höhenmetern jeweils bergauf und bergab erleben wir die grandiosen Szenerien hautnah.

Höhepunkte

Inhalte

  • Spektakuläre Bergszenerien von Pamir und Hindukusch
  • Atemberaubende Wanderungen zwischen 2 und 5 Stunden Gehzeit
  • Panoramablicke auf 6000er und mit Glück einen 7000er-Gipfel
  • Malerische Seenlandschaft von Bulunkul und Yishilkul
  • 2 Nächte in Jurten in traumhafter Landschaft
  • Mehrmals Baden in heißen Quellen
  • Wandern und Wohnen in einem Bergdorf ohne Straßenanbindung
  • Beobachten afghanischen Alltagslebens auf der anderen Flussseite
  • Kaum Tourismus in schwer zugänglichen Bergregionen
 

Merkmale

  • Einfache Wanderungen, bis 3 Std. Gehzeit mit Steigung, oder bis 5 Stunden ohne Steigung, meist individuell anpassbar, für jeden machbar, der ein bisschen Grundkondition mitbringt
  • Die Wunder der Natur intensiv erleben
  • Die Wunder vom Menschen erschaffen: Vielfalt der Kultur
  • Intensive Begegnungen mit den Menschen und ihren Traditionen
  • Überfahrten im Kleinbus
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Von der Hauptstadt Dushanbe begeben uns in das legendäre Pamir-Gebirge. Auf hohen Passstraßen bestaunen wir die majestätischen Bergriesen, schlängeln uns durch spektakuläre Schluchten entlang des tadschikisch-afghanischen Grenzflusses Panj. In den Bergdörfern lernen wir die Lebensweise des Pamir-Volkes kennen, einst abgeschottet vom Rest der Welt. Für die idyllische Route von Khorog über Ishkashim nach Lyangar lassen wir uns mehrere Tage Zeit, auch für Begegnungen und Erkundungen zu Fuß. Dörfer, verfallene Zitadellen und öfters mal ein Bad in heißen Quellen. Im Osten erreichen wir den Wakhan-Korridor. Auf der Hochebene in der Nähe vom Bulunkul-See schlafen wir zweimal in traditionellen Jurten und unternehmen eine wundervolle Wanderung zwischen den Bergseen. Weiter geht´s durch das Ghunt-Tal wieder hinab in die tiefen Schluchten des Panj. Dann erkunden wir das Bartang-Tal und wandern zum Bergdorf Jizev, das keine Straße mit der Außenwelt verbindet und in dem wir bei Einheimischen wohnen werden. Die Rückfahrt über Kalai Kumb nach Dushanbe führt uns noch einmal über eine Passstraße mit herrlichen Panoramen und lässt uns schließlich wieder in die Zivilisation zurückfinden.

1. Tag: Anreise ab Frankfurt

Flug über Istanbul nach nach Dushanbe, der Hauptstadt Tadschikistans (Nachtflug).

2. Tag: Dushanbe

Ankunft in Dushanbe am frühen Morgen und Transfer zum Hotel, dort können wir uns erst einmal ausruhen. Gegen Mittag heißt es, die Stadt mit ihren imposanten Bauwerken der sowjetischen, aber auch der modernen Zeit zu erkunden. Auch ein Besuch des Basars steht auf dem Programm.

3. Tag: Dushanbe – Kalai Khumb.

Nun geht´s los, wir verlassen die Hauptstadt und begeben uns in Richtung Süden über mehrere Pässe, vorbei an einem wundervollen Stausee bis zum Gebirgsfluss Panj, der die Grenze zu Afghanistan markiert und der uns die nächsten Tage zur Rechten begleiten wird. Wir erhaschen Eindrücke vom Leben auf der anderen Seite und sind erstaunt über die idyllisch gelegenen und eng am Fluss aufgereihten Dörfchen. Wie sind die Menschen dort gekleidet, wie leben sie? Hier und da winken sie uns herüber, wir sind gefangen vom Blick nach Afghanistan! Dann erreichen wir die Höhen des Pamir und erreichen unser heutiges Etappenziel Kalai Khumb, einem Dörfchen, so eng in die tiefen Schluchten gebaut und so abseits von allem Trubel dieser Welt. (Übernachtung in einem privaten Gästehaus / Homestay).

4. Tag: Kalai Khumb – Khorog

Unsere Expedition führt uns über schlechte, aber äußerst spektakuläre Straßen durch Schluchten und über Höhen des Pamir nach Khorog, der Provinzhauptstadt des GBAO-Territoriums, also des wichtigsten Ortes im tadschikischen Pamirs. Ständig bezaubern uns unterwegs die phantastischen Ausblicke auf 4000 bis 5000 Meter hohe Bergriesen, die Dimensionen hier sind unglaublich! Die lange Fahrt wird oft unterbrochen durch viele Fotopausen und Momente des stillen Genießens der grandiosen Bergkulisse, hier und da lugt ein Gletscher aus den Schluchten hervor, die tadschikischen Einwohner der kleinen Dörfer unterwegs grüßen freundlich und wir fühlen uns wirklich willkommen in diesem unzugänglichen Fleckchen Erde. Ankunft am Abend in Khorog in einem gemütlichen Gästehaus (2 Übernachtungen).

5. Tag: Khorog – Tag zum Entspannen

Heute können wir uns entspannen und die Seele baumeln lassen oder das Städtchen auf eigene Faust zu erkunden, uns steht der heutige Tag zur freien Verfügung. Unsere Reiseleiterin Mara bietet natürlich den Entdeckungshungrigen gemeinsame Unternehmungen an, z.B. der Marktbesuch oder einen Bummel durch den Botanischen Garten. Oder wir erklimmen einen Hügel und beobachten das Leben auf der anderen Seite des Flusses Panj in Afghanistan.

6. Tag: Khorog – Ishkashim:

Eine weitere spektakuläre Fahrt führt uns weiter nach Süden und immer höher werden die Berge links und rechts der Straße. Die ersten 6000er tauchen auf und sie gehen fast unter im Beisein der umliegenden Bergriesen, die uns immer wieder grandiose Landschaftspanoramen eröffnen. Wir werfen einen Blick auf die ehemalige Edelsteinmine und nehmen unser erstes Bad in einer der heißen Quellen, eine Wohltat und ein echtes Erlebnis, denn vor allem Einheimische erholen sich hier von den Mühen des Alltags in den Bergen. Wir landen schließlich in Ishkashim, einem wichtigen Handelszentrum am „Knick“ des Panj, der uns den Blick für die kommenden Tage in den berühmten Wakhan-Korridor gewährt, der im „Great Game“ von der britischen Kolonialmacht und Russland als Puffer zwischen den Mächten eingerichtet wurde. Übernachtung in einem Gästehaus.

7. Tag: Ishkashim – Lyangar:

Unsere Reise in Richtung Osten bringt uns durch die idyllischen Pamir-Dörfer, Gärten und Felder. Die Einwohner dieser schon seit jeher wichtigen Handelsroute haben es schon immer verstanden, sich gegen fremde Eindringlinge zur Wehr zu setzen, davon zeugen die verfallenen Trutzburgen und Zitadellen entlang des Weges, die wir natürlich erkunden werden. Ein schon fast obligatorisches Bad in einer weiteren heißen Quelle erfrischt uns, auch ein kleiner Spaziergang zu einer buddhistischen Stupa und durch das eine oder andere Dorf wird uns faszinieren. Wir spüren, wie sehr uns dieses Land in seinen Bann zieht. Zumal heute sich aus dem Hintergrund ein 7000er-Bergriese aus dem hinter dem Korridor liegenden Hindukusch offenbaren könnte, wenn das Wetter gut ist. Zumindest die beiden 6000er-Gipfel Pik Engels und Pik Karl Marx lassen sich vom Wegesrand entdecken. Wir erreichen schließlich Lyangar, ein herrlich gelegenes Dorf, wo wir zwei Nächte in einem familiären Homestay übernachten werden.

8. Tag: Lyangar:

Zeit zum Genießen dieser Traumwelt. Wer Lust hat, kann mit zu den Felszeichnungen oberhalb des Dorfes wandern (Gehzeit ca. 2 Std., ca. 200 Höhenmeter bergauf und bergab) oder sich einfach der Reiseleiterin bei einem Bummel durch die ländliche Idylle anschließen. Auch eine Fotopirsch auf eigene Faust durchs Dorf und die Gärten empfiehlt sich, wunderschöne Motive gibt es wahrlich zuhauf. Abends werden wir ja gut von der Familie bekocht und so wird dies ein weiterer herrlicher Tag werden.

9. Tag: Lyangar – Alichar / Hochebene von Bulunkul

Unsere Fahrt setzen wir fort entlang des Wakhan-Korridors, dann biegen wir ab auf die Hochebenen des pamirs in Richtung Norden, wo wir mit etwas Glück noch eine Kamelkarawane auf der afghanischen Seite entlang des Flusses sehen können. Hier wird die Landschaft plötzlich halbwüstenartig und einsam, wir schlängeln uns über beeindruckende Passstraßen hinauf bis über Höhen von 3500 Metern, aber wir sind ja schon einigermaßen akklimatisiert und können die abwechslungsreichen Landschaften in vollen Zügen genießen. Unser heutiges Ziel sind die Jurten in der Nähe von Alichar, in denen wir zwei Nächte auf urigste Weise verbringen werden. (2 Übernachtungen in Jurten bis 8 Personen pro Jurte).

10. Tag: Hochebene und Seenlandschaft von Bulunkul:

Nach dem Frühstück begeben wir uns auf unsere Fahrt zu unserem heutigen Wandergebiet, die Seen Bulunkul und Yishilkul. Wir wandern entlang des Bulunkul-Sees über einen Sattel, bis wir den herrlichen Yishilkul erblicken. Von dort aus überlassen wir es unserer Laune, ob wir zum See hinabsteigen oder noch einen Umweg auf einen der kleinen Gipfel mit herrlichen Ausblicken unternehmen, oder vielleicht machen wir auch beides? Wir haben mehrere Möglichkeiten (Gehzeit ca. 3-5 Std, bei max. 450 Höhenmeter bergauf und bergab), auch das Verweilen direkt am herrlichen Bulunkul-See auf dem Rückweg lädt zum Träumen in der Einsamkeit ein. Rückfahrt zu unserem Jurten-Camp.

11. Tag: Bulunkul – Khorog:

Wir verlassen das Hochland des Pamirs zunächst einmal wieder, um über einen Pass von über 4300 Meter Höhe in das Ghunt-Tal einzutauchen, welches uns wieder in tiefere Gefilde führt. Unterwegs Murmeltiere und Adler? Wir befinden uns mitten auf dem legendären Pamir-Highway, wobei wir uns über den Begriff „Highway“ wundern, ist dieser doch recht wenig befahren. Unterwegs - wie sollte es anders sein? – nehmen wir ein erneutes Bad in einer heißen Quelle. So erholt genießen wir die Weiterfahrt, bis wir wieder in Khorog eintreffen, das wir schon kennen und wir freuen uns über einen kleinen Hauch „Ziivilisation“. Übernachtung im Gästehaus.

12. Tag: Khorog – Bartang-Tal – Bergdorf Jizev:

Zunächst führt uns der Weg zurück in Richtung Norden, dann zweigen wir erneut in Richtung Osten ab, ins Bartang-Tal. Von einer geeigneten Stelle aus erwandern wir heute mit kleinem Tagesrucksack und Schlafsack unser Etappenziel für zwei Nächte, das Bergdorf Jizev, zu dem keine Straße führt, ein Highlight unserer Reise (Gehzeit ca. 3 Stunden, ca. 100 Höhenmeter bergauf). Der Pfad führt spektakulär entlang eines Gebirgsbaches in herrlicher Landschaft. Jizev ist ein unbedingtes Muss für Besuche im Pamir, trotzdem sind dort so gut wie keine Touristen, zu sehr weitab von jeglicher Restwelt. Und genau dies ist das Geheimnis Tadschikistans: Die unzugänglich scheinende Region hält viele davon ab, aber genau dies ist unser Glück! Wir übernachten zweimal bei einer Familie.

13. Tag: Jizev – Wanderungen in der Umgebung:

Heute genießen wir die unglaubliche Abgeschiedenheit und erwandern uns auf vielfältige Weise diese Pamir-Region (je nach Wetter Gehzeit zw. 4 und 5 Stunden, max. 500 Höhenmeter bergauf und bergab). Es warten sicher spannende Begegnungen und Naturbeobachtungen!

14. Tag: Jizev – Kalai Khumb:

Wir wandern zurück zur Straße (Gehzeit ca. 2 Stunden, 100 Höhenmeter bergab) und fahren zurück durchs Bartang-Tal wieder hinein in die Schluchten des Panj. Auf der Fahrt zu unserem bereits bekannten Übernachtungsort Kalai Khumb sieht die Welt trotzdem anders aus, auch wenn wir einen Teil der Strecke bereits kennen. Immer wieder erstarren wir in Ehrfurcht über die Mühen, die es gekostet haben muss, diese Straße anzulegen, und Afghanistan ist immer nur einen Steinwurf über den Fluss von uns entfernt. Übernachtung im Gästehaus / Homestay.

15. Tag: Kalai Khumb – Dushanbe:

Über einen erneut über 4000 Meter hohen Pass und viele Berge und Höhen reisen wir langsam zurück in die Wirklichkeit, die letzten Impressionen dieses unglaublichen Landes warten auf uns. Das Ziel ist Dushanbe, wo wir uns zum Abschiedsabend ein nettes Restaurant suchen können.

16. Tag: Rückflug.

Im frühen Morgengrauen heißt es Abschied nehmen von dem Land auf dem Dach der Welt. Transfer zum Flughafen und Heimreise via Istanbul nach Frankfurt und Abschied von den Reisegefährten.
  • Flug (Economy) Stuttgart – Dushanbe und zurück (andere Abflughäfen auf   
  • Anfrage, ggf. Aufpreis)
  • 7 Übern. in Mittelklassehotels (3) und lokalen Gästehäusern (4) im DZ
  • 6 Übern. in "Homestays" (Mehrbettzimmer)
  • 2 Übern. in großen Jurten (bis 8 Personen pro Jurte)
  • 14x Frühstück, 9x Abendessen
  • Rundreise in Kleinbussen laut Beschreibung
  • Lokale englischsprachige Reiseleitung
  • Qualifizierte TTL-Reiseleitung durch Mara Scherer
  • Nicht enthalten: Visum und GBAO-Permit (insg. ca. 65 €), Trinkgelder
Gruppengröße: 8 – 12 Personen
Datum von Datum bis Dauer Bemerkung Preis pro Person Teilnehmerzahl
24.08.2018 08.09.2018 16 Tage 2.690,00 EUR 8-12 Termin buchen

Einzelzimmerzuschlag (7 Nächte): 160,- €

Impressionen

  • Ihre Reiseleiterin Mara scherer

Teilnehmerstimmen

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